Die Samstagspiele im Überblick

Bayer sichert Platz drei - Fortuna in Gefahr

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Stephan Kiesling hat mit seinem Treffer gegen Nürnberg den Leverkusenern die Teilnahme an der Champions League gesichert

Nürnberg -  Bayer Leverkusen hat gegen Nürnberg die Champions League gesichert. Fortuna Düsseldorf ist nach der Niederlage gegen Frankfurt dagegen mittendrin im Abstiegskampf.

Werder Bremen ist im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Die Hanseaten mussten sich am 32. Spieltag trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 gegen 1899 Hoffenheim begnügen und vergaben die Chance, sich vom Tabellenende abzusetzen. Auch beim Vorletzten Hoffenheim und bei Fortuna Düsseldorf geht das Zittern um den Klassenerhalt weiter. Die Rheinländer unterlagen 1:3 bei Eintracht Frankfurt und liegen weiter nur dank der besseren Tordifferenz vor dem FC Augsburg auf Relegationsplatz 16. Die Schwaben treten an diesem Sonntag beim SC Freiburg an.

Der Tabellen-Dritte Bayer Leverkusen sicherte sich mit dem 2:0 beim 1. FC Nürnberg endgültig die direkte Teilnahme an der Champions League. Aufsteiger Frankfurt steht vor dem Einzug in die Europa-League. Pokal-Finalist VfB Stuttgart leistete sich gegen Absteiger SpVgg Greuther Fürth eine peinliche 0:2-Heimschlappe. Hannover 96 und der FSV Mainz 05 trennten sich 2:2.

Mit zwei Toren in der Schlussphase zerstörte Hoffenheims Sven Schipplock (86./90. Minute) die Hoffnung von Werder Bremen auf den ersten Liga-Sieg seit Anfang Februar. Nach Treffern von Aaron Hunt per Foulelfmeter (2.) und Kevin De Bruyne (24.) schienen die Bremer klag auf Erfolgskurs zu sein. Nach der Punkteteilung beträgt der Vorsprung der Hanseaten auf den Kontrahenten weiter fünf Zähler. Hoffenheim verkürzte den Rückstand auf Relegationsplatz 16 auf zwei Zähler.

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Muskelprotz: Die Muskeln sollte nur spielen lassen, wer auch welche besitzt, wie Mario Balotelli. Wer statt Waschbrett- einen Waschbärbauch unter dem Trikot versteckt, sollte ihn dort auch belassen. Sonst lacht der Gegner noch über Ihr Tor. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Gruß nach oben: Danke Gott, dass ich so ein toller Kicker sein darf! Der gläubige Fußballer bedankt sich nicht nur beim Assistgeber, sondern auch ganz oben für den Torerfolg. © Getty
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Psssssssssssssst: Gerade gnadenlos ausgepfiffen worden? Ein Törchen zum richtigen Zeitpunkt ist immer die passende Antwort. Und schon schweigt die grölende Meute. Was für eine Genugtuung ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Hobbypilot: Der Traum vom Fliegen ist auch unter Fußballern verbreitet. Für alle Hobbypiloten, die vor Glück am liebsten abheben würden, empfiehlt er sich. Bitte darauf achten, dass kein Spieler die Tragflächen streift. © Getty
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Eckfahnenmikro: Die meisten Fußballer sollten das Singen lieber bleiben lassen, hat die Vergangenheit gezeigt. Wer den Fans trotzdem ein Ständchen trällern will, ist an der Eckfahne genau richtig. Die ist nämlich mit keinem Lautsprecher verbunden. © Getty
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Eckfahnengitarre: Die Eckfahne ist generell der Treffpunkt aller musikalischen Fußballer. Sie lässt sich auch als Gitarre missbrauchen, wie die ehemalige Mainzer Boygroup beweist. Mit nur einer Saite lässt sich's gar nicht so falsch klampfen. © Getty
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Herz: Sie schreiben ungern Briefe, kaufen eh immer die falschen Blumen, wollen Ihre Liebe aber trotzdem unter Beweis stellen? Dann ist der Herzjubel genau das Richtige für Sie! Je mehr Fotografen und TV-Kameras anwesend sind, desto besser. Spart auch das Porto. © Getty
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Hörgerät: Warum seid ihr so leise? Wenn die eigenen Fans mehr mit der eigenen Stadionwurst beschäftigt sind als Ihnen zu huldigen, könnte das genau die richtige Reaktion sein. Klappt auch, wenn die gegnerischen Fans Sie zuvor mit Pfiffen bedacht haben (siehe Pssssssssst) © Getty
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Salto: Flickflack und Salto machen jedes noch so billige Abstaubertor nachträglich zum Highlight! Wenn Sie nicht wissen, was ein Flickflack ist, lassen Sie es besser bleiben. © Getty
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Jubelsprung: Wer über das Mutter-Kind-Turnen nie herausgekommen und beweglich wie eine Bahnschranke ist, dem ist der Jubelsprung zu empfehlen. Einfach Anlauf nehmen und im Sprung einen imaginären Kinnhaken rauslassen. Bääääm! © Getty
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Kreissäge: Ähnlich körperschonend wie der Jubelsprung. Wahlweise mit einer für Grobmotoriker oder zwei Händen für ambitionierte Hobbyheimwerker. © Getty
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Knierutscher: Ein Klassiker - schlecht für die Knie, schlecht für den Platzwart, gut für die Laune! Je nasser der Rasen ist, desto weiter werden Sie rutschen. Wichtig: Nicht bei Knieproblemen, extremer Dürre und auf Kunstrasen machen. © Getty
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Treuebeweis: Ein Kuss aufs Vereinsemblem zur rechten Zeit zeigt, wie loyal Sie zu ihrem Arbeitgeber stehen. Bitte nicht mehr als drei unterschiedliche Logos pro Jahr küssen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Küss den Ring: Der Liebesbeweis für die Ehefrau. Bitte nicht machen, wenn Sie am Abend zuvor fremdgegangen sind. © Getty
Daumenlutscher: Wer nicht nur die Spielerfrau, sondern auch den Nachwuchs grüßen will, macht am besten den Schnullerjubel siehe Jefferson Farfan. Zwei Daumen empfehlen sich bei Zwillingen. Bei Drillingen muss auch noch der große Zeh herhalten. Schwierig. © dpa
Samba: Tanze Samba mit mir, Samba, Samba die ganze Nacht! Dieser Jubel ist vor allem Spielern wie Dante zu empfehlen, die nicht zur Kategorie Körperklaus zählen. Wer den Frauen schon beim Discofox auf die Zehen tritt, sollte es lieber lassen ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Ohrschrauber: Dieser Jubel ist eigentlich Luca Toni vorbehalten und der beste Beweis dafür, dass Sie ruhig kreativ sein dürfen und Ihren eigenen Jubel entwickeln sollten. Mindestens zehn Saisontore sollten Sie aber schon schießen, damit sich Ihr eigener Jubel sich bei den Fans einprägt. © Getty

Wie bei Werder hält auch bei den Düsseldorfern der Negativlauf an. Mit dem 1:3 in Frankfurt blieb der Aufsteiger aus dem Rheinland zum zehnten Mal nacheinander ohne Erfolgserlebnis und könnte damit am Sonntag auf Rang 16 zurückfallen. Holt Augsburg auch nur einen Punkt in Freiburg, würde es in der Tabelle an der Fortuna vorbeiziehen. Alexander Meier (30./87.) mit seinen Saisontoren 14 und 15 und Srdjan Lakic (50.) hielten die Eintracht auf Europa-Kurs, Dani Schahin (78.) verkürzte für die Gäste.

Leverkusen kehrt nach einem Jahr Pause in die Königsklasse des europäischen Fußballs zurück. Mit dem 2:0 in Nürnberg sicherte Bayer Platz drei vor dem FC Schalke 04 ab. Ömer Toprak (26.) und der zum 23. Mal in dieser Saison erfolgreiche Stefan Kießling (62./Handelfmeter) machten den verdienten Bayer-Sieg gegen einen harmlosen „Club“ perfekt, der zum vierten Mal nacheinander verlor. Ein weiteres Tor vergab Sidney Sam, dessen Foulelfmeter (81.) am Pfosten landete.

Absteiger Greuther Fürth lieferte in Stuttgart einen weiteren Nachweis seiner Auswärtsstärke. Die zu Hause noch sieglosen Franken feierten durch ein Eigentor von VfB-Abwehrspieler Gotoku Sakai (51.) und Ilie Azemi (89.) ihren vierten Auswärtserfolg dieser Spielzeit. Vier Wochen vor dem Pokal-Finale gegen den FC Bayern München enttäuschten die Schwaben ihre Fans und verloren zudem Abwehrspieler Antonio Rüdiger durch die e Rote Karte (74.). Stuttgarts Keeper Sven Ulreich parierte zudem einen Strafstoß von Bernd Nehrig (76.).

Im Duell der Tabellennachbarn zwischen Hannover und Mainz gab es keinen Sieger. Doppel-Torschütze Nicolai Müller (25./80.) sicherte den Rheinhessen einen Zähler gegen das nach Gelb-Rot für Christian Schulz (65.) dezimierte 96-Team. Artur Sobiech (36.) und Mame Diouf (70.) trafen für Hannover.

dpa

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