„War nicht beabsichtigt“

Bastian Schweinsteiger entschuldigt sich für Uhren-Schleichwerbung - ARD klärt seine Zukunft

Bastian Schweinsteiger bekam als Experte bei der EM gehörig sein Fett weg. Für seinen Uhren-Faux-Pas entschuldigt er sich - bei der ARD darf er bleiben.

Berlin - Auf dem Platz harmonierten Toni Kroos* und Ilkay Gündogan* als Mittelfeld-Duo bei der EM nicht wirklich. Ähnlich erging es einem zweiten Duo am Spielfeldrand: Auch mit ARD-Moderatorin Jessy Wellmer und Experte Bastian Schweinsteiger* waren viele Fans nicht zufrieden.

Die ARD* hat ihre Zusammenarbeit mit Bastian Schweinsteiger nun aber fortgesetzt, wie der Sender in einer Pressemitteilung bekannt gab. Der Weltmeister wird auch bei der WM 2022 in Katar als Experte im Einsatz sein. Ob die viel kritisierte Wellmer an seiner Seite bleibt, ist noch unklar.

Bastian Schweinsteiger bleibt ARD-Experte - und entschuldigt sich für Uhren-Vorfall

Die ARD hatte Schweinsteiger zuletzt für seine Uhren-Aktion gerügt. In der Halbzeitpause des Spiels England gegen die Ukraine setzte er einen Tweet ab, der werbliche Inhalte enthielt, was mit dem Sender nicht abgesprochen war. Außerdem präsentierte er seine Uhr sehr offensichtlich - unter anderem, indem er das Mikrofon mit der linken Hand hielt, obwohl er Rechtshänder ist.

Schmachtender Blick: Jessy Wellmer lässt ihren Experten Bastian Schweinsteiger nicht aus den Augen.

Für diese Aktion hat sich Schweinsteiger nun entschuldigt - was womöglich Voraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit mit der ARD war. „In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden. In diesem Rahmen hat Bastian Schweinsteiger erklärt, es tue ihm leid, dass [...] der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei von ihm so nicht beabsichtigt gewesen“, lautet eine Passage in der Pressemitteilung.

ARD: Bastian Schweinsteiger auch bei WM 2022 dabei

Schweinsteiger werde „alles dafür tun“, dass ein solcher Vorfall sich nicht wiederholt. Den Werbetweet löschte Schweinsteiger am Tag nach dem Vorfall. Die Zusammenarbeit soll nun bis Ende 2022 weiterlaufen. Ob „Schweini“ bei der Katar-WM eine bessere Figur macht? In anderthalb Jahren werden wir es wissen. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago-images

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare

Bieder
(0)(0)

Zumindest weiss man jetzt bei der ARD, wie Schweinsteiger sie einschaetzt, falls man nachdenkt.

Und...
alle berichten ueber "Uhren-Gate" - Werbung erfolgreich!

gast
(0)(0)

Wenn er wenigstens eine schöne Uhr gehabt hätte... Aber für so ein häßliches Sport/Smartwatch-Ding seinen Job zu riskieren, ist echt dämlich.

JBM
(0)(0)

Einfach die Wellmerin dahoam lassen und jmd. nei, mit dem der Basti sich über Fußball unterhalten kann, dann basst des...