BVB-Krise

Bosz hofft auf Trotzreaktion: "Woche intensiv genutzt"

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Dortmunds Trainer Peter Bosz steht unter Druck. Foto: Ina Fassbender

Dortmund (dpa) - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund schöpft nach dem enttäuschenden Revierderby gegen den FC Schalke 04 neuen Mut.

"Wir haben uns in dieser Woche viel Zeit genommen, das gründlich zu analysieren. Das haben wir sehr intensiv und direkt gemacht", sagte Trainer Peter Bosz voller Hoffnung, dass sein Team am Samstag (15.30 Uhr) im Duell bei Bayer Leverkusen eine Trotzreaktion zeigt und die Talfahrt mit zuletzt sechs Bundesligaspielen ohne Sieg beendet.

Den Einbruch beim 4:4 im Derby gegen Schalke, in dem selbst eine 4:0-Pausenführung keinen Erfolg bescherte, bezeichnete Bosz als "Schock für alle". Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte den Niederländer auf der Jahreshauptversammlung des BVB einen Tag später öffentlich aufgefordert, "jeden Stein umzudrehen und alles auf den Prüfstand zu stellen". Nach Meinung von Bosz wurde diese Order des Geschäftsführers umgesetzt: "Es war gut, dass wir keine englische Woche hatten - gerade nach dem Schalke-Spiel. Wir haben nicht nur trainiert, sondern hatten auch unsere Sitzungen. Die Spieler sind sehr motiviert für das Spiel gegen Leverkusen."

Der Dortmunder Fußball-Lehrer kann für die Partie wieder mit Roman Bürki planen. Der Keeper hatte zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung pausiert. Dagegen fehlen der gesperrte Pierre-Emerick Aubameyang und der verletzte Weltmeister Mario Götze. "Für mich ist Leverkusen fußballerisch eine der besten Mannschaften in der Bundesliga. Die spielen sehr mutig nach vorn. Mir macht es Spaß, Bayer spielen zu sehen", sagte Bosz.

Bei aller Wertschätzung für den Gegner hofft der Tuchel-Nachfolger auf ein befreiendes Erfolgserlebnis: "Das Wichtigste ist, dass wir jetzt ein Spiel gewinnen. In der ersten Halbzeit gegen Schalke hat man gesehen, dass das möglich ist."

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