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Von der Werkself zum Profifußball

Bayer 04 Leverkusen: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos zur Werkself

Bayer 04 Leverkusen nach dem Gewinn des DFB-Pokalfinals 1993
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Bayer 04 Leverkusen nach dem Gewinn des DFB-Pokalfinals 1993

Bayer 04 Leverkusen – eine Fußballmannschaft aus Nordrhein-Westfalen im Portrait. Alles zur Gründung, Geschichte sowie Spielern und Trainern.

  • Bayer 04 Leverkusen ist ein deutscher Bundesligaverein, der 1904 von Mitarbeitern der Bayer AG gegründet wurde.
  • 1979 schaffte Bayer 04 Leverkusen den Aufstieg in die Bundesliga, die der Verein seitdem nicht mehr verlassen hat.
  • Zu den Erfolgen des Vereins gehört der Gewinn des UEFA-Cups 1988 und der Gewinn des DFB-Pokals – den Titel des Deutschen Meisters gewann der Verein bisher nicht.

Leverkusen – Bayer 04 Leverkusen ist ein deutscher Fußballverein und zählt heute zu den ältesten Klubs im deutschen Profifußball. Zu den größten Erfolgen nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1979 gehört der Gewinn des DFB-Pokals und UEFA-Cups. Die Vereinsfarben sind heute Schwarz, Rot und Weiß und auch die Trikots orientieren sich daran.

Bayer 04 Leverkusen: Gründung als Werkself von Bayer

1904 von Mitarbeitern des Pharmakonzerns Bayer AG gegründet, war Bayer 04 Leverkusen nicht immer die etablierte Größe im deutschen Profifußball, die sie heute ist. Bis in die 1930er Jahre spielte Bayer 04 Leverkusen in der dritten und vierten Liga. 1936 gelang dem Verein erstmals der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse dieser Zeit. Ihren ersten Auftritt in der Oberliga West hatten sie 1951. Dort spielte Bayer 04 Leverkusen bis 1956.

Die Leverkusener gewannen 1968 die Regionalliga West. Dies qualifizierte die Mannschaft für die Auswahlrunde für die Bundesliga. Dort konnte sie sich aber nicht behaupten. Auch an den Erfolg in der Regionalliga konnte die Mannschaft nicht anknüpfen und stieg so 1973 wieder ab. Erst 1979 erkämpfte sich Bayer 04 Leverkusen schließlich einen Platz in der Bundesliga.

Bayer 04 Leverkusen: Die Anfänge in der Bundesliga und erste Titel

Bis Mitte der 80er Jahre spielte sich Bayer 04 Leverkusen bis in die obere Hälfte der Ligatabelle vor und ist dort bis zum Ende des Jahrzehnts zum Stammgast geworden. Neben der Etablierung in der Bundesliga erzielte der Verein auf internationalem Parkett erste Erfolge mit dem Sieg im UEFA-Cup 1988.

Nach der deutschen Vereinigung 1990 verpflichtete Reiner Calmund die ostdeutschen Fußballer Ulf Kirsten, Andreas Thom und Jens Melzig. Durch die Neuzugänge verbessere sich die Mannschaft erheblich und 1993 konnte Bayer 04 Leverkusen gegen die Amateure von Hertha BSC den DFB-Pokal holen. Ulf Kirsten zählt bis heute zu den erfolgreichsten Stürmern von Bayer 04 Leverkusen. In 440 Spielen für den Verein konnte er 235 Tore schießen.

Bayer 04 Leverkusen: Die Meisterschaft dreimal knapp verfehlt

Von 1997 bis 2002 erreichte das Team vier zweite Plätze. Insbesondere die Jahre 2000 und 2002 waren dramatisch, da der Bundesliga-Titel in beiden Fällen in greifbarer Nähe lag. Im Jahr 2000 reichte Bayer 04 Leverkusen ein Unentschieden gegen die SpVgg Unterhaching zum Gewinn des Titels. Doch es setzte eine 0:2-Niederlage, während Bayern München mit einem 3:1-Sieg über Werder Bremen den Titel holte.

Zwei Jahre später gab der Klub mit zwei Niederlagen in den letzten drei Spielen einen Vorsprung von fünf Punkten auf die Tabellenspitze ab, während Borussia Dortmund mit drei Siegen in Folge in den letzten Partien die Nase vorne hatte. Auch im DFB-Pokal musste sich die Mannschaft mit dem zweiten Platz zufriedengeben, weil sie gegen Schalke 04 verlor. Den unglücklichen Hattrick komplettierte schließlich der zweite Platz in der Champions League, nachdem die Werkself Real Madrid unterlag. Die Saison 2002 wird international als "Horror Treble" bezeichnet und hat Bayer 04 Leverkusen den unglücklichen Spitznamen "Neverkusen" eingebracht.

Bayer 04 Leverkusen: Von der Jahrtausendwende bis heute

Bis heute ist Bayer 04 Leverkusen niemals Deutscher Meister geworden. Der größte Erfolg nach dem Debakel von 2002 war ein zweiter Platz in der Saison 2010/2011. International sah es ähnlich aus: Zwischen 2004 und 2007 konnte sich der Verein in jeder Saison für den UEFA-Cup qualifizieren. Dort erreichte Bayer 04 Leverkusen zwei Mal das Viertelfinale. Im DFB-Pokal 2009 zog die Mannschaft ins Finale ein, musste sich dann aber gegen den starken SV Werder Bremen geschlagen geben. Direkt nach dem Pokalfinale übernahm Fußball-Legende Jupp Heynckes die Führung der Mannschaft. Trotz der Rekordserie von 24 ungeschlagenen Spielen, reichte es nicht für den begehrten Titel: Leverkusen beendete die Saison auf dem vierten Platz.

Seit 2010 spielt Bayer 04 Leverkusen weiterhin konstanten Fußball auf Spitzenniveau – für einen Titel reichte es trotzdem nicht. 2011 erspielte sich die Mannschaft den zweiten Platz in der Bundesliga, 2013 und 2016 reichte es immerhin für einen dritten Platz.International gelang zwar regelmäßig die Qualifikation für die Champions League oder den UEFA-Cup, über das Achtelfinale kamen die Leverkusener aber nicht hinaus.

Bayer 04 Leverkusen: Das Stadion des Bundesligisten

Bis 1958 spielte Bayer 04 Leverkusen im Stadion am Stadtpark. Es hatte eine Besucherkapazität von 18.000 Zuschauern. 1956 wurde mit dem Bau der BayArena begonnen. Die BayArena ist seit 1958 das offizielle Stadion von Bayer 04 Leverkusen und war bis 1998 als Ulrich-Haberland-Stadion bekannt. Gleichzeitig wurde vor Ort ein Hotel gebaut, das heute die Nordtribüne bildet und den Gästen Sitzgelegenheiten am Spielfeldrand bietet. Zudem finden geführte Touren statt, die Fans einen Einblick hinter die Kulissen eines Fußballstadions gewährt. Die besondere, runde Architektur kann mit Google Maps besonders gut von oben eingesehen werden.

Das Stadion war 2006 kein Austragungsort der Fußball-WM, wurde aber von Deutschland als Trainingslager genutzt. Zwischen 2007 und 2009 wurde das Gelände für 30.000 Zuschauer erweitert, danach fanden im Jahr 2011 vier Spiele der Fußball-WM der Damen statt. In der BayArena wurde erstmals ein Bundesligaspiel in 3D übertragen, als Bayer 04 Leverkusen am 14. März 2010 gegen den Hamburger SV spielte.

Bayer Leverkusen 04: Trainerhistorie seit 2009

  • Peter Bosz - 2018 bis voraussichtlich Mitte 2022
  • Heiko Herrlich - 06/2017 bis 12/2018
  • Tayfun Korkut - 03/2017 bis 06/2017
  • Roger Schmidt - 07/2014 bis 03/2017
  • Sascha Lewandowski - 04/2014 bis 06/2014
  • Sami Hyypiä - 07/2013 bis 04/2014
  • Sascha Lewandoski - 04/2012 bis 06/2013
  • Robin Dutt - 07/2011 bis 03/2012
  • Jupp Heynckes - 07/2009 bis 09/2011

Bayer 04 Leverkusen: Vereinsfarben und Trikots

Die Vereinsfarben von Bayer 04 Leverkusen sind heute Schwarz, Rot und Weiß. Das war aber nicht immer so: In der Sportkultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland gab es große Konflikte zwischen Turnern und anderen Sportlern. Dies trug schließlich zu einer Spaltung innerhalb des Vereins bei: Am 8. Juni 1928 gründeten die Fußballspieler eine eigene Sportvereinigung – die Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen, während die Turner als TuS Bayer 04 Leverkusen weitermachten. Der SV Bayer 04 Leverkusen nahm die traditionellen Vereinsfarben Rot und Schwarz mit, während die Turnerinnen und Turner die Farben Blau und Gelb übernahmen.

Dies änderte sich erst einige Jahrzehnte später, als der Verein unter dem Namen TSV Bayer 04 Leverkusen e. V. 1984 wiedervereinigt wurde. Seitdem trägt die Mannschaft die heute bekannten Farben. Die Trikots des Bayer 04 Leverkusen sind an die Vereinsfarben angelehnt. In der Saison 2019/2020 sind die Trikots so gestaltet:

  • Heimtrikot: Rot mit schwarzen Ärmeln und weißem Logo-Element
  • Auswärtstrikot: Schwarz mit einem weißgerahmten, roten Querstreifen
  • Torwarttrikot: Neongrün

Bayer 04 Leverkusen: Top-Transfers

Bayer 04 Leverkusen hat eine eindrucksvolle Geschichte hochwertiger Transfers. In den vergangenen Jahren waren besonders teure Neuzugänge dabei. In der Saison 2016/2017 holte der Verein den Mittelstürmer Kevin Volland von der TSG Hoffenheim für 20 Millionen Euro nach Leverkusen. Dem folgte der Mittelstürmer Lucas Alario ein Jahr später für 24 Millionen Euro. In der Saison 2019/2020 konnte Leverkusen dann einen weiteren Top-Transfer verbuchen: für 32 Millionen Euro wechselte Kerem Demirbay ebenfalls von Hoffenheim nach Leverkusen.

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