Sein Vertrag bei Bayer läuft noch bis 2020

Bernd Leno: Will „für einen Topklub im Ausland spielen“

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Bernd Leno spielte in der Jugend für den VfB Stuttgart.

Bernd Leno will zu den Top-Torhütern in Europa gehören. Dafür will er mittelfristig auch weg von Bayer Leverkusen zu einem großen Klub ins Ausland.

Leverkusen - Fußball-Nationaltorwart Bernd Leno von Bundesligist Bayer Leverkusen will seinem langjährigen Rivalen Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) nacheifern und zumindest mittelfristig ins Ausland wechseln. "Jetzt ist der nächste Gedanke, auch europaweit zu den Top-Torhütern zu gehören. Auch wenn wir mit Bayer zu den ständigen Teilnehmern am Europapokal gehören, ist und bleibt es mein persönlicher Traum, für einen Topklub im Ausland zu spielen", sagte der 25-Jährige t-online.de

Sein Vertrag bei Bayer hat noch eine Laufzeit bis 2020, allerdings wurde immer wieder über eine Ausstiegsklausel in den Medien spekuliert. Der Ex-Gladbacher ter Stegen, über viele Jahre der Konkurrent von Leno in den diversen Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), spielt seit einigen Jahren bei Barca.

„Real war mein Kindheitsklub“

Zuletzt wurde der Bayer-Keeper mit dem spanischen Meister Real Madrid in Verbindung gebracht. "Real war mein Kindheitsklub, mein Lieblingsspieler Iker Casillas stand da im Tor", äußerte der Ex-Stuttgarter, der im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw für den Confed Cup in Russland in diesem Sommer steht. 

Leno zeigt sich optimistisch, dass Bayer nach der verkorksten aktuellen Spielzeit in der kommenden Saison wieder zum Kreis der Spitzenteams in der Bundesliga gehören wird. "Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird stärker, wenn man so eine brenzlige Lage überstanden hat. Das verbindet, und ich glaube fest daran, dass wir es in der nächsten Saison wieder nach oben schaffen. Wir haben die Qualität", betonte Leno. 

Leno hätte Korkut gerne als Trainer behalten

Der Schlussmann hätte im Übrigen für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Tayfun Korkut in Leverkusen votiert. "Er hat sich dieser Situation gestellt, fachlich und menschlich. Ich hätte es auf jeden Fall unterstützt, wenn er geblieben wäre. Aber der Verein hat sich eben anders entschieden. Das akzeptiere ich natürlich", kommentierte der Torwart. Der Werksklub entschied sich jedoch, am Saisonende die Trennung von Korkut zu vollziehen und ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer.

sid

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