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Brasilien besiegt Kolumbien und löst vorzeitig Ticket für WM

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Neymar
Der brasilianische Nationalspieler Lucas Paqueta (M) feiert mit seinen Teamkollegen Vini Jr. (l) und Neymar nach dem Führungstor seiner Mannschaft gegen Kolumbien. © Andre Penner/AP/dpa

Die brasilianische Nationalmannschaft um Superstar Neymar hat sich mit dem Sieg über Kolumbien für die Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert.

São Paulo - Brasilien hat als erste Mannschaft in Südamerika die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar 2022 geschafft.

Die Seleção um Superstar Neymar (Paris Saint-Germain) gewann in São Paulo gegen Kolumbien mit Rückkehrer James Rodríguez mit 1:0 (0:0). Zuvor hatte Chile in Asunción mit 1:0 gegen Paraguay gewonnen und rückte in der Südamerika-Qualifikation auf den vierten Platz vor Kolumbien vor.

Den Treffer für Brasilien erzielte Lucas Paquetá (Olympique Lyon) in der 72. Minute nach Vorarbeit von Marquinhos und Zuspiel von Neymar. Es war der elfte Sieg Brasiliens im zwölften WM-Qualifikationsspiel. „Diese Qualifikation ist das Ergebnis unserer Arbeit, die wir in der Vergangenheit gemacht haben“, sagte Paquetá im brasilianischen Fernsehen. „Ich habe (beim Tor) vor Glück geweint, wegen der Phase, die ich in der Nationalmannschaft und bei Lyon erlebe.“

Trainer Tite sagte, dass er bis zum Beginn der Weltmeisterschaft in rund einem Jahr „Stabilität, Kreativität, Tore und Siege“ anstrebt. „Das ist Exzellenz. Das ist es, was uns antreibt. Wir müssen dem so nahe wie möglich kommen.“ Die Spieler feierten in der Umkleidekabine mit einer Fahne Katars und der brasilianischen Flagge, wie Neymar auf Instagram postete. Der Superstar wurde nach dem Spiel von einem Fan, der es auf den Rasen geschafft hatte, umarmt und in die Luft gehoben, eher Sicherheitskräfte ihn vom Feld führten. Neymar blieb gelassen, drückte den Fan sogar kurz an sich.

Die Südamerika-Qualifikation für die WM in Katar 2022 führt Brasilien (34 Punkte) vor Argentinien (25), Ecuador und nun Chile an. Der vierte Platz, der noch zur direkten Qualifikation berechtigt, ist zwischen Chile, Kolumbien und Uruguay hart umkämpft. Der Fünftplatzierte nimmt an den interkontinentalen Entscheidungsspielen teil. Ecuador hatte den Letzten, Venezuela, mit 1:0 besiegt.

Brasilien und Argentinien haben wegen des Corona-Eklat von São Paulo ein Spiel weniger als die anderen Mannschaften. Das Spiel Brasilien gegen Argentinien in São Paulo Anfang September war nach wenigen Minuten abgebrochen worden, weil Beamte der brasilianischen Gesundheitsbehörde Anvisa drei für englische Clubs spielende Argentinier wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz holen wollten. dpa

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