Bundesliga entscheidet über Torlinientechnologie

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Die Fußball-Bundesligisten stimmen über die Einführung der Torlinientechnologie ab. Foto: Rolf Vennenbernd

Frankfurt/Main (dpa) - Die Fußball-Bundesliga entscheidet bei der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes an diesem Donnerstag in Frankfurt/Main, ob die Torlinientechnologie eingeführt wird.

Zwölf der 18 Vereine müssen dafür stimmen, damit die Technik-Revolution beispielsweise mit GoalControl in den deutschen Stadien Einzug hält. Bei der ersten Abstimmung im März hatten sich 24 der 36 Profivereine gegen die Satzungsänderung gewehrt - auch aus finanziellen Gründen. Die Zweitligisten sind bei der Abstimmung am Donnerstag aber nicht mehr beteiligt.

Den Antrag zur erneuten Abstimmung hatte der FC Bayern München gestellt. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur haben sich neun Vereine bisher dafür ausgesprochen, einige Clubs halten sich bedeckt. Zudem gibt es klare Gegner wie Schalke 04 oder der SC Paderborn.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat inzwischen eine Ausschreibung unter verschiedenen Systemanbietern gestartet und will die genauen Kosten vorstellen. Ein Kandidat ist GoalControl, dessen Hersteller in Würselen sitzt. Das System zur Torerkennung war bereits bei der Fußball-WM in Brasilien zum Einsatz gekommen.

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