So verrückt bereitet Trainer Thorsten Fink seine Schanzer auf die Rückrunde vor

Biathlon und Radeln ohne Sattel

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Thorsten Fink lässt sich was einfallen, um seine Spieler für die Rückrunde fit zu bekommen.

Ingolstadt - Biathlon, Budenzauber, Radeln ohne Sattel und vier Trainingseinheiten am Tag: So verrückt bereitet sich der FC Ingolstadt auf die Rückrunde vor!

Trainer Thorsten Fink über die ungewöhnlichen Maßnahmen: „Da ist alles dabei! Zwischendurch kann man solche Sachen mal einstreuen. Das ist gut fürs Team-Building. Aber: Sie haben dort auch etwas getan. Wir sind nicht nur zum Lachen hingefahren.“

Zum Beispiel nach Ruhpolding, zum Biathlon – Station 1:Bevor dort der Weltcup steigt, haben die Schanzer schon mal die Loipe getestet. Als Fachmann dabei: Fritz Fischer, Goldmedaillen-Gewinner von 1992. Seine Tipps mit Ski und Gewehr hatten vor allem Jaime Braganca und Daniel Lemos bitter nötig. Die Samba-Kicker erleben ihren ersten Winter in Deutschland.

„Ich dachte mir nur: Hoffentlich kommen die heil von diesen Dingern runter“, scherzt Fink: „Für die war das eine mächtig anstrengende Einheit.“ Für die anderen auch. Die meisten Spieler schliefen auf der Heimfahrt erschöpft ein. Tagessieger war die Staffel mit Tobias Fink, Zecke Neuendorf, Ersin Demir, Markus Karl und Marcel Hagmann.

Station 2:Budenzauber in der überdachten SoccaFive Arena in München. Kunstrasen statt tiefgefrorenem Grün. „Sie sind marschiert wie die Wilden“, freute sich Fink.

Ein Team aus Torwart Marco Sejna, Kapitän Stefan Leitl, Ralf Keidel, Sören Dreßler und Nachwuchsmann Stefan Müller gewann – unter jugendgefährdendem Mannschaftsnamen – das FCI-Hallenturnier.

Station 3:Extrem-Spinning. Schon das übliche Fitness-Radfahren ist eine anstrengende Angelegenheit. Besonders hart wird’s, wenn der Fitness-Coach die Sättel von den Rädern schraubt… Fink scherzt: „Wir haben ihnen das vorher nicht gesagt, und sie hatten sich schon alle schön diese Fahrradhosen mit Inneneinsatz angezogen…“ Da ist den Schanzern das Lachen für eine dreiviertel Stunde vergangen.

Das ist mittlerweile aber wieder zurück. Am Montag hat der FCI sein Trainingslager in Belek/Türkei bezogen. 15 Grad, Sonnenschein. „Wetter, Trainingsplätze, Hotel, Essen: Die Bedingungen sind optimal, überragend!“, schwärmt Fink: „Dementsprechend ist die Laune.“

Und der tun auch bis zu vier Trainingseinheiten am Tag keinen Abbruch. 7 Uhr, Morgenlauf, 9 Uhr Kraft-, anschließend Schnelligkeitstraining. Und um 15.30 Uhr kommt der Ball ins Spiel.

Für Mittwoch hat Fink auch wieder was Neues im Programm: einen Strandlauf zum Wachwerden. Die Spieler dürfen gespannt sein, ob sich Fitness-Trainer Nikola Vidovic auch hier wieder eine kleine Gemeinheit einfallen lässt…

tk

Quelle: tz

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