Prämienzahlungen fallen aus

Bewahrt der verspielte Aufstieg den HSV vor einem Rekordminus?

HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein sitzt vor vielen Mikrofonen. Hinter ihm ist eine Leinwand, die ein Bild der HSV-Fankurve zeigt.
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HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein präsentiert das Geschäftsjahr. Wegen der Coronavirus-Pandemie fehlen dem Hamburger SV viele Millionen Euro.

Der dritte verspielte Aufstieg in Folge ist für den HSV eine Katastrophe. Einen kleinen Trost gibt es dennoch: Dem Verein bleibt ein Rekordminus erspart.

Hamburg – 16,9 Millionen Euro. Das ist das bisherige Rekordminus des HSV aus der Saison 2014/2015. Wegen der Corona-Krise fehlten dem HSV in der laufenden Saison Zuschauereinnahmen in Millionenhöhe. Das verschlechtert die finanzielle Lage der Hamburger noch einmal enorm. Glücklicherweise musste der HSV, anders als der Stadtrivale vom FC St. Pauli, wegen des Stadiongrundstücks-Verkaufs* kein Darlehn bei der KfW-Bank beantragen. Trotzdem wächst der Schuldenberg der Rothosen durch Corona weiter.

Einen genauen Überblick über die finanzielle Situation des Vereins will Finanzvorstand Frank Wettstein den Bossen am 1. Juni 2021 auf der Hauptversammlung geben. Doch schon jetzt sickert durch: ein neues Rekordminus bleibt den Hamburgern wohl erspart. Und das ausgerechnet dank des Nicht-Aufstiegs. Ob das jetzt Glück im Unglück für den HSV ist und was genau das bedeutet*, lesen Sie hier. Abseits der Finanz-Probleme hat der Hamburger SV auch sportlich viel zu tun. Nach der vergeigten Saison muss dringend ein neuer Trainer her. Kandidaten gibt es viele* – die Suche läuft. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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