Schweizer war bereits beim VfB tätig

Berichte: Gross wird neuer Trainer in Nürnberg

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Christian Gross war zuletzt (bis April 2012) Trainer bei den Young Boys Bern.

München - Der Schweizer Christian Gross wird aller Voraussicht nach neuer Trainer bei Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg.

Die Bild-Zeitung und der Schweizer Blick vermeldeten am Mittwoch, dass sich der 59-Jährige mit dem Club bereits geeinigt habe und die Nachfolge des am Montag entlassenen Michael Wiesinger antritt. Es fehle nur noch eine offizielle Bestätigung. FCN-Sportvorstand Martin Bader wollte sich zu den Berichten nicht äußern.

Gross hat in der Bundesliga 2009/2010 bereits beim VfB Stuttgart gearbeitet. In seiner Amtszeit legten die Schwaben die beste Rückrunde der Vereinsgeschichte hin. Nach sechs Niederlagen in sieben Spielen war für Gross in der darauffolgenden Hinrunde aber beim VfB im Oktober 2010 Schluss. Zuletzt hatte er Young Boys Bern betreut, war dort aber auch im April 2012 nach einer Negativserie entlassen worden.

Bei diesen Bundesliga-Trainern werden deutsche Frauen schwach

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Jens Keller
Platz 10: Schalke Trainer Jens Keller (3,2 %).  © dpa
Jürgen Klopp
Platz 9: Jürgen Klopp von Borussia Dortmund (5,0 %).  © dpa
Robin Dutt
Platz 8: Robin Dutt, Trainer beim SV Werder Bremen (6,4%).  © dpa
Lucien Favre
Platz 7: Mönchengladbach-Coach Lucien Favre (7,1%).  © picture alliance / dpa
Thorsten Fink
Platz 6: HSV-Trainer Thorsten Fink (8,5%).  © dpa
Bruno Labbadia
Platz 5: Bruno Labbadia (9,7%) trainiert den VfB Stuttgart.  © dpa
Michael Wiesinger
Platz 4: Michael Wiesinger (10,4%) vom 1. FC Nürnberg.  © picture alliance / dpa
Markus Weinzierl
Platz 3: Augsburg-Trainer Markus Weinzierl (12,4%).  © dpa
Joachim Löw
Platz 2: Bundestrainer Joachim Löw (13,3%).  © dpa
Pep Guardiola
Platz 1: Bayern-Coach Pep Guardiola.  © AFP

Gross gilt als Motivator, als Trainer, der über Autorität und Erfahrung verfügt. Genau die Aspekte, die sich der neunmalige deutsche Meister nach der gerade einmal 287 Tage andauernden Amtszeit von Wiesinger (40) wünscht. „In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es nie schaden kann, wenn eine gewisse Härte vorhanden ist“, sagte Aufsichtsratschef Klaus Schramm.

Mit dem FC Basel und Grasshopper Zürich holte der frühere Profi Gross sechs Meisterschaften und fünf Pokalsiege. Im Ausland war er neben dem VfB zudem in der Premier League Coach bei Tottenham Hotspur (1997/1998) tätig.

Neben dem kantigen Gross galten bei den Franken zudem der Ex-Bremer Thomas Schaaf (bei Werder im Mai nach 14 Jahren entlassen) und Bruno Labbadia (bis Ende August beim VfB Stuttgart) als aussichtsreiche Kandidaten. Die sollen dem Club laut Bild aber abgesagt haben. Auch Felix Magath, Holger Stanislawski, Markus Babbel und Norbert Meier waren gehandelt worden.

sid

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