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Blatter lobt Südafrika-Fans - Noch kein Turnierfazit

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Zu den bislang 14 Spielen des Confederations Cup 2009 strömten durchschnittlich 35 000 Fans in die Stadien Südafrikas.

Johannesburg - Joseph Blatter hält die Zeit für ein Urteil über den Confederations Cup noch nicht für gekommen, den Fans in Südafrika zollte der FIFA -Präsident aber schon vor dem Finale ein Sonderlob.

"Wir haben ein wundervolles Fair Play der Zuschauer gesehen. Mehr als 90 Prozent waren Südafrikaner", sagte der Chef des Fußball-Weltverbandes am Freitag in Johannesburg. Ein generelles Turnier-Urteil wollte Blatter erst nach dem Endspiel zwischen Brasilien und den USA ziehen. "Es gibt Bereiche, die wir verbessern müssen", sagte der Schweizer und deutete konkret lediglich Defizite im Transportbereich an. "Nicht alle Fans konnten es rechtzeitig zu den Spielen schaffen."

Fußball-WM: 22 Fakten zum Durchklicken

22 Fakten zum Durchklicken: Ein Jahr vor dem Anpfiff zur Fußball-WM
Die Fußball-Weltmeisterschaft wird am Freitag, 11. Juni 2010 in Johannesburg angepfiffen. In 64 Spielen kämpfen 32 Mannschaften um den Titel. Das Finale am Sonntag, 11. Juli findet ebenfalls im Soccer City Stadion in Johannesburg statt. © dpa
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Ohne Holland fahren wir zur WM - das war einmal! Für das Turnier in Südafrika hat die „Elftal“ das Ticket bereits gelöst. © dpa
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Leopard Zakumi ist das offizielle Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. © dpa
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Die WM wird im kommenden Jahr zum 19. Mal ausgetragen. Bislang dürfen sich nur sieben Nationen „Weltmeister“ nennen: Brasilien, Italien, Deutschland, Argentinien, Frankreich, Uruguay und England.  © dpa
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Bei der WM im eigenen Land ging es für die Kicker aus Südkorea bis ins Halbfinale. Im kommenden Jahr sind sie wieder dabei. Das Team hat sich in der Asien-Gruppe qualifiziert. © dpa
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Im Greenpoint-Stadion von Kapstadt wird am Dienstag, 6. Juli 2010 eine der Halbfinalpartien angepfiffen. © dpa
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Das Objekt der Begierde: der Fifa-World-Cup. Der Pokal besteht aus 18-karätigem Gold und Malachitsteinen, er ist 36,8 cm hoch und wiegt 6,175 kg. Entworfen hat ihn der Italiener Silvio Gazzaniga.   © dpa
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Für das Turnier stehen rund drei Millionen Tickets zur Verfügung. 480.000 Tickets sind für Fans in Südafrika reserviert. © dpa
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Für die DFB-Elf wäre das Turnier in Südafrika die 17. WM-Teilnahme. Nur 1930 und 1950 waren die Adlerträger nicht mit von der Partie. © dpa
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Die Vorrundengruppen werden am Freitag, 4. Dezember 2009 in Kapstadt ausgelost. © dpa
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Australien feiert: In Südafrika ist die Nationalelf aus Down Under nach 1974 und 2006 zum dritten Mal bei einer WM-Endrunde dabei  © dpa
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Das zweite Halbfinale steht am Mittwoch, 7. Juli 2010 im neuen Stadion von Durban auf dem Plan. © dpa
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Das Emblem für das Turnier in Südafrika ist am 7. Juli 2006 in Berlin vorgestellt worden. Es zeigt einen Kicker beim Fallrückzieher. © dpa
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Erstmals wird eine Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent ausgespielt. 46 der 64 WM-Spiele werden von ARD und ZDF live übertragen. © dpa
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Die WM 2010 wird in zehn Stadien in neun verschiedenen Städten ausgetragen. Wie hier in Berlin, soll es auch dort wieder Fan-Feste mit Public Viewing geben. © dpa
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Japan kann für die WM planen. Das Team hat sich schon vorzeitig qualifiziert.  © dpa
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Die Entscheidung für Südafrika als Austragungsort fiel am 15. Mai 2004 in Zürich. Mitbewerber waren Ägyten und Marokko. © dpa
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Südafrika ist als Gastgeber bereits für das Turnier qualifiziert und somit zum dritten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. © dpa
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Das Soccer City Stadion in Johannesburg wird bei der WM 96.000 Zuschauern Platz bieten. Seine Form soll an einen traditionellen südafrikanischen Korb erinnern. © dpa
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Gespielt wird in den Städten Johannesburg, Durban, Kapstadt, Tshwane/Pretoria, Nelson Mandela Bay/Port Elizabeth, Nelspruit, Mangaung/Bloemfontein, Polokwane und Rustenburg. © dpa
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Die Preise für die Eintrittskarten sind in vier Kategorien eingeteilt und reichen von 20 bis 900 Dollar. © dpa
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Das Investitionsvolumen des Gastgeberlandes für die Weltmeisterschaft beträgt rund 825 Millionen US-Dollar. © dpa

Positiv äußerten sich die Organisatoren vor dem Final-Wochenende über den Testlauf für die erste Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent. "Insgesamt sind wir zufrieden, mit dem was wir gesehen haben", sagte FIFA -Vizechef Issa Hayatou , der auch OK-Vorsitzender des Weltverbandes für das Turnier ist. Der lokale Turnierchef für 2010, Irvin Khoza , stellte die Bedeutung der ohne größere Pannen geglückten Generalprobe für den Kap-Staat heraus. "Noch nie haben wir Südafrikas Menschen so geeint gesehen. Wenn man schaut, was auf den Rängen passiert ist, ist das eine hervorragende Werbung." Durchschnittlich mehr als 35 000 Zuschauer bei den bisher 14 Turnier-Spielen wurden als Erfolg gewertet.

Blatter zeigte sich wie in den vergangenen Tagen als Afrika-Freund. Bei entsprechender Leistung der sechs afrikanischen Teams bei der WM 2010 werde er sich für einen weiteren Startplatz bei den folgenden Turnieren stark machen, versprach der Schweizer. Die Vuvuzela-Debatte beendete der FIFA -Chef mit einem Plädoyer für musikalische Fan-Freiheit. "Es ist ein Instrument, um Freude auszudrücken. Es ist nicht an uns, diesbezüglich einzuschreiten. Jeder Kontinent hat seine eigene Geräuschkulisse", sagte Blatter zu den umstrittenen Fan-Tröten. Auf ein offizielles Loblied des Präsidenten müssen die Organisatoren aber noch bis Montag warten. Erst dann will sich Blatter schlussendlich äußern.

Von Arne Richter, dpa

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