Bestechungsverdacht

Bericht: Schweizer Ermittler wollen PSG-Boss anhören

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Nasser al-Khelaifi. Foto.

Bern - Im Rahmen ihres Verfahrens um Bestechungsverdacht will die Schweizer Justiz den katarischen Sport-Geschäftsmann Nasser al-Khelaifi am 25. Oktober anhören. 

Das habe sein Anwalt mitgeteilt, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Al-Khelaifi wolle rasch angehört werden, er weise jegliche Korruptionsvorwürfe zurück, zitierte die Agentur den Anwalt. Die Schweizer Bundesanwaltschaft in Bern nahm auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur keine Stellung zu dem Bericht.

Im FIFA-Korruptionsskandal ermittelt die Bundesanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Bestechung gegen den Geschäftsmann. Al-Khelaifi ist Geschäftsführer der Sportrechtefirma BeIN Media Group und auch Präsident des französischen Fußball-Erstligisten Paris Saint-Germain (PSG).

Ermittler gehen dem Verdacht nach, wonach der für zehn Jahre gesperrte Ex-FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten für die Weltmeisterschaften von 2026 und 2030 "nicht gebührende Vorteile" vom PSG-Chef angenommen haben soll. BeIN Media hatte die Vorwürfe der Schweizer Behörden zurückgewiesen.

dpa

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