Barcelona und Arsenal siegen

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Lionel Messi (M) vom FC Barcelona im Zweikampf mit Edgar Olekhnovich.

London - Mit Per Mertesacker in der Startformation hat der englische Erstligist FC Arsenal sein Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus knapp für sich entschieden. Der FC Barcelona siegte souverän.

Die Mannschaft von Trainer Arsene Wenger besiegte die Griechen im heimischen Stadion mit 2:1 (2:1). Die Tore für die “Gunners“ erzielten Alex Oxlade-Chamberlain (8.) und Andre Santos (20.). David Fuster schaffte in der 27. Minute nur noch den Anschlusstreffer. In der ersten Halbzeit waren die Gäste über weite Strecken die bessere Mannschaft, Arsenal im Abschluss aber kaltschnäuziger.

Keine Mühe hatte der amtierende Champion FC Barcelona beim 5:0 (3:0) beim weißrussischen Vertreter BATE Baryssau. Alexander Wolodko traf nach 19 Minuten ins eigene Tor, Barcelonas Mittelfeldspieler Pedro erhöhte drei Minuten später zum 2:0. Weltfußballer Lionel Messi erzielte sieben Minuten vor der Halbzeit sogar noch das 3:0. Auch elf Minuten nach Wiederanpfiff war es Messi, der Baryssaus schwachen Torhüter Alexander Gutor überwand. David Villa setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt zum 5:0.

Die bizarren Rituale der Fußballstars

Mario Gomez singt bei Länderspielen nie bei der Nationalhymne mit. Der Grund: Einst hatte er vor einer U-15-Partie nicht mitgesungen und prompt ein Tor erzielt. Seither verzichtet er auf Gesang.  © dpa
Der argentinische Torhüter Sergio Goycochea (Elfmeter-Killer bei der WM 1990) hatte eine besonders bizarre Marotte: Vor wichtigen Elfmeterschießen urinierte der Schlussmann auf den Platz. Seine Mitspieler bildeten dann einen Kreis um ihn als Sichtschutz. Er wollte damit den Gegner verunsichern. © getty
Gerd Müller trug immer Schuhgröße 41. Und das, obwohl der „Bomber der Nation“ eigentlich Größe 38 hatte. Er könne sich so besser drehen, gab er als Begründung an. © dpa
Der Däne Preben Elkjaer-Larsen war schon während seiner Profizeit Kettenraucher. Zu seinen Ritualen gehörte die Zigarette in der Halbzeitpause. © getty
Michael Ballack besteht bei seinen Clubs immer auf die Trikotnummer 13. Beim Dienstantritt in London sorgte dies für Ärger mit Teamkollege William Gallas, der die „13“ zuvor getragen hatte. Ballack setzte sich durch. © dpa
Die englische Fußball-Legende Gary Lineker schoss beim Aufwärmen niemals aufs Tor. Er wollte „die Treffer aufsparen“. Wenn er in der ersten Hälfte nicht einnetzte, wechselte er in der Pause sein Trikot. © getty
Der Ex-Nationalspieler Carsten Jancker küsste nach jeder Bude seinen Ring. Damit drückte er die Liebe zu seiner damaligen Freundin aus. © dpa
Giovanni Trapattoni (Was erlauben Struuuunz?/Gespielt wie eine Flasche leer...) vetraute bei der WM 2002 auf geweihtes Wasser. Damit besprühte er vor den Partien Teile des Platzes. Seine Schwester, die Ordensfrau ist, hatte ihm die Flüssigkeit besorgt. Gebracht hat es nichts. Italien schied früh aus.  © dpa
Der legendäre Dr. Socrates (Brasilien), der bei der WM 1986 einen Elfmeter aus dem Stand geschossen hatte (und vergab), betrat immer als letzter Akteur das Spielfeld. Der Grund: Aberglaube. © getty
Bei der WM 1986 gab es für die argentinische Nationalelf fünf Wochen lang kein Hühnerfleisch. Trainer Carlos Bilardo war der festen Überzeugung: Hühnerfleisch bringt Unglück. © Getty
Bei der WM 1998 küsste der französische Nationalspieler Laurent Blanc (2.v.r.) vor Beginn jeder Partie den kahlen Kopf seines Torhüters Fabien Barthez (2.v.l.). © dpa
Der Brasilianer Jorginho, der früher für den FC Bayern seine Kickstifel schnürte, ist streng gläubig. Vor den Partien überreichte er den gegnerischen Kapitänen stets eine Bibel. © dpa
Skandalkicker Eric Cantona nahm an jedem Spieltag morgens um Punkt acht Uhr ein fünfminütiges, heißes Wannenbad. © dpa
Frankreichs Ex-Nationalcoach Raymond Domenech soll bei der Aufstellung des Teams ganz genau auf die Strenzeichen der Spieler achten. Offenbar befragt er vor Kader-Nominierungen zudem das Horoskop. © dpa
Der Brasilianer Mario Zagallo, Weltmeister als Spieler sowie als Trainer, liebt die Zahl 13. Das rührt von der Verehrung des Heiligen Antonius her. Dessen Gedenktag wird am 13. Juni gefeiert. Zagallo lebt in einem 13. Stockwerk, heiratete am 13. Januar und verlangte als Spieler immer die Nummer 13. © dpa
Adrian Mutu trägt bei Spielen immer dieselbe Unterwäsche-Marke. © dpa
Auch der frühere kolumbianische Nationaltürhüter Rene Higuita schwörte auf Konstanz bei seiner Unterwäsche. Bei ihm mussten die Hosen blau sein. Eine Wahrsagerin hatte ihm dies empfohlen. © Getty
Miroslav Klose bekreuzigt sich vor jedem Einsatz. © dpa
Udo Lattek trug als Manager des 1. FC Köln in der Saison 1987/88 einen blauen Strickpulli. Und das 14 Spieltage lang. Immer denselben. Bis zur ersten Niederlage.  © dpa
Auch der frühere englische Nationalspieler Paul Ince hat stets darauf bestanden, das Spielfeld als letzter Akteur zu betreten. © dpa
Kölns Ex-Keeper Faryd Mondragon ist streng gläubig. Er ließ sich ein FC-Handtuch weihen. Vor den Spielen betet er, er soll sogar eine Marienfigur in der Kabine haben. © dpa
Der italienische Nationalkicker Gennaro Gattuso trug bei der WM in Deutschland die ganze Zeit über den gleichen Pullover. Außerdem packte er vor allen Partien ab dem Viertelfinale den Koffer für die Heimreise. Die Rituale waren von Erfolg geprägt, Italien wurde Weltmeister. © dpa
Der Engländer John Terry pflegt eine ganz besondere Beziehung zu seinen Schienbeinschützern. Jahrelang verwendete er immer dieselben. Als er sie nach einem Champions-League-Spiel in Barcelona verlor, war er am Erdboden zerstört. Außerdem setzt er sich im Mannschaftsbus immer auf den gleichen Platz. © dpa
Felix Magath hat während seiner ersten Zeit in Wolfsburg monatelang eine grüne Krawatte getragen. So lange, wie sein Club ungeschlagen war. © dpa
BVB-Verteidiger Neven Subotic trägt zwei Armbänder, die er von seiner bosnischen Oma Milena bekommen hat. Zu seinem Ärger muss er die Bänder vor den Spielen ablegen. Das gebieten DFL-Auflagen. © dpa
Der argentinische Superstar Juan Sebastian Veron wickelte immer eine Bandage um sein rechtes Knie. 1997 hatter er sich an dieser Stelle verletzt und den Verband von da an als Glücksbringer beibehalten. © dpa
1860-Verteidiger Moritz Volz geht vor Spielen regelmäßig in die Küche und backt Kuchen. Und nicht nur einen: „ Drei müssen es schon sein“, hat der Kicker in einem Interview gesagt. © dpa
Der englische Kult-Kicker und Trainer Jack Charlton („Die Giraffe“) wechselte als Spieler immer kurz vor dem Anpfiff die Stollen aus. Nach dem Aufwärmen marschierte er erst in die Kabine, wenn er einen Torschuss erfolgreich abgeschlossen hatte.   © getty
Louis Aragonés hasst die Farbe gelb. Der ehemalige Trainer der spanischen Nationalmannschaft soll während der WM 2006 in Dortmund einen gelben Blumenstrauß zur Begrüßung abgelehnt haben. Einst bat er sogar Mannschaftskapitän Raul, ein gelbes Jersey im Training auszuziehen. © dpa
Jörg Berger (†) wechselte vor seinem Dienstantritt bei der Frankfurter Eintracht im Jahr 1998 die Trainerbank aus. Das Möbelstück seiner Amtsvorgänger Horst Ehrmanntraut und Reinhold Fanz war ihm suspekt.  © dpa
Luca Toni schraubt nach Torerfolgen immer symbolisch an seinem Ohr. Das soll heißen:  „Avete capito“ (Habt Ihr das verstanden/Habt Ihr das gesehen?)! Böse Zungen behaupten hingegen, er würde den Regler seines Hörgerätes zurückdrehen, wenn es im Stadion zu laut wird. © dpa

Die andere Paarung in der Gruppe H entschied der AC Mailand im heimischen Stadion gegen Viktoria Pilsen (Tschechien) mit 2:0 (0:0) für sich. Milan hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Doch sowohl Mailand als auch Pilsen ließen klare Chancen im ersten Durchgang aus. In der 53. Minute entschied der deutsche Schiedsrichter Florian Meyer dann fälschlicherweise auf Elfmeter für Milan. Zlatan Ibrahimovic verwertete diesen zur 1:0-Führung. Antonio Cassano erhöhte in der 66. Minute auf 2:0.

In der Gruppe von Bayer Leverkusen trennte sich der FC Valencia im Heimspiel vom FC Chelsea mit 1:1 (0:0). Die Engländer erwischten den besseren Start und setzten die gegnerische Abwehr früh unter Druck. Im Laufe des Spiels steigerten sich die Gastgeber aus Valencia und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach der Pause machte Chelsea wieder viel Druck - und wurde diesmal belohnt: Frank Lampard traf nach schöner Vorarbeit von Florent Malouda zum 1:0 (56.). In der 86. Minute unterlief Malouda aber ein Handspiel im Strafraum, den fälligen Strafstoß verwertete Roberto Soldado zum 1:1.

Einen spannenden Schlagabtausch lieferte sich in der Gruppe G Schachtar Donezk (Ukraine) zu Hause beim 1:1 (0:0) gegen APOEL Nikosia. In der ersten Halbzeit konnten sich die Zyprer allein bei ihrem Keeper Dionisios Chiotis bedanken, dass sie nicht mit einem hohen Rückstand in die Kabine gingen. Umso überraschender traf Nikosias Ivan Trickovski in der 61. Minute zum 1:0, doch der Brasilianer Jadson egalisierte nur drei Minuten später.

Die andere Begegnung in der Gruppe G hatte zuvor der russische Erstligist Zenit St. Petersburg zu Hause mit einem 3:1 (1:1) gegen den FC Porto für sich entschieden. Dabei erwischten die Gäste aus Portugal den besseren Start: Stürmerstar Hulk setzte sich nach zehn Minuten im Strafraum durch und legte auf James Rodriguez ab, der nur noch zur Führung einschieben musste. Doch nur zehn Minuten später staubte Roman Schirokow zum 1:1 für St. Petersburg ab. Kurz vor dem Pausenpfiff mussten die Portugiesen einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Jorge Fucile sah nach einem Handspiel die Gelb-Rote Karte.

Die Gastgeber wussten ihre numerische Überlegenheit im zweiten Abschnitt zu nutzen und erspielten sich eine Vielzahl von Torchancen. Erneut Schirokow (63.) und Danny (72.) trafen zum am Ende auch in der Höhe verdienten 3:1-Endstand für die Russen.

dapd

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