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DFB-Pokal-Aufreger: ARD-Kommentator löst Flut der Empörung aus - „Totalausfall“

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Von: Richard Strobl

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Deniz Aytekin nimmt Tor zum 1:3 durch Anssi Suhonen (HSV, 36) wegen Abseits zurück.
DFB-Pokal: Deniz Aytekin nimmt Tor zum 1:3 durch Anssi Suhonen (HSV, 36) wegen Abseits zurück. © IMAGO/Michael Taeger/Jan Huebner

Im Halbfinale des DFB-Pokals traf der HSV auf den SC Freiburg. Der Kommentator der ARD sorgte bei Twitter für große Aufregung.

Hamburg - Der DFB-Pokal ist bekannt für magische Nächte - vor allem, da er auch niedrigklassigeren Teams die Chance gibt auf großer Bühne Erstligisten zu ärgern. Genau das hatte sich auch der Hamburger SV vor dem Spiel gegen den SC Freiburg vorgenommen. Obendrauf laufen die Spiele - anders als die Bundesliga - meist im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Das gibt wirklich allen Fans die Chance die Partien zu verfolgen. So auch in diesem Fall: Die ARD übertrug live. Doch der Kommentator im Ersten sorgte bei etlichen Zuschauern offenbar für Wutausbrüche.

DFB-Pokal: ARD-Kommentator sorgt für Twitter-Wut

Schon kurz nach Beginn des Spiels häuften sich die ersten wutenbrannten Postings auf Twitter. „Ich habe mit Hamburg nix am Hut, aber über eine Vereinshymne (läuft scheinbar, hoch gehaltene Schals) quatscht man nicht drüber. Geht gar nicht“, echauffierte sich ein Fan.

Es sollte allerdings nur der Anfang von genervten Tweets sein, die sich vor allem gegen den Kommentator Tom Bartels richteten. „Mann, ARD! Euer Kommentator hat offensichtlich KEIN HSV-Spiel bisher gesehen. Was soll der Quatsch? Dann lieber einfach nicht moderieren“, meint ein User. Andere Twitter-Nutzer wurden da allerdings deutlicher in ihren Aussagen.

„Sowas von parteiisch“: Twitter-Wut über ARD-Mann

„Sowas von parteiisch und absolut keine Ahnung“, meint ein anderer und versieht seinen Tweet mit den Hashtags „#ARD“ und „#Bartels“. Etliche schlossen sich dieser Meinung an. Ein kleiner Streifzug durch Twitter:

DFB-Pokal: ARD-Kommentar zu Elfmeterszene setzt dem Ganzen die Krone auf

Besondere Aufregung machte sich bei den Zuschauern offenbar breit, als es um eine „vermeintliche“ Elfmeterszene ging. Bartels Einschätzung teilten sie offenbar eher weniger:

Und so hatte die ARD schon vor der Halbzeit die Twitter-Spalten gefüllt. Zu diesem Zeitpunkt stand es übrigens bereits 0-3 für den SC Freiburg.

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