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Schlechte Nachrichten für den BVB: Nächster Leistungsträger fällt für Bayern-Spiel aus

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Von: Tom Offinger

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Am Samstagabend will Borussia Dortmund dem FC Bayern die vorzeitige Meisterfeier verderben. Ein weiterer Verletzter dürfte das Unterfangen jedoch noch weiter verkomplizieren.

Dortmund/München - Schon am kommenden Samstag (23. April) kann der FC Bayern München zum zehnten Mal in Folge deutscher Meister werden. Als wäre das Ereignis nicht auch so schon besonders genug, empfangen die Münchner in der heimischen Allianz-Arena ausgerechnet den engsten Verfolger und Erzrivale Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben müssen die Partie unbedingt gewinnen, um ihre Minimalchance auf den Titel zu wahren und die unangenehme Schmach abzuwehren.

Torwartprobleme bei Borussia Dortmund: Wer steht gegen den FC Bayern im Tor?

Dieses Unterfangen dürfte nun noch einmal eine Nummer schwieriger werden: BVB-Keeper Gregor Kobel wird am Samstagabend nicht das Dortmunder Tor hüten können. Der Schweizer soll sich beim Training am Donnerstagmittag eine Bänderverletzung am Knöchel zugezogen haben und dürfte kaum bis zum Spiel wieder fit werden. „Er wird nicht spielen können“, gestand ein konsternierter Marco Rose auf der anschließenden Pressekonferenz. „Die Bänderverletzung wird noch die eine oder andere Woche dauern.“

An Stelle von Kobel dürfte wohl der erfahrene Marwin Hitz im Kasten stehen. Für Rose habe sich die Motivation und Ausgangssituation vor dem prestigeträchtigen Spiel dennoch nicht geändert. „Die Bayern können Meister werden. Wir wollen versuchen, das zu verhindern. Dafür brauchen wir eine Topleistung.“

Borussia Dortmund: Verletztenliste wird immer länger

Generell werden die Dortmunder derzeit von einer Verletzungswelle geplagt. Neben dem 24 Jahre alten Kobel fallen ohnehin schon Axel Witsel, Thorgan Hazard, Donyell Malen und Mahmoud Dahoud aus. Gleiches gilt für Abwehrchef und Ex-Bayer Mats Hummels, der sich vor zwei Wochen gegen den VfB Stuttgart eine Muskelverletzung zuzog und noch einige Tage pausieren muss.

Star-Stürmer Erling Haaland dürfte hingegen in jedem Fall auf dem Platz stehen. Ob der begehrte Norweger allerdings ausreicht, um die Meisterentscheidung noch eine Woche zu vertagen, steht auf einem anderen Blatt. (to)

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