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Barbarez zieht Konsequenzen

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Sergej Barbarez ist aus dem Aufsichtsrat des HSV zurückgetreten. © dpa

Hamburg - Der frühere Fußball-Profi Sergej Barbarez ist aus dem Aufsichtsrat des Bundesligisten Hamburger SV zurückgetreten.

Horst Becker, Vorsitzender des Kontrollgremiums, bestätigte am Freitag eine entsprechende Meldung von “Sport Bild online“. “Ich bedauere das, kann das aber nachvollziehen“, sagte Becker der Nachrichtenagentur dpa. Barbarez habe eine E-Mail an alle Mitglieder des Aufsichtsrates geschickt. “Man kann diese E-Mail als Rücktritt interpretieren“, meinte Becker.

Barbarez gehörte dem Gremium erst seit Januar 2009 an. Der 38 Jahre alte Bosnier fühlte sich bei der Suche nach einem neuen Sportchef offensichtlich übergangen. “Es hat mich gestört, dass ich von der Verpflichtung von Bastian Reinhardt als Sportchef erst fünf Minuten vor der Sitzung erfahre habe. Dabei geht es mir aber nur um den Ablauf, nicht um Bastian persönlich“, sagte Barbarez “Sport Bild online“.

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Der frühere HSV-Abwehrspieler Reinhardt wurde am vergangenen Montag überraschend als Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer bestimmt, nachdem die Verhandlungen mit dem Niederländer Nico Jan Hoogma gescheitert waren. Zuvor war auch Barbarez als Kandidat gehandelt worden. Der frühere Stürmer fand jedoch keine Mehrheit unter seinen Ratskollegen.

Auch Becker selbst hatte in den vergangenen Tagen einen Rücktritt als Vorsitzender des Aufsichtsrates in Erwägung gezogen. “Über meine Person möchte ich nichts sagen“, teilte Becker mit. Der Platz von Barbarez im Kontrollgremium bleibt bis zur Mitgliederversammlung im Januar 2011 unbesetzt.

dpa

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