Jetzt zählt wieder Fußball

Schweinsteiger hat ausgeturtelt!

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Bastian Schweinsteiger erwies sich beim Tennis als leidenschaftlicher Fan.

Köln - Bastian Schweinsteiger ist endlich wieder da, wo er sich am wohlsten fühlt. Nach zwei Wochen Tennisurlaub mit Ana Ivanovic auf roter Asche in Paris wird der Kapitän der deutschen Nationalelf beim Test gegen die USA wieder auf dem grünen Rasen stehen.

Zumindest soll er das, denn, was Freundschaftsspiele angeht, kann man sich beim Star des FCB nie ganz sicher sein.

Der Grund: Von den letzten 21 Testspielen war Schweinsteiger gerade zweimal mit von der Partie – wobei letztere, ein 6:1 gegen Armenien im Juni 2014, einen Tag vor dem Abflug zur WM nach Brasilien stattfand. Und auch am Montag machte der Münchner keinen Hehl daraus, dass er nicht gerade viel auf derartige Events gibt. „Die Termine sind so gelegt, damit müssen wir umgehen. Es gibt idealere Konstellationen, aber es ist nun mal so wie es ist“, sagte Schweinsteiger Montag in Köln, wo die Neuauflage des WM-Gruppenspiels gegen Klinsis US Boys (damals 1:0) steigt, fügte dann aber fürs Protokoll an: „Bei solchen Spielen ist es wichtig, dass man diszipliniert auftritt, gute Spiele zeigt und auch im Hinblick auf die Zuschauer volle Konzentration gibt.“

Nicht nur für sie, sondern vor allem für sich selbst. Gut, das „Pflichtspiel“ in der EM-Quali gegen Gibraltar am kommenden Samstag dürfte eine klare Angelegenheit werden, doch spätestens im Herbst darf sich der Weltmeister keinen Ausrutscher mehr erlauben. Dann geht es hintereinander gegen Polen, nach Schottland und nach Irland, und das bei aktuell Platz drei in Gruppe D.

Trotz Schweinis Anfeuerung: Schöne Ana verpasst Finale!

Schweinsteiger jedoch macht sich keine Sorgen. Der DFB-Kapitän ist ja schon allein durch sein Amt zu Selbstbewusstsein verpflichtet. „In der Vergangenheit waren wir immer auf den Punkt da. Wir wissen um die Konstellation in der Gruppe, deswegen ist es für uns auch sehr wichtig, dass wir in Gibraltar die drei Punkte holen“, erklärte der Mittelfeldmann.

In der Tennissprache würde man es wohl so ausdrücken: In Gibraltar einen weiteren Satz gewinnen, um dann in Herbst spätestens in Dublin den Matchball Richtung EM in Frankreich zu versenken. Ein anwesender Journalist wollte dann noch wissen, wie es dem Kapitän denn bei den French Open so gefallen habe. Schweinsteiger darauf: „Ich habe mich gut fit gehalten.“ Was für ein Ass!

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