Der Globetrotter aus Belgien

Axel Witsel: Alle Infos zum defensiven Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund - Karriere, Stationen, Erfolge

Stadion Alte Försterei, Axel Witsel von Dortmund reagiert
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Axel Witsel, Mittelfeldstratege bei Borussia Dortmund

Drei Meistertitel und zwei Landespokale konnte Axel Witsel bereits gewinnen. Auch mit Borussia Dortmund möchte der Belgier gerne Erfolge feiern.

  • Axel Witsel steht seit Sommer 2018 bei Borussia Dortmund unter Vertrag.
  • Zuvor hatte der Sechser für Standard Lüttlich, Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg und Tianjin Quanjian gespielt.
  • Mit der belgischen Nationalmannschaft erreichte er bei der WM 2018 den dritten Platz.

Der Belgier Axel Witsel spielt derzeit für den Bundesligisten Borussia Dortmund. Zuvor stand er bei vier Vereinen in ebenso vielen Ländern unter Vertrag. Der erste Club des am 12. Januar 1989 in Lüttich geborenen Kickers war RRC Vottem. Dort war er von 1995 bis 1997 aktiv und ging dann zum CS Visé, wo er ebenfalls zwei Jahre lang spielte. Im Jahr 1999 wechselte er dann in die Jugendabteilung von Standard Lüttich, dem größten Verein seiner Heimatstadt und einem der größten von Belgien.

Für das Profiteam von Standard spielte Witsel erstmals im September 2006 in der obersten belgischen Liga. Schon in seinem ersten Jahr hatte er die Chance auf eine Titel, allerdings verlor Lüttich das Finale um den belgischen Pokal gegen den FC Brügge. Im März 2008 kam der Sechser zu seinem ersten Einsatz für die belgische Nationalmannschaft und schoss dabei gegen Marokko gleich sein erstes Länderspieltor. Mit Standard Lüttich feierte Witsel folgende Erfolge:

  • 2008 belgische Meisterschaft und Supercup
  • 2009 belgische Meisterschaft und Supercup
  • 2011 belgischer Pokal

Der Sechser Axel Witsel: Über Portugal und Russland nach China

Bevor Axel Witsel bei Borussia Dortmund landete, sammelte er bei verschiedenen Clubs Erfahrung. Im Sommer 2011 wechselte er zunächst für neun Millionen Euro von Lüttich zu Benfica Lissabon. Nach nur einem Jahr in Portugal zog Witsel jedoch schon wieder weiter. Für 40 Millionen Euro ging der Sechser zu Zenit St. Petersburg nach Russland. Mit dem Team feierte er 2015 die Landesmeisterschaft und ein Jahr später den Pokalsieg.

Im Sommer 2016 hatte Witsel die Gelegenheit, zu Juventus Turin zu wechseln. Allerdings willigte sein russischer Arbeitgeber erst in letzter Minute ein, weshalb es nicht mehr genug Zeit für die Abwicklung der Formalitäten gab. Stattdessen ging Witsel im Januar 2017 für 20 Millionen Euro zu Tianjin Quanjian nach China. Der Transfer sorgte für einigen Wirbel im europäischen Fußball. Viele Experten waren der Meinung, dass der talentierte Belgier mit dem Wechsel nach China seine Karriere leichtfertig aufgab. Zudem war der Drei-Jahres-Vertrag, den Witsel in Tianjin unterschrieb, stattliche 60 Millionen Euro wert.

Borussia Dortmund: Axel Witsel verleiht dem Mittelfeld Sicherheit

Im Sommer 2018 erreichte Axel Witsel mit der belgischen Nationalmannschaft den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Russland. Eine bessere Platzierung hatte das Team zuvor noch nie erzielt. Nach eineinhalb Jahren in China schloss sich Witsel im August 2018 Borussia Dortmund an.

Der Bundesligist legte für den Sechser 20 Millionen Euro auf den Tisch. Witsel debütierte in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Greuther Fürth und schoss dabei gleich sein erstes Tor für den BVB.

Auch in seiner ersten Partie in der Bundesliga gegen RB Leipzig war der Belgier erfolgreich. In der Folge sorgte Witsel für Stabilität im Mittelfeld der Dortmunder und erfüllte damit die Aufgabe, für die ihn die Verantwortlichen des Vereins geholt hatten. In der Saison 2018/2019 verpasste er nur ein einziges Pflichtspiel. Dennoch reichte es am Ende nur für die Vizemeisterschaft hinter Bayern München. Immerhin besiegten Witsel und der BVB die Bayern im Supercup 2019, wodurch der Belgier seinen ersten Titel in Deutschland gewann.

Von Alexander Kords

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