Die Nummer 1 im Kasten des BVB

Roman Bürki: Alle Infos zum Torwart von Borussia Dortmund - seine Karriere, Stationen und Erfolge

Spieltag im Signal Iduna Park. Dortmunds Torhüter Roman Bürki wärmt sich vor dem Spiel auf
+
Roman Bürki, der Stammtorwart von Borussia Dortmund

Roman Bürki schloss sich Borussia Dortmund im Sommer 2015 an. Mit dem BVB feierte er den Pokalsieg 2017 und dem Gewinn des Supercups 2019.

Roman Bürki, der Stammtorwart von Borussia Dortmund, wurde am 14. November 1990 im Schweizer Münsingen geboren. In seiner Heimatstadt trat er 1999 dem FC Münsingen an. Im Jahr 2005 machte er bei einem Probetraining des FC Thun mit, wurde jedoch abgelehnt. Stattdessen nahmen die Young Boys Bern den jungen Torwart unter Vertrag. Dort wurde er zum Stammtorhüter der U21-Mannschaft und saß im Dezember 2007 erstmals in der Super League auf der Ersatzbank.

In der ersten Hälfte der Saison 2009/2010 wurde Bürki zum FC Thun verliehen und spielte für den Club jeweils zwei Mal in der zweitklassigen Challenge League und im Schweizer Pokal. Die zweite Hälfte der Spielzeit verbrachte Bürki auf Leihbasis beim FC Schaffhausen, für den er neun Mal in der Challenge League auf dem Platz stand. Nach seiner Rückkehr zu den Young Boys im Sommer 2010 absolvierte er Mitte Juli sein erstes Match in der Schweizer Super League. Weil er aber nicht über die Rolle als Ersatztorwart hinauskam, ging er im Januar 2011 zum Grasshopper Club Zürich.

Torwart Roman Bürki: Pokalsieg mit Zürich, Abstieg mit Freiburg

Auch in Zürich saß Roman Bürki anfangs nur auf der Bank, wurde aber im April 2011 zur Stammkraft. Dafür sprechen die folgenden Statistiken:

  • 2010/2011: 11 Super-League-Spiele (von 18 möglichen)
  • 2011/2012: 31 Super-League-Spiele (von 36 möglichen)
  • 2012/2013: 34 Super-League-Spiele, 4 im Schweizer Pokal
  • 2013/2014: 34 Super-League-Spiele, 4 im Schweizer Pokal, 2 in der Champions-League-Qualifikation, 2 in der Europa League

Den größten Erfolg mit dem Grasshopper Club Zürich feierte Bürki im Sommer 2013, als das Team den Pokalsieg erreichte. Im Mai 2014 wurde der Torwart erstmals in die Schweizer Nationalmannschaft berufen und reiste mit ihr auch zur Weltmeisterschaft nach Frankreich. Dabei kam er jedoch nicht zum Einsatz. Im Sommer 2014 verließ Bürki Zürich und ging zum SC Freiburg. Im November 2014 machte er sein erstes Länderspiel. Auch in Freiburg war er Stammspieler, konnte aber den Abstieg aus der Bundesliga am Ende der Saison 2014/2015 nicht verhindern. Im Sommer 2015 wechselte er zu Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: Roman Bürki wird zur Nummer 1

Bei Borussia Dortmund kam es anfangs zu einer Arbeitsteilung zwischen Roman Bürki und Roman Weidenfeller. Während Bürki in der Bundesliga und dem DFB-Pokal spielte, stand Weidenfeller in den Partien der Europa League zwischen den Pfosten. Zur Saison 2016/2017 wurde das Wechselspiel jedoch beendet und Bürki zum festen Torwart des BVB in allen Wettbewerben. Am Ende der Spielzeit feierten der Schweizer und sein Club den Pokalsieg.

Nach der Weltmeisterschaft 2018 verkündete Bürki, dass er vorerst nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft zur Verfügung steht. Als Grund gab er an, dass er sich komplett auf sein Engagement bei Borussia Dortmund konzentrieren wolle. Im August 2019 gewann der BVB den deutschen Supercup gegen Bayern München. Obwohl Bürki die Partie wegen einer Schnittwunde verpasste und von seinem Schweizer Landsmann Marwin Hitz ersetzt wurde, darf er sich mit dem Titel schmücken. Im Sommer 2020 verlängerten die Dortmunder den Vertrag mit Bürki um zwei Jahre bis 2023.

Von Alexander Kords

Auch interessant

Kommentare