HSV blamiert sich - Leverkusen gewinnt wieder

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Hoffenheims Jannik Vestergaard (r) erzielt das Tor zum 1:0 gegen den HSV.

Dortmund - Borussia Dortmund gewinnt im Giganten-Gipfel gegen den FC Bayern. Im Abstiegskampf blamiert sich der Hamburger SV. Leverkusens neues Trainerduo Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski holt seinen Premierensieg.

Borussia Dortmund hat den Angriff des FC Bayern München bravourös abgewehrt und einen Meilenstein im Meisterrennen der Fußball-Bundesliga gesetzt. Beim 1:0 (0:0) im Duell der Topclubs schoss Robert Lewandowski (77. Minute) am Mittwochabend den verdienten Erfolg heraus. Arjen Robben (85.) vergab kurz vor Schluss einen Foulelfmeter. Damit geht der Titelverteidiger aus Dortmund bei vier ausstehenden Spielen mit sechs Punkten Vorsprung auf den Rekordmeister in den Endspurt.

Im Kampf gegen den Abstieg zeigte der Hamburger SV bei der 0:4 (0:2)-Klatsche bei 1899 Hoffenheim keine erstligareife Leistung und bleibt tief in der gefährdeten Zone. Mit einem lockeren 4:1 (3:0) gegen den Champions-League-Aspiranten FC Schalke 04 steht der 1. FC Nürnberg kurz vor der Rettung. Der 1. FC Kaiserslautern ist nach dem 1:3 (1:1) bei Bayer Leverkusen hingegen so gut wie abgestiegen. Hannover 96 bleibt durch das 2:0 (1:0) gegen VfL Wolfsburg die Nummer Eins im Norden und auf Europa-League-Kurs.

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Aufsteiger FC Augsburg lässt Tobias Werner, Dominic Peitz und Marcel Ndjeng (v.l.) zur Präsentation antreten. © ap
Am blau-weißen Trikot von Aufsteiger Hertha BSC Berlin hat sich nicht allzuviel verändert. © getty
Gladbach-Neuzugang Oscar Wendt scheint sich im blütenweißen Trikot der Borussia wohlzufühlen. © getty
Mit giftig-grüner Trikotfarbe tritt der Meister von 2009 an, der VfL Wolfsburg. © dapd
Für Klaas-Jan Huntelaar und Schalke 04 hat sich an der Trikotfarbe nichts geändert: königsblau. © getty
Marko Marin trägt den klassisch grünen Dress von Werder Bremen. © getty
Neuer Mann, neue Arbeitskleidung: William Kvist zeigt das neue Trikot des VfB Stuttgart. © dpa
Die in weißem Grundton mit dezenten blauen Längsstreifen gehaltene Arbeitskleidung von 1899 Hoffenheim schmückt in der Saison das Logo des neuen Hauptsponsors Suntech. © dapd
Die Laune des kölschen Prinzen Lukas Podolski kann nur wenig verderben - erst recht nicht das strahlend weiße Jersey des 1. FC Köln. © getty
Der SC Freiburg vertraut auf ein rot-schwarzes Streifenmuster. © dpa
David Jarolim in der dem Trikotsponsor des Hamburger SV angepassten Pose. © getty
Das erneut in Bordeauxrot gefärbte Trikot des 1. FC Kaiserslautern gefällt auch Neuzugang Richard Sukuta-Pasu. © getty
Der "Club " aus Nürnberg präsentiert abgesetzte Querstreifen auf der Brust. © dpa
Rot ist die dominierende Farbe des Mainzer Trikots, hier vorgeführt von neuzugang Zoltan Stieber. © getty
Steht auch verletzten Spielern ganz gut: das neue Jersey von Hannover 96. © ap
Rot und Gold sind die Farben des neuen Bayern-Trikots. © dpa
Lars Bender trägt das schwarz-rot gehaltene Jersey von Bayer Leverkusen. © getty
Shinji Kagawa präsentiert das neue Trikot des amtierenden Meisters Borssia Dortmund. © getty

In Dortmund lenkte Lewandowski einen Schuss von Kevin Großkreutz mit der Hacke zum vielumjubelten Tor des Abends ins Netz. Über das gesamte Spiel hatte der BVB vor 80 720 Zuschauern die besseren Chancen. Nationaltorwart Manuel Neuer parierte aus kurzer Distanz gegen Großkreutz (6.), Lewandowski (37.) traf per Kopf nur den Pfosten. Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller parierte den schwach geschossenen Strafstoß von Robben, nachdem er den Niederländer gefoult hatte. “Ich fand es am Ende hochverdient und bin sehr glücklich“, frohlockte BVB-Trainer Jürgen Klopp nach dem vierten Sieg gegen die Bayern in Serie, “die letzten Minuten waren unglaublich.“

Für den HSV nimmt die Lage nur dank der Niederlagen von Augsburg, Köln und Hertha keine noch bedrohlicheren Züge an. Nach dem ungenügenden Auftritt in Sinsheim beträgt das Polster auf Relegationsrang 16 und den 1. FC Köln weiter zwei Punkte. Die Treffer für Hoffenheim erzielten Jannik Vestergaard (17.), Sejad Salihovic (25./Foulelfmeter), Fabian Johnson (51.) und Sven Schipplock (59.). Mit dem dritten Erfolg in den vergangenen vier Spielen darf Hoffenheim als Neunter in Richtung der Europa-League-Plätze schielen.

Durch den Premierensieg unter dem neuen Trainerduo Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski stoppte Leverkusen den freien Fall und sicherte sich eine gute Ausgangslage für den Einzug in den internationalen Wettbewerb. Gegen den Tabellenletzten aus Kaiserslautern traf Stefan Kießling nach 24 Sekunden und stellte die Bestmarke für das schnellste Saisontor von Bayerns Mario Gomez ein. Simon Rolfes (57.) und Stefan Reinartz (69.) schossen nach dem Ausgleich von Julian Derstroff (42.) den ersten Erfolg seit Anfang März heraus. Lautern muss bei neun Zählern Rückstand auf Köln seine Planungen für die zweite Liga vorantreiben.

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Mit Edson Braafheid würden 3,6 Prozent gerne schnackseln © Getty
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Ein Prozent will sich mit Marko Marin vergnügen © Getty
0,9 Prozent entscheiden sich für Dennis Aogo © Getty
Philipp Wollscheid vom 1. FC Nürnberg käme 0,7 Prozent als Betthupferl gerade recht © Getty
Auf Daniel Brinkmann vom FC Augsburg fahren 0,4 Prozent ab © 
Christian Tiffert wäre für 0,3 Prozent der perfekte One Night Stand © Getty
0,2 Prozent würden gerne etwas mit Lewis Holtby anfangen © dpa
Papiss Demba Cissé hätte nur bei 0;2 Prozent eine Chance © Getty
Philipp Lahm findet anscheinend gar keine der Befragten reizvoll: 0,0 Prozent © AP

Im Gegensatz zu den Roten Teufeln entledigte sich Nürnberg mit dem ersten Dreier nach fünf Partien ohne Sieg gegen Schalke fast aller Abstiegssorgen. Hanno Balitsch (25.), Timmy Simons (37.) per Foulelfmeter und Daniel Didavi (45./87.) sorgten für den nie gefährdeten Erfolg, nach dem der FCN nun sechs Punkte vor dem 16. Platz rangiert. Für den Revierclub traf Lewis Holtby (85.). Im Gegensatz zum 4:0-Erfolg im Hinspiel präsentierte sich Schalke komplett indisponiert und verpasste einen großen Schritt im Kampf um die direkte Qualifikation zur Champions League. Der Revierclub liegt vier Zähler vor Borussia Mönchengladbach auf dem dritten Rang.

Im direkten Niedersachsen-Duell um die Europa-League-Plätze setzte sich Hannover von Wolfsburg ab und rückte auf Platz sieben vor. Nachdem Ya Konan (34.) eine große Chance ausließ, erzielte Mame Biram Diouf (44.) mit dem sechsten Ligator seit seiner Verpflichtung im Winter die glückliche Führung. Ya Konan (77.) sorgte für die Entscheidung.

dpa

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