Sie betreut auch Spieler des FC Liverpool

Spielerberaterin enthüllt: Bundesliga-Deal platzte wegen abgelehntem Schmuddel-Angebot

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Symbolbild.

Spielerberaterin Samira Samii hat in einem Interview über Frauen im Fußball gesprochen. Dabei enthüllte sie schockierende Angebote von Bundesliga-Funktionären.

Hamburg - Spielerberaterin Samira Samii hat in einem Interview mit dem SZ-Magazin schockierende Anekdoten über Bundesliga-Funktionäre ans Licht gebracht. Demnach seien schon mehrere Deals geplatzt, weil sie eine Frau sei. Unter anderem erzählt sie, dass sie mehrere Nachrichten von Bundesliga-Funktionären auf ihrem Handy hätte, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten.

„Ich möchte Champagner aus deinem Bauchnabel trinken“

„Ich war einmal nach einem erfolgreichen Meeting mit Vertretern eines Bundesliga-Vereins essen. Währenddessen bekam ich vom Sportdirektor eine Nachricht auf mein Handy, er schrieb unter anderem: ‚Ich möchte Champagner aus deinem Bauchnabel trinken‘.“ Samii, die nicht auf das Angebot eingehen wollte, dachte, dass außer der Nachricht alles perfekt gelaufen sei und der Deal zustande kommen würde. Dann erhielt sie die Nachricht, dass der Deal geplatzt sei. Auf Nachfrage an den Sportdirektor, was schief gelaufen war, erhielt sie die kuriose Antwort: „Ich sei selbst schuld, antwortete er, weil ich nicht auf sein Hotelzimmer gekommen sei.“

Doch das ist noch nicht alles. Auch ein Bundesliga-Präsident soll Samii schon sexuell belästigt haben. „Ein Bundesliga-Präsident fragte mich während eines Meetings, in dem es um einen großen Sommertransfer ging: ‚Kannst du bitte den Knopf deiner Bluse aufmachen?‘“ Die gebürtige Iranerin habe den Termin daraufhin beendet und ihre Anwälte benachrichtigt. 

Samii über eifersüchtige Ehefrauen

Der Sexismus im Fußball beschränkt sich laut Samii jedoch nicht nur auf Männer. Auch Frauen reagierten wohl schon auf unverständliche Art und Weise auf die Beraterin. Demnach soll die Frau eines Bundesliga-Sportdirektors, mit dem sie verhandelte, so eifersüchtig gewesen sein, dass sie Samii als „Prinzessin im Märchenland“, die sowieso keine Ahnung hätte, beschimpfte. 

„Ich rief den Sportdirektor an, aber er ging nicht mehr ran. Ich bekam weiter jeden Tag bestimmt zwanzig Nachrichten von seiner Frau. Nach einer juristischen Auseinandersetzung musste sie sich schriftlich bei mir entschuldigen, aber der Transfer kam wegen der Sache nicht zustande.“ 

Des Weiteren musste Samii wohl schon den Vertrag mit einem ihrer Spieler kündigen, weil eine eifersüchtige Ehefrau verlangte, dass Samii nur noch mit ihr und nicht mit dem Spieler kommuniziere. 

Zu Samira Samiis Beaterfirma „Samii Sport-Marketing Agentur“ zählen laut transfermarkt.de auch Trent Alexander-Arnold und James Milner vom FC Liverpool.

Lesen sie auch: FC Bayern kündigt Mega-Projekt in München an: „An dieser Stelle passiert etwas Außergewöhnliches“

ta

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