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Bochum startet mit Sieg gegen 1860 München

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Jung gegen Alt: Moritz Leitner (17) (links) im Zweikampf mit dem fast doppelt so alten Bochumer Christoph Dabrowski (32). © dpa

Bochum - Die ersten Tore eines Nordkoreaners im deutschen Profi-Fußball haben dem VfL Bochum einen erfolgreichen Start in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga beschert. Doch die Löwen haben sich nicht kampflos geschlagen gegeben.

Zum 3:2 (2:1)-Sieg des Erstliga-Absteigers gegen den TSV 1860 München erzielte Neuzugang Chong Tese am Montagabend in der 38. und 46. Minute zwei Kopfballtreffer. Damit feierte der neue Trainer Friedhelm Funkel nach der Pokal-Pleite ein erfolgreiches Zweitliga-Debüt in Bochum.

Moritz Leitner - junger Star der Partie

Giovanni Federico (13.) hatte die VfL-Führung erzielt, Djordje Rakic (23.) zwischenzeitlich für die “Löwen“ ausgeglichen - dann markierte WM-Teilnehmer Chong Tese vor 12 118 Zuschauern im Bochumer Stadion seinen Doppelpack. Benjamim Lauth (59.) gelang nur noch der Anschluss. Für die “Löwen“ war es bereits der 13. vergebliche Versuch, erstmals ein Pflichtspiel in Bochum zu gewinnen.

Dabei gestaltete die junge Mannschaft von TSV-Coach Reiner Maurer, in der nach 17 Monaten Verletzungspause Kapitän Daniel Bierofka sein Liga-Comeback feierte, die Partie offen. Vor allem der erst 17-jährige Moritz Leitner setzte seine Mitspieler oftmals gut in Szene. Doch in der Offensive ließen die Gäste gegen eine wackelige Bochumer Hintermannschaft trotz zahlreicher Möglichkeiten die nötige Durchschlagskraft vermissen.

Leere Stehplatzränge

Auf der Gegenseite ein anderes Bild: Die Bochumer mit fünf Neuzugängen in der Startformation agierten bei Ballbesitz mit langen Flanken nach vorne, und besonders Mahir Saglik sowie Chong Tese sorgten stets für Gefahr vor dem Tor von “Löwen“-Keeper Gabor Király. Seine starke Leistung krönte der nordkoreanische Nationalspieler mit zwei Kopfballtoren.

Das Auftaktspiel der neuen Zweitliga-Saison musste Bochum nach einem Urteil des Deutschen Fußball-Bundes vor leeren Stehplatzrängen bestreiten. Beim letzten Bundesliga-Heimspiel am 8. Mai gegen Hannover 96 waren enttäuschte VfL-Fans auf das Spielfeld gestürmt.

dpa

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