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Neue Details zu Notarzteinsatz bei DFB-Pokal-Finale: Patient arbeitete wohl im Stadion

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Von: Antonio José Riether, Christoph Gschoßmann

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In Berlin standen sich der SC Freiburg und RB Leipzig im Finale des DFB-Pokals gegenüber. Die Sachsen holten nach einem Drama ihren ersten Titel. Der Ticker zum Nachlesen.

Update vom 23. Mai, 10.02 Uhr: Millionen bangten nach Abpfiff des Pokalfinals mit dem Patienten, der am Spielfeldrand notärztlich versorgt wurde. Die Bild berichtet nun auch, wer der Mann ist: der Chef der Firma, die den Pokal hergestellt hat und sich um die Gravur kümmert, 48 Jahre alt. Auf die Nennung seines kolportierten Namens soll hier verzichtet werden. Weiterhin gute Besserung!

Schreckmoment im DFB-Pokal-Finale: Ein Notarzteinsatz auf dem Rasen sorgte für eine Unterbrechung bei der Siegerehrung.
Schreckmoment im DFB-Pokal-Finale: Ein Notarzteinsatz auf dem Rasen sorgte für eine Unterbrechung bei der Siegerehrung. © IMAGO / Matthias Koch

DFB-Pokal-Finale: Wiederbelebte Person hatte Arbeitskarte

Update, 15.26 Uhr: Neue Details zum Notfalleinsatz: Die kurz vor der Siegerehrung beim DFB-Pokal-Finale wiederbelebte Person hatte nach dpa-Informationen eine Arbeitskarte für das Endspiel. Es habe sich nicht um einen Zuschauer gehandelt, hieß es am Sonntag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Pokalsieger RB Leipzig trägt sich im Rathaus ins Goldene Buch ein

Update, 15.22 Uhr: Fußball-Pokalsieger RB Leipzig hat sich direkt nach seiner Ankunft in der Messestadt ins Goldene Buch eingetragen. Das Team von Cheftrainer Domenico Tedesco fuhr am Sonntagmittag mit dem Mannschaftsbus am Alten Rathaus vor und wurde nach dem ersten Titel der erst 13 Jahre alten Vereinsgeschichte von rund 4000 Fans frenetisch begrüßt.

Kapitän und Torhüter Peter Gulacsi sowie Trainer Domenico Tedesco waren die ersten, die sich in das Ehrenbuch eintrugen. Zuvor hatte Oberbürgermeister Burkhard Jung die Bedeutung des Clubs für die Stadt hervorgehoben. Für die Seele und das Selbstbewusstsein der Menschen sei der Pokalsieg eine unheimlich wichtige Botschaft. „Wir sind wieder da, wir sind wieder auf Augenhöhe mit anderen Städten“, sagte das Stadtoberhaupt. Jung bezog sich auch darauf, dass der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegründet und auch der erste deutsche Fußballmeister - der VfB Leipzig - aus der sächsischen Großstadt kam .„Ich bin bolle stolz auf diese Mannschaft“, sagte Jung. Man könne nicht mit Geld aufwiegen, was das marketingmäßig und für das Image der Stadt bedeute.

„Totale Eskalation“: RB Leipzig feiert DFB-Pokalsieg auf Ibiza

Update, 22. Mai, 12.53 Uhr: Die Pokal-Matadoren aus Leipzig werden ihren Triumph auf Ibiza feiern. Laut Mittelfeldspieler Kevin Kampl geht es nach einer Siegesparty mit den Fans am Sonntag in Leipzig für das Team auf die Balearen-Insel. „Dann ist totale Eskalation drei Tage lang“, sagte Kampl im Sport1-Doppelpass in einer Telefonschalte aus dem Mannschaftsbus.

Der 31-Jährige berichtete von ausgelassener Stimmung auf dem Rückweg aus Berlin nach Leipzig. „Wir sind auf der Autobahn, hier läuft gerade Michael Jackson. Die Post geht ab“, rief Kampl ins Telefon: „Es gibt nichts Geileres, als endlich den ersten Titel für diesen Verein zu holen. Dieser Abend, das kannst du mit keinem Geld der Welt bezahlen.“

Wilde Leipziger Partynacht nach Pokaltriumph in Berlin

Update, 11.05 Uhr: Die Leipziger feierten nach ihrem ersten Vereinstitel wohl eine wilde Party. RB Leipzigs DFB-Pokalsieger begaben sich weit nach Mitternacht in den Berliner Nachtclub „The Pearl“ einritten. Dabei hielt Nationalspieler Benjamin Henrichs den goldenen Cup zärtlich wie ein Baby - und Mitspieler Kevin Kampl sinnierte plötzlich über die Verwendungsmöglichkeiten der ersten RB-Trophäe: „Ich glaube, da kann man alles reinhauen. Uns schmeckt alles heute.“

Mit dem Premieren-Titel des erst 13 Jahre jungen Klubs belohnten sich die Spieler nach einer bewegten Saison. „Das ist etwas, was wir niemals vergessen werden. Den ersten Titel für diesen Verein zu holen: Das wird in 100 Jahren noch stehen“, sagte Kampl nach dem 4:2-Finalsieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg.

„Ich hoffe, das war erst der Anfang“, so Abwehrspieler Willi Orban. Kampl erinnerte sich indes noch gut an die Finalniederlagen gegen den FC Bayern 2019 (0:3) und Borussia Dortmund 2021 (1:4) und sah ebenfalls einen möglichen Durchbruch geschafft: „Vielleicht löst das auch mal irgendwas und befreit uns.“

Update, 9.44 Uhr: Neue Details zum Notarzteinsatz im Berliner Olympiastadion: Laut Bild handelte es sich bei dem Patienten um eine Person, die Rahmen des Endspiels im Stadion arbeitete und dadurch Zugang zum Innenraum hatte. Also wohl weder Fan noch Fotograf war, wie zwischenzeitlich berichtet wurde. Laut der Zeitung kamen eine Herzdruckmassage und ein Defibrillator zum Einsatz.

RB Leipzig mit Mega-Party: Erst Rathaus, dann Festwiese

Update, 8.36 Uhr: RB Leipzig plant nach dem ersten großen Titel der Vereinsgeschichte für diesen Sonntag eine Siegerparty. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt im Alten Rathaus um 14.00 Uhr fährt der Pokalsieger mit einem offenen Truck ab 14.45 Uhr durch die Stadt zur Festwiese vor der Red Bull-Arena. Dort soll dann gegen 16.00 Uhr die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte mit den RB-Anhängern gefeiert werden.

Update, 8.28 Uhr: Emotionale Geste während des Notarzteinsatzes beim Pokalfinale in Berlin: Die Zuschauer drückten ihr Mitgefühl auf eine besondere Art und Weise aus: Viele Fans leuchteten mit ihren Handys, um dem Patienten so ihr Mitgefühl auszusprechen. Nach dem Schockmoment durften Fans, Vereine und TV-Zuschauer durchatmen, denn der Fan, der über die Fotografentribüne ins Innere gekommen war, wurde nach der Reanimation stabilisiert.

Update, 22. Mai, 0.20 Uhr: Der zusammengebrochene Mensch wurde „erfolgreich reanimiert“, wie die Berliner Feuerwehr im Onlinedienst Twitter mitteilte. Der Mann hatte demnach wieder Puls und Atmung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

DFB-Pokalfinale: Leipzig feiert Pokalsieg

Update, 23.39 Uhr: Die Leipziger Spielern feiern nun mit dem Pokal, nach drei Anläufen haben die Sachsen nun endlich ihren Titel. Derweil gibt es Neuigkeiten zum Notarzteinsatz. Wie Sky und Bild melden, soll es sich jedoch nicht wie zuvor vermutet um einen Fotografen handeln, sondern um einen Fan. Dieser soll sich über die Fotografentribüne Zugang zum Spielfeld verschafft haben, ehe er einen Zusammenbruch am Spielfeldrand erlebte.

Update, 23.26 Uhr: Nun ist der Krankenwagen aus dem Stadion gefahren, die Siegerehrung beginnt. Das DFB-Präsidium, das den Leipzigern in Kürze den Pokal überreicht, wird vorgestellt. Zuerst werden jedoch die Schiedsrichter für ihren Einsatz ausgezeichnet, ehe sich die Freiburger ihre Medaillen für die Finalteilnahme abholen.

Siegerehrung wegen Notarzteinsatz unterbrochen - gesamtes Olymiastadion schweigt

Update, 23.20 Uhr: Wie ARD-Kommentator Gerd Gottlob mitteilt, soll der Patient inzwischen stabil sein. Es sieht so aus, als könne die Siegerehrung in Kürze weitergehen.

Update, 23.16 Uhr: Das gesamte Stadion applaudiert, als der Fotograf von den Sanitätern mit einer schwarzen Decke abgedeckt abtransportiert wird. In Kürze kann es wohl mit der Siegerehrung weiter gehen. Der Krankenwagen, der herbeigeeilt war, verlässt wohl bald das Stadioninnere.

Update, 23.10 Uhr: Die Siegerehrung ist seit einigen Minuten aufgrund eines medizinischen Noteinsatzes unterbrochen. Wie der DFB meldet, wird ein Fotograf derzeit von Sanitätern behandelt. Sky-Reporter Philipp Hinze zufolge soll dieser eine Herzdruckmassage bekommen haben, auch ein Defibrillator war demzufolge im Einsatz. Die Fans haben den Support eingestellt, im Stadion ist es still.

Update, 22.56 Uhr: RB Leipzig ist zum ersten Mal in seiner überschaubaren Vereinsgeschichte DFB-Pokal-Sieger, die Spieler bejubeln den Titel ausgelassen mit den mitgereisten Anhängern. Die Freiburger Fans sind allerdings ebenso mit ihrer Mannschaft am Feiern, auch wenn es vielen SC-Profis schwer fällt. Die Kurve der Breisgauer besingt ihre Final-Helden und ganz besonders ihren Trainer Christian Streich, der lächelnd vor den Fans steht. Auch wenn es letzten Endes nicht für den großen Sprung gereicht hat, sind die Freiburger offenbar stolz auf ihr Team.

DFB-Pokal-Finale: SC Freiburg - RB Leipzig 2:4 i.E., 1:1 (1:0)

Aufstellung SC Freiburg: Flekken - Kübler (86. Schmid), Gulde (116. K. Schlotterbeck), Lienhart, N. Schlotterbeck, Günter - Eggestein (86. Haberer), Höfler - Grifo, Sallai (79. Demirovic) - Höler (79. Petersen)
Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Orban, Simakan (113.Gvardiol) - Henrichs, Laimer (99. Adams), Kampl (69. Olmo), Halstenberg - Forsberg (61. Szoboszlai), Nkunku - Silva (61. Mukiele)
Tore: 1:0 Eggestein (19.) 1:1 Nkunku (76.)
Bes.Vorkommnis: Rote Karte für Halstenberg (Leipzig/57.)
Der Moment des Leipziger Glücks: Gulacsi jubelt nach Demirovics Fehlschuss.
Der Moment des Leipziger Glücks: Gulacsi jubelt nach Demirovics Fehlschuss. © Thomas Kienzle/AFP

Elfmeterschießen: SC Freiburg - RB Leipzig 2:4

4. Elfmeter: Demirovic trifft den Ball satt, doch der springt an die Latte und raus ins Feld. Damit ist RB Leipzig Pokalsieger.

4. Elfmeter: Henrichs trifft links unten, es steht nun 4:2 für Leipzig.

3. Elfmeter: Keven Schlotterbeck überwindet Gulacsi, der jedoch nocoh dran ist. 2:3!

3. Elfmeter: Olmo trifft ins linke obere Eck zum 3:1!

2. Elfmeter: Christian Günter läuft an - und schießt den Ball mittig übers Tor!

2. Elfmeter: Auch Orban verwandelt stark für RB Leipzig, die Sachsn führen mit 2:1.

1. Elfmeter: Nils Petersen steht am Punkt, läuft an und trifft flach rechts gegen Gulacsi, der in die falsche Ecke fliegt. 1:1!

1. Elfmeter: Die Sachsen fangen an,der erste Schütze der Leipziger ist Nkunku. Der Franzose bleibt cool und verwandelt gegen Flekken!

Elfmeterschießen: Die Kapitäne Christian Günter und Peter Gulacsi stehen bereits bei den Schiedsrichtern, in wenigen Momenten beginnt das Elfmeterschießen.

Elfmeterschießen in Berlin nach torloser Verlängerung

ABPFIFF DER VERLÄNGERUNG: Das Finale wird im Elfmeterschießen entschieden!

120. Minute: Grifo versucht es nun mit einem Schlenzer, doch der ist etwas zu hoch angesetzt. Die Nachspielzeit läuft bereits!

119. Minute: Die Entscheidung steht: es gibt keinen Elfmeter für RB, dafür aber einen Eckball! Diesen können die Freiburger jedoch verteidigen.

117. Minute: Es gibt Aufregung im Freiburger Strafraum! Olmo hatte sich stark durchgesetzt und läuft in de Strafraum ein, doch Höler kommt herangeeilt und grätscht den Spanier um. Ob er den Ball trifft, ist unklar.. Stegemann sieht sich die Szene selbst noch einmal an. In der Zwischenzeit sieht Kampl die gelb-rote Karte, er war allerdings bereits ausgewechselt.

115. Minute: Und die nächste Riesen-Chance! Haberer zieht direkt von der Strafraumkante ab und trifft nur die Latte! Ein Raunen geht durchs Olympiastadion, das hätte um Haaresbreite der Siegtreffer sien können.

114. Minute: Szoboszlai versucht es direkt, doch Flekken hat den Ball im Nachfassen.

Umkämpfte Verlängerung - Vorteile für Freiburg, RB lauert auf Konter

113. Minute: Es spielt nur noch Freiburg, die Leipziger Kräfte sind scheinbar aufgebraucht. Es gibt die nächste Ecke für den SC, die wiederum zur nächsten Ecke folgt. Diese kommt kurz, doch Szoboszlai hat aufgepasst und treibt die Kugel nach vorne, wo er gelegt wird. Es gibt einen Freistoß fie RB aus guter Position und die gelbe Karte für Demirovic.

110. Minute: Grifos versuch bleibt an der Mauer hängen, die darauffolgende Ecke bringt nichts ein. Noch zehn Minuten auf der Uhr.

108. Minute:. Schlotterbeck setzt sich stark gegen mehrere Gegenspieler durch. Zwei Meter vor dem Strafraum wird er gelegt, es gibt den nächsten Freistoß.

106. Minute: Nach einer kurzen Unterbrechung geht es in die letzten 15 Minuten. Freiburg hat gewechselt, Keven Schlotterbeck kommt für Manuel Gulde ins Spiel.

HALBZEIT DER VERLÄNGERUNG

105. Minute: Die Mega-Chance für den SC! Erst fliegt der Ball im Flipper-Modus durch den Strafraum, dann zieht Haberer nach einem Abpraller ab und trifft nur den Innenpfosten. Demirovic knallt de Nachschuss aus wenigen Metern vor dem leeren Tor über den Querbalken, Gulacsi im RB-Kasten jubelt wie nach einem Treffer der eigenen Mannschaft.

103. Minute: Die erste Hälfte der Verlängerung neigt sich ihrem Ende zu und noch steht es 1:1. Freiburg fällt offensiv nicht viel ein, während RB weiter auf Konter lauert.

100. Minute: Leipzigs Mukiele und SC-Keeper Flekken rasseln zusammen, nach kurzer Pause kann es jedoch weiter gehen.

97. Minute: Freiburg läuft weiter an, doch RB verteidigt in dieser Phase des Spiels konsequent. Zur Erinnerung: seit der 57. Minute sind die Leipziger nur noch zu zehnt auf dem Feld.

Verlängerung in Berlin - Freiburg will den Führungstreffer erzwingen

95. Minute: Der nächste Versuch des SC Freiburg: Orban blockt einen Schuss von Petersen. Das hätte gefährlich werden können.

93. Minute: Freiburg startet gleich mit einem Pfostentreffer durch Demirovic, dessen Kopfball jedoch etwas zu schwach auf Gulacsis Tor kommt. Kurz danach holt der SCF die nächste Ecke raus, doch diese bringt nichts ein.

91. Minute: Der Ball rollt wieder. Was können die zehn Leipziger noch gegen die elf Freiburger ausrichten?

SCHLUSSPFIFF: Auch in der letzten Minute der Nachspielzeit passiert nichts mehr, es geht in die Verlängerung!

90. Minute +3: Tedesco fordert eine Karte für einen Gegenspieler. Stegemann erfüllt ihm diesen Wunsch nur teilweise, der Coach wird verwarnt.

Spannende Schlussphase im Olympiastadion: Leipzig im Angriffsmodus

90. Minute +1: Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen. Lienhart sieht die gelbe Karte, weil er einen Angriff der Leipziger unterbindet. Es gibt vier Minuten oben drauf.

88. Minute: Zwei Minuten noch regulär. Fällt noch ein Tor vor dem Schlusspfiff oder geht es in die Verlängerung?

85. Minute: Erst rennt Freiburg wieder an und kommt durch Demirovic zu einer Chance, dann spielt sich RB stark nach vorne. Olmo versucht es mit einem Dropkick und verfehlt das SC-Tor nur knapp! Streich wechselt den Tprschützen Eggestein aus, für ihn kommt Haberer. Zudem kommt Schmid für Kübler.

81. Minute: Es gibt den nächsten Freistoß nach einem Foul an Nkunku durch Kübler, der die gelbe Karte sieht. Und dieser führt zur nächsten Chance für RB! Szoboszlai hat den Führungstreffer auf dem Schlappen, doch wieder ist Flekken mit einer starken Parade zur Stelle. Was ein enges Endspiel.

79. Minute: Wie reagiert Freiburg? Zunächst mit zwei Wechseln, Sallai und Höler verlassen das Feld, Demirovic und der SCF-Topjoker Petersen kommen ins Spiel.

Nkunku erzielt den späten Ausgleich: Die Leipziger Drangphase wird belohnt

77. Minute: TOOOR für RB! Es hatte sich etwas angedeutet, jetzt ist er drin! Nach einem verlängerten Standard steht Nkunku goldrichtig und steht einschussbereit a langen Pfosten. Flekken hat keine Chance, den Ausgleich zu verhindern.

Torschütze gegen den SC Freiburg: Christopher Nkunku für RB Leipzig.
Torschütze gegen den SC Freiburg: Christopher Nkunku für RB Leipzig. © IMAGO / Revierfoto

74. Minute: Noch etwas mehr als eine Viertelstunde hat RB Leipzig für den Ausgleich. Freiburg ist jedoch weiterhin giftig in den Zweikämpfen und stoppt die Leipziger notfalls auch mit Fouls. Noch hat keiner der SC-Profis eine Verwarnung gesehen.

71. Minute: Tedesco hat inzwischen auch Dani Olmo gebracht, der für etwas mehr Offensive sorgen soll. Und tatsächlich wagt RB etwas mehr. Einen starken Anlauf von Laimer kann der heute bockstarke Schlotterbeck mit einer perfekten Grätsche jodoch unterbinden.

67. Minute: Von Leipzig kommt auch nach den Wechseln nicht viel, Grifo probiert es hingegen zweimal, mit seinem ersten Schuss hat Gulacsi keine Probleme, der zweite geht übers Tor.

64. Minute: Tedesco hat inzwischen zweimal gewechselt, für Silva und Forsberg kommen Mukiele und Szoboszlai. streich hingegen hat noch keine Wechel vorgenommen.

59. Minute: Kurz nach dem Freistoß versucht es Grifo per Freistoß, doch der Pforzheimer trifft nur das Außennetz. Kurz danach trifft auch Sallai aus spitzem Winkel das Außennetz. Das Momentum ist auf Seiten der Freiburger, die weiter nach vorne spielen.

Rote Karte gegen RB Leipzig: Halstenberg reißt Höler um und fliegt

57. Minute: Erst setzt sich Leipzig stark durch, Simakan wird im Strafraum leicht durch Schlotterbeck zu Fall gebracht, doch statt einem Elfmeter gibt es einen Freiburger Konter! Höler wird mit einem langen Ball geschickt, dann packt Halstenberg zu und ringt Höler runter. Stegemann trifft die Entscheidung sofort und zeigt dem Leipziger Verteidiger glatt Rot für die Vereitelung einer Torchance. Im Nachgang sehen Simakan und Kampl jeweils Gelb.

56. Minute: Freiburg lässt etwas nach und lässt Leipzig weiter kommen. Doch die Sachsen kommen noch nicht richtig ins letzte Angriffsdrittel.

53. Minute: Leipzig versucht nun, das Spiel etwas an sich zu reißen. Die Mannschaft von Domenico Tedesco lässt den Ball laufen, doch Freiburg lässt sich davon bislang nicht beeindrucken.

Nkunku mit der Chance zum Ausgleich: Freiburg-Keeper Flekken pariert

50. Minute: Die erste Gelegenheit für Leipzig! Nach einer Hereingabe von links kommt Nkunku vor dem Strafraum an den Ball. Der Franzose versucht es aus der Drehung, doch Flekken im Freiburger Tor packt zu. Es bleibt spannend.

48. Minute: Früh ziehen die Leipziger wieder ein Foul. Günter bringt den Ball vors Tor, doch es findet sich kein Abnehmer, Leipzig kann die Kugel ins Seitenaus klären.

46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft im Berliner Olympiastadion! Beide Teams bleiben personell unverändert.

Kein Durchkommen: RB Leipzig gegen den SC Freiburg im DFB-Pokalfinale.
Kein Durchkommen in Halbzeit eins: RB Leipzig liegt gegen den SC Freiburg im DFB-Pokalfinale mit 0:1 zurück. © IMAGO/Julius Frick

HALBZEIT

45. Minute: Zum Ende des ersten Durchgangs häufen sich die Fouls. Erst verursacht Günter einen Leipziger Standard, doch Schlotterbeck kann die Situation wieder bereinigen. Danach ist es Nkunku, der Sallai foult. Kurz danach bittet Sascha Stegemann die zweiundzwanzig Akteure er Pfiff zur Pause.

42. Minute: Nkunku hat eigentlich Platz vor dem Strafraum und nimmt dennoch Silva mit, dieser verliert jedoch den Ball. Leipzig bleibt nach dem Ballverlust in der Offensive dran und holt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position heraus.

38. Minute: Leipzig fällt bis auf zaghafte Versuche aktuell nicht viel gegen die noch immer gut stehende Freiburger Defensive ein. Die Streich-Elf geht beherzt in die Zweikämpfe und bleibt bei längeren Ballstafetten von RB geduldig.

SC Freiburg führt gegen RB Leipzig - Munteres Hin und Her in Berlin

35. Minute: RB versucht es mal wieder. Erst kommt Silva auf der linken Seite nicht durch, doch die Leipziger bleiben dran. Am Ende prüft Orban SCF-Keeper Flekken, doch dieser hat keine Probleme mit dem Versuch des Innenverteidigers.

31. Minute: ... doch Grifos Hereingabe wird nicht wirklich gefährlich. Kurz Stößt Leipzigs Laimer den Freiburger Sallai um und löst eine Rudelbildung aus. die Nervosität ist den RB-Profis anzumerken.

29. Minute: Nach einer knappen halben Stunde ist es weiter ein interessantes Duell, auch weil der SC Freiburg nicht nachlässt und trotz des vorangegangenen Fehlers einfach weitermacht. Es gibt den nächsten Freistoß für die Breisgauer...

25. Minute: Wie reagiert Leipzig? Erst einmal gar nicht, denn Freiburg spielt erst einfach weiter. Doch dann kommt Leipzig nach einem Fehler von Höfler, der im Strafraum blind und viel zu kurz zu Flekken zurückköpft. zu einer Chance. Simakan kommt an den Ball und schließt ab, doch Flekken ist dran und Schlotterbeck klärt noch kurz vor der Linie.

Jubel in Berlin: Maximilian Eggestein erzielte das 1:0 für Freiburg.
Jubel in Berlin: Maximilian Eggestein erzielte das 1:0 für Freiburg. © Robert Michael/dpa

SC Freiburg geht in Führung: Nach zwanzig Minuten trifft Maximilian Eggestein

20. Minute: Und tatsächlich! Ronald Salai war bei der Annahme mit der Hand am Ball, ehe Eggestein den Ball hinter Gulacsi in das lange Eck donnerte. Doch der Treffer zählt! Freiburg führt mit 1:0!

19. Minute: Tooor! Maximilian Eggestein trifft für den SC Freiburg aus rund 18 Metern! Zuvor hatte Günter den Ball in die Mitte gebracht, wo Sallai für den Torschützen auflegte. Doch die Leipziger protestieren beim Referee, anscheinend soll es zuvor ein Handspiel gegeben haben.

RB Leipzig mit der ersten Chance des Spiels: Torjäger Nkunku vorerst glücklos

15. Minute: Die erste dicke Torchance der Partie! Forsberg setzt sich auf links durch und prüft Flekken, der gut reagiert aber den Ball nicht festhalten kann. Silva kann den Abpraller nicht nutzen, Nkunkus Schuss wird zum Eckball geklärt. Doch diese bringt nichts ein, der SCF kann durchatmen.

12. Minute: Freiburg hat immer mehr vom Spiel, weshalb sich hier eine sehr interessante Partie entwickelt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld übernehmen nun wieder die Leipziger die Kontrolle, Freiburg steht jedoch gewohnt stabil.

10. Minute: Klostermann holt den sehr auffälligen Sallai von den Beinen, Grifo will den fälligen Freistoß vor das Leipziger Tor bringen, doch seine Flanke bleibt hängen.

8. Minute: Leipzigs Verteidiger Simakan muss vor dem Freiburger Sallai zur ersten Ecke der Partie klären. Diese muss aufgrund eines Zweikampfs zwischen Henrichs und Schlotterbeck wiederholt werden, doch Orban klärt den zweiten Versuch.

5. Minute: Nach vier Minuten meldet sich auch der SC Freiburg mit einem ersten Nadelstich nach vorne, doch auch die Leipziger Hintermannschaft ist bei Grifos zentraler Hereingabe ebenfalls hellwach.

3. Minute: Die ersten Minuten gehören Leipzig, eine erste Flanke von Klostermann kann von der Freiburger Defensive aus dem Strafraum geklärt werden.

1. Minute: Und los geht‘s! Die Leipziger sind zunächst am Ball und lassen diesen erst einmal gut laufen.

ANPFIFF

Update, 19.55 Uhr: Die Spieler betreten das Feld, in wenigen Minuten geht es los!

Update, 19.51 Uhr: Noch zehn Minuten bis Schiedsrichter Sascha Stegemann das Finale freigibt. Seit dem Finale 1993 zwischen Bayer Leverkusen und den Amateuren von Hertha BSC ist es das erste Mal, dass zwei Vereine das Endspiel bestreiten und dabei erstmals den Pott gewinnen können.

Update, 19.40 Uhr: Wie geht Domenico Tedesco heute mit seiner Finalprämiere um? „Ich versuche, es aufzusaugen. So ein Pokalfinale zu spielen, ist nicht alltäglich“, meinte Leipzigs Trainer vom Endspiel und warnt besonders vor der Standardstärke des Gegners. Auch der 36-Jährige scheint tiefenentspannt.

Update, 19.31 Uhr: Den SC Freiburg trennt eine knappe halbe Stunde vom ersten DFB-Pokalfinale , für RB Leipzig ist es bereits das dritte Mal in Berlin. Bisher unterlagen die Sachsen jedoch zweimal, im Jahr 2019 unterlag man mit 0:3 gegen den FC Bayern, 2021 verlor RB mit 1:4 gegen den BVB.

SC-Freiburg-Coach Streich zeigt sich vor dem DFB-Pokalfinale entspannt

Update, 19.20 Uhr: Wie bereitete sich der SC Freiburg auf den heutigen Abend vor? „Wir haben uns wie auf ein Bundesliga-Spiel vorbereitet, der Unterschied war nur, dass wir einen Tag früher gefahren sind“, meint Freiburg-Trainer Christian Streich etwa vierzig Minuten vor dem Finale bei der ARD. Der Coach wirkt entspannt und freut sich sichtlich auf sein bisher größtes Spiel mit dem SCF.

Update, 19.11 Uhr: Die Aufstellungen beider Teams sind nun da. Beide Mannschaften gehen mit einer ähnlichen taktischen Ausrichtung ins Spiel, wobei die Leipziger wohl mit einer Dreierkette und die Freiburger mit einer defensiveren Fünferkette spielen werden.

Update, 18.48 Uhr: Während der SC Freiburg eine konstant gute Saison spielte, holte RB Leipzig vor allem seit dem Trainerwechsel zum Ende der Hinrunde ordentlich auf. Bei beiden Duellen zwischen den Breisgauern und den Sachsen gab es in dieser Spielzeit keine Sieger, die beiden Partien endeten 1:1, am heutigen Abend muss es jedoch einen Gewinner geben.

SC Freiburg trifft auf RB Leipzig - Ex-Leipzig-Profi kritisiert SCF für Schal-Streit

Update vom 21. Mai, 18.24 Uhr: Vor dem Pokalfinale zofften sich Freiburg und Leipzig bereits um die Verwendung des SCF-Logos auf gemeinsamen Fanutensilien, hinzu kam der Ärger um das Abschlusstraining der Leipziger (siehe Erstmeldung). Zwar legten die Klubs den Schal-Streit bereits bei, der ehemalige Leipzig-Profi Marvin Compper kritisierte die Freiburger jedoch vor dem Endspiel für die Aktion. „Freiburgs Ablehnung irritiert mich. Diese herrscht leider nach wie vor bei dem einen oder anderen Klub“, meinte der Ex-Nationalspieler gegenüber Sport1.

„Es ist ein Protest gegen das Zustandekommen eines Klubs wie RB“, so der Co-Trainer des russischen Erstligisten Lokomotive Moskau. Durch die Aktion werde „neuer Hass geschürt“, so Compper. „Das ist nicht die feine Art und es war nicht Freiburg-like. (...) Das ist ein Verein, der für gewisse Werte und Toleranz einstehen will, aber ich sehe jetzt keine Toleranz.“ Das Thema RB Leipzig löst unter deutschen Fußballfans nach wie vor viel Verärgerung aus, 2009 übernahm der Ableger des Red-Bull-Imperiums den Oberliga-Startplatz des SSV Markranstädt und spielt nach vier Aufstiegen seit der Saison 2016/17 in der Bundesliga.

DFB-Pokal-Finale zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig - wer holt sich den ersten Titel?

Erstmeldung vom 21. Mai:
Freiburg - Eine kuriose Pokalsaison neigt sich dem großen Endspiel zu. Dank des großen Favoritensterbens in den ersten Runden - der FC Bayern flog in der zweiten Runde raus, der BVB im Achtelfinale - setzten sich letztlich der Bundesliga-Vierte aus Leipzig sowie der Überraschungs-Sechste aus Freiburg durch. Im Berliner Olympiastadion geht es ab 20 Uhr (live im TV und im Stream) um den jeweils ersten großen Titel der Vereinsgeschichte.

SC Freiburg und RB Leipzig zoffen sich vor dem DFB-Pokal-Finale: Nächster Krach nach Schal-Eklat

Bereits Wochen vor dem DFB-Pokal-Endspiel gab es erste Auseinandersetzungen zwischen den beiden Finalisten. Grund dafür war ein Verbot der Nutzung des SC-Freiburg-Logos für gemeinsame Fanartikel zum Finale. „Wir machen die Partnerschals relativ selten. Nur wenn es eine Verbindung zwischen den Klubs oder Fans gibt“, begründete der verantwortliche Finanzvorstand der Breisgauer Oliver Leki die Entscheidung. Bei RB Leipzig kam dies nicht gut an, Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bezeichnete das Logo-Verbot gar als respektlos.

Neben der Diskussion um die sogenannten Begegnungsschals sorgte ein weiterer Zwischenfall für Spannungen zwischen den Endspielgegnern. Der Auslöser dafür war das Abschlusstraining am Freitagabend, das normalerweise am Spielort abgehalten wird, idealerweise sind 15 Minuten der Einheit für Medienvertreter zugänglich. RB Leipzig trainierte zur Verwunderung vieler jedoch nicht richtig. So kamen die Spieler in Turnschuhen und mit wenigen Bällen auf den Platz und fuhr nach fünf Minuten auf dem Platz und einem kleinen Spaziergang wieder ab. Schuld am ungewöhnlich kurzen Abschlusstraining waren Bild zufolge die Freiburger.

RB Leipzig hielt wegen Freiburg kein reguläres Abschlusstraining ab - stattdessen kuriose Alibi-Einheit

Demnach durfte der SCF als nominelle „Heimmannschaft“ über den Zeitpunkt des eigenen Abschlusstrainings im Berliner Stadion am Wurfplatz neben dem Olympiastadion entscheiden, so setzte Christian Streich die letzte Gelegenheit zur Vorbereitung um 17 Uhr an. Erst nach den Freiburgern - etwa um 18.15 Uhr - wären die Leipziger mit ihrer Einheit an der Reihe gewesen. Das war Trainer Domenico Tedesco und Co. offenbar zu spät, weshalb RB noch vor der Abfahrt um 10 Uhr trainierte. Da der DFB jedoch darauf besteht, dass die Finalteilnehmer am Ort des Endspiels trainieren, absolvierte Leipzig seine kurze Alibi-Einheit. (ajr)

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