Fortuna holt Punkte im Abstiegskampf

Düsseldorf feiert Kantersieg gegen Frankfurt

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Düsseldorfs Axel Bellinghausen jubelt über sein Tor zum 4:0 gegen Frankfurt.

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf erlebt einen Höhenflug und sammelt fleißig Punkte gegen den Abstieg, Eintracht Frankfurt kassiert den nächsten Rückschlag in der Fußball-Bundesliga.

Nach starkem Saisonstart verloren die Hessen am Freitag beim Mitaufsteiger Düsseldorf deutlich mit 0:4 (0:2) und haben nur einen Sieg aus den vergangenen sieben Partien erreicht. Stefan Reisinger (38. Minute), Oliver Fink (42.), Nando Rafael (58.) und Axel Bellinghausen (85.) sorgten für den ersten Fortuna-Heimerfolg in der Bundesliga gegen die Eintracht seit dem 1:0 am 9. März 1991.

Die Rheinländer verbesserten sich dank des höchsten Saisonsiegs zum Auftakt des 15. Spieltags zumindest bis Samstag auf den 13. Tabellenplatz. „Heute hat vieles von der ersten Minute an gepasst“, sagte Stefan Reisinger, der mit seinem dritten Treffer im dritten Spiel nacheinander den Torreigen eröffnete. Oliver Fink (42.), Nando Rafael (58.) und Axel Bellinghausen (85.) sorgten für den Endstand.

Alle Herbstmeister seit 1989 - und wer am Saisonende den Titel holte

Vor 21 Jahren jubelte der FC Bayern bereits im Herbst - mit Trainer Jupp Heynckes holte das Team rund um Augenthaler, Flick und Strunz die Herbstmeisterschaft - hier der Stürmer Alan McInally. © Getty
Bereits zwei Spiele vor Saisonende war klar: Bayern wird Meister. Und so konnte Trainer Jupp Heynckes schon vor 21 Jahren mit der Schale in der Hand jubeln. Mit 49:19 Punkten lag der FCB damit sechs Punkte vor dem Vizemeister 1. FC Köln. © Getty
Im Herbst 1990 stand eine ganz andere Mannschaft an der Tabellenspitze: Werder Bremen mit Trainer Otto Rehhagel. Der heutige Coach Thomas Schaaf war damals noch im Kader als Abwehrspieler - und Geschäftsführer Klaus Allofs Stürmer. Hier auf dem Bild kämpft Günter Herrmann (r.) gegen den Düsseldorfer Anthony Baffoe.  © Getty
Die Schale hielt am Ende aber ein ganz anderer Verein in den Händen: der 1. FC Kaiserslautern - hier Trainer Karl-Heinz Feldkamp und Stürmer Stefan Kunz. In der Vorsasion war Kaiserslautern nur Zwölfter gewesen, aber unter Trainer Karl-Heinz Feldkamp holten sich die Lauterer ihren dritten Meistertitel nach 1951 und 1953. © ap
Herbstmeister in der Saison 1991/92 wurde Eintracht Frankfurt mit Tainer Dragoslav Stepanovic - ein einziges Mal in einer Bundesliga mit 20 Mannschaften, da zwei Mannschaften aus der ehemaligen DDR eingegliedert wurden, Rostock und Dresden. Ralf Falkenmeyer (l.)kämpft hier gegen Rostock. © Getty
Meister wurde allerdings der VfB Stuttgart -  knapp vor Dortmund und der Eintracht. © Getty
Der FC Bayern mit dem damaligen Vizepräsidenten Franz Beckenbauer wurde in der Saison 1992/93 Herbstmeister unter Trainer Erich Ribbeck. © Getty
Meister wurde allerdings ein anderer: Werder Bremen mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung vor den Bayern. © Getty
Herbstmeister 1993 wurde wieder einmal Eintracht Frankfurt, hier Trainer Klaus Toppmöller mit Uwe Bein.  © Getty
Doch die Meisterschale ging erneut an einen anderen Verein: Den FC Bayern. Doch nicht mit Ribbeck, sondern mit Interims-Trainer Beckenbauer - Ribbeck war zur Winterpause nach einer Vize-Herbstmeisterschaft entlassen worden. © Getty
In der Saison 1994/95 kam Andreas Möller von Juventus Turin zurück nach Dortmund - und damit auch der Erfolg. Unter Trainer Hitzfeld wurde Dortmund Herbstmeister. © Getty
Zu einer Kontroverse kam es gegen Ende der Saison wegen Möllers Schwalbe, mit der er in einem Spiel gegen Karlsruhe einen Foulelfmeter herausholte und so das Spiel letztlich gewonnen wurde. © Getty
Durch diese "Mogelei" konnte Dortmund Werder Bremen um einen Punkt enteilen - und wurde Deutscher Meister. © Getty
Möller konnte als Spielgestalter, Vorbereiter und Torschütze punkten - auch bei den Fans war er beliebt. Und so konnte die Borussia auch in der folgenden Saison 1995/96 die Herbstmeisterschaft gewinnen... © 
...und ein zweites Mal in Folge hielt Dortmund am Ende der Saison die Schale in den Häden. Hier Matthias Sammer. © Getty
In der darauffolgenden Saison 1996/97 wurde Giovanni Trapattoni an die Isar geholt - und schon war Bayern wieder Herbstmeister (hier mit Co-Trainer Klaus Augenthaler).  © Getty
Unter dem Italiener wurde Bayern nach drei Jahren wieder Deutscher Meister: Mario Basler, Lothar Matthäus und Sammy Kuffour (v.l.) mit der Meisterschale. © Getty
Im Winter 1997/98 jubelte dagegen der Herbstmeister 1. FC Kaiserslautern... © Getty
...und Trainer Otto Rehhagel holte für Kaiserslautern auch die Schale. Damals eine Sensation, denn die Pfälzer waren gerade erst aus der 2. Bundelsiga aufgestiegen. © Getty
Schon in der nächsten Saison 1998/99 war Bayern wieder vorne: mit dem auf diesem Bild divenhaften Lothar Matthäus konnte Trainer Ottmar Hitzfeld die Herbstmeisterschaft... © Getty
... und auch die Deutsche Meiserschaft souverän mit 15 Punkten Vorsprung an die Isar holen. Und Michael Tarnat klatschte begeistert zu den künstlerischen Schalen-Balancier-Einlagen von Giovane Elber.  © Getty
Auch die nächste Saison 1999/2000 wurde von den Bayern bestimmt: Scholl, Jancker, Jeremies und Matthäus holten die Herbstmeisterschaft... © Getty
...und Hitzfeld konnte wieder die Schale in den Händen halten - diesmal allerdings gewann Bayern nur knapp dank der besseren Tordifferenz. Unvergessen: Leverkusen verlor am letzten Spieltag in Unterhaching, während die Bayern gegen Bremen gewannen. Leverkusen war mal wieder Zweiter. © Getty
Die Saison 2000/01 begann unter blau-weißer Führung: Schalke wurde Herbstmeister. Hier gratuliert Manager Rudi Assauer dem Spieler Ebbe Sand - rechts Trainer Huub Stevens. © Getty
Doch zu früh gefreut: Obwohl der FC Schalke 04 ab dem 29. Spieltag Tabellenführer war, mussten die Schalker am letzten Spieltag ihre größte Niderlage hinnehmen. Während S04 nach dem Sieg gegen Unterhaching die Meisterschaft feierte, holte sich Bayern in allerletzter Sekunde ein Unentschieden in Hamburg und wurde wieder Deutscher Meister - Schalke musste sich mit dem Titel "Meister der Herzen" begnügen. © Getty
Herbstmeister der Saison 2001/02 wurde Bayer Leverkusen unter Trainer Klaus Toppmöller. © Getty
Doch am Ende der Saison jubelte wieder einmal Dortmund unter Trainer Matthias Sammer, mit nur einem Punkt Vorsprung vor Leverkusen - dem ewigen Zweiten. © Getty
Mit Kahn, Lizarazu, Sagnol, Ballack, Schweinsteiger, Scholl, Salihamidzic, Ze Roberto, Pizarro und Co. lief der FC Bayern in der Saison 2002/2003 zur Höchstform auf: Herbstmeister... © Getty
...und Deutscher Meister - mit 16 Punkten Vorsprung. © Getty
In der Saison 2003/04 musste sich Bayern gegen Werder Bremen (hier Torjäger Ailton) schon in der Herbstmeisterschaft geschlagen geben... © 
..und auch die Meisterschale ging an die Weser und somit in die Hände von Trainer Thomas Schaaf. © Getty
Der Titan schreit, und Fußballdeutschland zieht den Kopf ein: Die Bayern-Dominanz in der Liga wurde wieder stärker. In der Saison 2004/05 holte der FC Bayern wieder die Herbstmeisterschaft ... © Getty
...und wurde Deutscher Meister - dazu gewann das Team von Trainer Felix Magath den DFB-Pokal. © Getty
Und der Erfolg ging weiter: Auch in der Saison 2005/06 wurde Bayern Herbstmeister... © Getty
...und gewann am Ende das Double. Magath gelang also, was keinem vorher gelang: Das Double - zwei Jahre in Folge. © Getty
Im darauffolgenden Jahr 2006/2007 konnte Werder Bremen die Herbstmeisterschaft erringen - die Bremer feierten als Weihnachtsmänner verkleidet. © Getty
Doch Deutscher Meister wurde, Überraschung, Überraschung: der Vfb Stuttgart. Die jüngste Mannschaft der Liga mit Trainer Armin Veh holte sich mit zwei Punkten Vorsprung vor Schalke den Titel - hier Sami Khedira und Fernando Meira. © Getty
2007/2008 kehrte Bayern auf den Thron zurück - den vierten Platz aus der Vorsaison wollte man schnell vergessen - Bayern ging an sein Festgeldkonto und investierte 70 Millionen in neue Spieler. Toni und Ribéry kamen in den Kader, und so wurde man unter Hitzfeld Herbstmeister. © Getty
In der letzten Saison von Oliver Kahn triumphierte der Rekordmeiser mit zehn Punkten Vorsprung vor Werder. © Getty
Aufsteiger Hoffenheim, das erste Mal in der Liga, sorgte in der Saison 2008/09 für ein "Fußball-Wunder" und wurde Herbstmeister - mit schnellem Spiel und beherztem Auftreten.  © Getty
Meister wurde jedoch überraschend der Vfl Wolfsburg. Unter Trainer Felix Magath holte sich die beste Rückrundenmannschaft nach einer furiosen Aufholjagd mit Siegen gegen Bayern, Bremen und Hoffenheim die Schale. © Getty
2009 war nun Leverkusen Herbstmeister. Der Werks-Klub hat in der Hinrunde kein einziges Spiel verloren - und Jupp Heynckes ist ein erfahrener Trainer, der die junge Truppe energisch führt. © Getty
Doch am Ende der Saison 2009/2010 jubelten mal wieder die Bayern © Getty
Borussia Dortmund spielte eine überragende Hinrunde in der Saison 2010/2011. Bei 10 Punkten Vorsprung stand die Herbstmeisterschaft schon nach dem 15. Spieltag fest. © dpa
Die Schale ging dann auch Dortmund © dapd
Hier feiert Rafinha auf dem Rücken von Mario Gomez. Die Münchner haben auch 2011 die Herbstmeisterschaft geholt. © dapd
Meister 2011/2012 © dpa
Schon nach dem 14. Spieltag durften die Spieler des FC Bayern am 28. November 2012 über den Herbstmeistertitel jubeln © dapd

Die Hessen verloren vor 51 345 Zuschauern in der Esprit-Arena in der 34. Minute zudem Karim Matmour mit Gelb-Rot. „Wenn bei uns welche fehlen, haben wir es immer schwer. Wir müssen immer 100 Prozent geben, das haben wir heute nicht geschafft“, sagte Alexander Meier. „Vier Torschüsse und vier Tore, das ist extrem bitter für mich. Wir fressen Tore, das ist Wahnsinn“, klagte Eintracht-Torwart Kevin Trapp.

Wegen der hektischen Zweitliga-Auseinandersetzung beim 1:1 im Februar an gleicher Stelle hatte die Eintracht am Freitag außer 5200 mitreisenden Fans auch noch 50 eigene Ordner nach Düsseldorf geschickt. Die Begegnung war als Risikospiel eingestuft - zurecht: Bei Ausschreitungen in der Düsseldorfer Altstadt wurde die Polizei von Frankfurter Anhängern attackiert. 65 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Wegen Verzögerungen bei der Anfahrt pfiff Schiedsrichter Michael Weiner mit zehn Minuten Verspätung an. Aus Protest gegen das geplante Sicherheitskonzept schwiegen die Fans anfangs zwölf Minuten und zwölf Sekunden Schweigen.

Kult-Trainer! Echte Typen am Spielfeldrand

Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Nicht nur als Spieler, auch als Trainer feierte Franz Beckenbauer den größten Erfolg im Fußballgeschäft: Er gewann die Fußball-Weltmeisterschaft (1974 und 1990). Nach seiner Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft trainierte er Olympique Marseille.  © getty
Auch in der Bundesliga saß der „Kaiser“ auf der Bank. Zwei Mal übernahm er den Trainerposten als Interimscoach beim FC Bayern München. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
In der Historie der Fußball-Bundesliga hat sich Pál Csernai als Pionier der Raumdeckung unvergessen gemacht. 1980 und 1981 führte er den FC Bayern München zurück an die Spitze der Bundesliga. Eigentlich hätte Max Merkel nach der Entlassung von Gyula Loránt im Juli 1977 den Posten des Cheftrainers übernehmen sollen. Die Mannschaft sprach sich jedoch für Csernai aus, der bis dato Assistenztrainer war.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er war kurz davor, Trainer der Deutschen Nationalmannschaft zu werden. Doch Christoph Daum verbaute sich mit einem haarsträubenden Zwischenfall die Trainerkarriere. „Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe.“ - ein Satz, der in der Bundesliga absoluten Kultstatus genießt. © getty
Nachdem ihm der Konsum von Kokain nachgewiesen wurde, hat Bayer Leverkusen den Trainer fristlos entlassen, sein Vertrag als Bundestrainer wurde aufgelöst. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Den Spitznamen, den ihm Max Merkel verpasste, wurde er nicht mehr los: Häuptling ondulierte Silberlocke. Den deutschen Fußballfans blieb Jupp Derwall als Nationaltrainer mit der längsten Serie ohne Niederlage (23 Spiele) in Erinnerung. © getty
Am 26. Juni 2007 starb Derwall nach kurzer, schwerer Krankheit. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Nach ihm ist das größte Stadion Österreichs benannt, und sein Name steht für absoluten Offensivfußball: Ernst Happel. © getty
In Österreich zum Trainer des Jahrhunderts ernannt, feierte Happel seine größten Erfolge jedoch hauptsächlich im Ausland. 11 Monate nachdem er 1992 das Amt des österreichischen Nationaltrainers angetreten war, verstarb Happel an Lungenkrebs. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der SC Freiburg und Volker Finke - es war eine endlos scheinende Ära. 16 Jahre lang trainierte Finke die Breisgauer ohne Unterbrechung, ehe er im Dezember 2006 nach einer erfolglosen Hinrunde seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gab. © getty
Nach einer unglaublichen Aufholjagd in der Rückrunde bildete sich gar eine Faninitiative („Wir sind Finke“), die den Verein dazu aufforderte, Finke als Trainer zu behalten. Die Fans scheiterten jedoch. Danach zog Finke weiter zu den Urawa Red Diamonds in der J. League. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Auch er ist in der Bundesliga ein Dauergast und gehört quasi schon zum Inventar: Friedhelm Funkel. Seine Sporen verdiente sich Funkel bei Bayer 05 Uerdingen. Später trainierte er den MSV Duisburg, mit dem er 1998 ins DFB-Pokalfinale einzog.  © getty
In Duisburg musste Funkel seinen Stuhl im März 2000 räumen, als der Verein auf dem letzten Tabellenplatz lag. Nach Stationen in Rostock und Köln erlebte Funkel bei Eintracht Frankfurt die erfolgreichste Zeit seiner Karriere.  Am 3. Oktober 2009 übernahm Funkel das Traineramt von Lucien Favre bei Hertha BSC. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist der harte Hund bei FCB und verlieh so manchem Rohdiamanten aus der Bayernjugend den letzten Schliff. Hermann Gerland brachte als Amateurtrainer Stars wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger hervor. © getty
Nach seiner Anfangszeit beim FCB trainierte er unter anderem Tennis Borussia Berlin, den 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld. 2001 kehrte er nach München zurück. Seit April 2009 ist er Co-Trainer beim FC Bayern. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er war der letzte Trainer der DDR-Fußball-Nationalmannschaft, doch den meisten ist er als harter Hund bei Energie Cottbus bekannt. Mit Cottbus schaffte Ede Geyer den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga und führte seine Mannschaft zuvor bereits ins DFB-Pokalfinale. © getty
Nach seiner Entlassung in Cottbus kehrte er zunächst zum FC Sachsen Leipzig, später dann zu Dynamo Dresden zurück. Obwohl er das Team in die dritte Liga führte, wurde er entlassen. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Das Wort „Kulttrainer“ müsste neben seinem Namen im Wörterbuch stehen: Der Trainer Rudolf "Rudi" Gutendorf steht als Rekordhalter gar im Guiness Buch der Rekorde. 55 verschiedene Stationen als Trainer hat Gutendorf inzwischen in seinem Lebenslauf stehen. © getty
Unter anderem war er als Nationaltrainer in den Ländern Australien, Bolivien, Trinidad, Volksrepublik China, Fidschi, Tonga, Tansania, Nepal und Ruanda aktiv. 1997 erhielt er gar das Bundesverdienstkreuz. Demnach hat Gutendorf „in hervorragender Weise als Entwicklungshelfer im sportlichen Bereich das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland gefördert.“ © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist nicht nur Kult, er gehört auch zur Deutschen Fußballgeschichte wie kein anderer. Als Trainer führte Sepp Herberger 1954 die Deutsche Nationalmannschaft zum ersten WM-Erfolg der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bereits zur Zeit der Nazis hatte er das Amt des Reichstrainers inne. Bei der Entnazifizierung wurde er als Mitläufer eingestuft. Legendär sind seine Sprüche wie “Der Ball ist rund“, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und „Das Spiel dauert 90 Minuten“. © dpa
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Kult in Mainz, Kult in Dortmund, Kult beim ZDF - in kürzester Zeit hat sich Jürgen Klopp in die Herzen der Fußballfans gecoacht.  © getty
Obwohl er bereits Trainer in Dortmund war, feierte „Kloppo“ bei der Mainzer Aufstiegsparty ausgelassen mit. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Die Trainerstationen von Horst Köppel scheinen endlos: Bielefeld, Uerdingen, Dortmund, Düsseldorf, Insbruck, Frankfurt, Gladbach, Al Wahda, ja selbst die Deutsche Nationalmannschaft hat der Trainer in seiner Agenda stehen. © getty
Dort war er 1983-1984 Co-Trainer. Am 26. April 2009 wurde Horst Köppel als neuer Trainer beim FC Ingolstadt 04 vorgestellt. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Brauchen Sie einen Kulttrainer? Hans-Peter Latour sucht derzeit einen Job. In der Bundesliaga hat der Schweizer dabei nicht die beste Duftnote hinterlassen. Der 1. FC Köln hat ihn im November 2007 nach anhaltender Erfolgslosigkeit in der zweiten Liga entlassen. © getty
Latour kehrte zu Grasshopper-Club Zürich zurück. Sein Vertrag dort wurde nicht verlängert. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Neben Ottmar Hitzfeld gilt er als erfolgreichster deutscher Trainer. Udo Lattek ist aus der Bundesliga-Geschichte genauso wenig wegzudenken, wie der Fußball auf dem Rasen. Allein mit Bayern München holte Lattek sechsmal den Titel. © getty
Neben Trappattoni ist er der einzige Trainer, der alle drei Europapokale gewinnen konnte. Das letzte Mal stand der Kultcoach 2000 auf dem Platz und rettete Borussia Dortmund im Saisonfinale vor dem drohenden Abstieg. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Unvergessen hat sich Ewald Lienen nicht nur durch seine zahlreichen Engagements in der Bundesliga und in Griechenland gemacht, sondern mit seiner akribischen Arbeitsweise. © getty
Während dem Spiel notiert er seine Gedankengänge auf einem Block. Diese Eigenart brachte ihm den Spitznamen „Zettel-Ewald“ ein. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
„Loddar“ würde so gerne Trainer in Deutschland sein, darf es aber nicht. Noch kein Bundesligist wollte mit dem Ex-Nationalspieler zusammenarbeiten. Absolut kultverdächtig. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist mit 81 Toren Rekordtorschütze beim SC Freiburg, war Spielertrainer beim FC Frauenfeld, holte mit VfB Stuttgart 1997 den DFB-Pokal und führte die Schwaben ein Jahr später ins Finale des Europapokals der Pokalsieger. © getty
Doch dass aus ihm einmal der Bundes-Jogi werden würde, daran hätte nach unglücklichen Stationen in Istanbul, Karlsruhe, Adanspor, Innsbruck und Wien wohl keiner gedacht. 2004 holte Jürgen Klinsmann Löw in den Trainerstab der Nationalmannschaft. Nach Klinsis Abschied hat der DFB Löw im Juli 2006 als neuen Trainer der DFB-Auswahl vorgestellt. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Wer kennt ihn nicht? Werner „Beinhart“ Lorant. Selbst dem größten Anti-Fußball-Fan ist der ehemalige Löwendompteur ein Begriff. Nach seiner Ära beim TSV kann er zwölf weitere Trainerstationen vorweisen. In der Türkei, Zypern, China oder in der Slowakei, ja selbst in der Bezirksoberliga war Lorant auf der Trainerbank zu bewundern. © getty
Zudem sorgte er in Oliver Pochers Kompetenzteam für Aufsehen, als er eine aus Promis zusammengewürfelte Fußballtruppe coachte, die gegen den FC Bayern antrat. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Ein Trainer liegt am Boden, hält sich schmerzverzerrt die Hände vors Gesicht. Na, klingelt‘s? Norbert Meier sorgte in der jüngsten Bundesligageschichte für einen handfesten Skandal. Seine Kopfstoß-Schwalbe gegen Kölns Albert Streit brachte dem Fußball-Trainer ein dreimonatiges Berufsverbot ein.  © getty
Sein damaliger Club MSV Duisburg kündigte seinen Vertrag. Danach bekam Meier einen Job bei Fortuna Düsseldorf. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
In München bleibt Max Merkel unvergessen: Als Trainer führte der Österreicher die Löwen 1966 zu ihrem bisher einzigen Meistertitel. Nach seiner erfolgreichen Karriere als Trainer machte Merkel als Zeitungs-Kolumnist von sich reden. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der Name Hans Meyer ist in der Bundesliga die Definiton des Wortes Kulttrainer. Meyer war der erste Trainer aus den ostdeutschen Bundesländern, der einen Verein aus dem Westen in die erste Bundesliga führte. Legendär auch seine Stationen in Nürnberg und Gladbach. © getty
Doch zu Kultstatus stieg Meyer vor allem durch seinen Umgang mit den Medien auf. Sarkasmus und Selbstironie gaben sich hier die Klinke in die Hand. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der Mann mit dem Schnauzer trainierte in der Bundesliga bereits jeden „kleineren“ Verein, der Rang und Namen hat. Über 500 Mal saß Neururer in der Bundesliga bereits auf der Trainerbank. Seine größten Erfolge feierte er mit dem VfL Bochum. Er führte den Verein in die erste Liga zurück. © getty
In der Saison 2003/2004 fand sich Bochum zwischenzeitlich sogar auf Platz eins der Tabelle wieder. Am Ende erreichte der VFL den 5. Platz, qualifizierte sich für den Uefa-Pokal. 2005 trennten sich die Wege. Zuletzt arbeitete Neururer in Duisburg. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist einer der erfolgreichsten Fußballtrainer im Ausland: Otto Pfister ist in seiner Karriere schon viel rumgekommen und trainiert fern ab von Europa seit 1972 mehrer Vereins- und Nationalmannschaften in Afrika und Asien. Obwohl gebürtiger Deutscher, arbeitete Pfister nie in seinem Heimatland. Zuletzt war er als Nationaltrainer Kameruns aktiv. © getty
Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er sein Team bis ins Finale, kündigte jedoch sein Engagement fristlos, als der Verband seinen kompletten Trainerstab unvorangekündigt austauschte. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er kasierte als Trainer von Borussia Dortmund die höchste Niederlage der Bundesliga-Geschichte (0:12), feierte mit Werder Bremen große Erfolge und führte den 1. FC Kaiserslautern als Aufsteiger zur Meisterschaft. Zur endgültigen Kultfigur im deutschen (und griechischen) Fußball stieg Rehhagel jedoch bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 auf. © getty
In Deutschland als „König Otto“ bekannt, tauften ihn die Griechen nach dem EM-Erfolg „Rehakles“. 2004 stand gar zur Debatte, Rehhagel als Bundestrainer nach Deutschland zurückzuholen, doch der zum Ehrenbürger von Athen ausgezeichnete Fußball-Trainer lehnte ab. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Erich Ribbeck steht für einen der dunkelsten Punkte in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Unter „Sir Erichs“ Leitung schied Deutschland bei der EM 2000 bereits in der Vorrunde aus.  © getty
Der „Gentleman“, wie er von den Medien getauft wurde, hat mit 10 Siegen, sechs Unentschieden und acht Niederlagen die schlechteste Bilanz aller bisherigen Bundestrainer. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Peter „Radi“ Radenkovic  hat seinen eigenen Song, bei Benny Lauth singen die Löwen-Fans nach jedem Treffer den Klassiker von Jennifer Lopez und auch der Kulttrainer Aleksandar Ristić hatte in Düsseldorf seine eigene Stadionhymne. „Hier kommt Alex“, ein Klassiker der Toten Hosen, brüllten die Fortuna-Fans während seiner Amtszeit von den Rängen. © dpa
Dreimal trainierte „König Alex“, wie ihn die Fans tauften, die Fortuna. Ristic war einer der unterhaltsamsten Trainer der Bundesliga. Zuletzt arbeitete er in Uerdingen. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Winnie Schäfer war lange Zeit das Gesicht des Karlsruher SC. Bis 1998 lagen die Geschicke des Sportclubs in seiner Hand. Unter ihm gingen Stars wie Oliver Kahn, Jens Nowotny oder Mehmet Scholl hervor. Nach seiner Zeit beim KSC folgten zwei glücklose Stationen in Stuttgart und bei Tennis Borussia Berlin. Danach kehrte Schäfer der Bundesliga den Rücken. Legendär war sein Intermezzo in Kamerun. © getty
Als Nationaltrainer konnte er 2002 den Gewinn der Afrikameisterschaften feiern. Wegen Differenzen aufgrund angeblich ausstehender Gehalts- und Prämienzahungen trennten sich die Wege. Seit Dezember 2007 ist Schäfer Trainer des Al Ain Club. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der Kneipenwirt, der als Trainer auf dem Fußballplatz landete: 1991 holte der damalige Frankfurt-Manager Bernd Hölzenbein Dragoslav Stepanovic zur Eintracht. Der Spruch „Lebbe geht weider“ machte „Stepi“ nach der verpassten Meisterschaft 1992 unvergessen. © getty
Inziwschen war Stepanovic gar in China als Trainer aktiv. Anfang Oktober 2009 wurde er wegen schlechter Ergebnisse beim serbischen Fußball-Erstligisten Vojvodina Novi Sad gefeuert. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Als erste Frau in Deutschland hat Tina Theune eine Fußballlehrerlizenz erhalten. Beim DFB machte sich Theune als erfolgreiche Trainerin der Nationalmannschaft verdient gemacht. Die Liste ihrer Erfolge ist lang, unvergessen bleibt jedoch der Triumph bei der Weltmeisterschaft 2003. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Kult zum Genießen: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer! Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Ich habe fertig!“  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
„Es gibt nur einen Rudi Völler.“ Ob als Spieler oder später als Trainer, Rudi Völler ist kult. Nur knapp schrammte er 2002 bei der Weltmeisterschaft an dem ganz großen Erfolg vorbei. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er feierte den letzten großen Erfolg als Nationaltrainer. 1996 holte „Börti Börti Vogts“ den EM-Titel. Trotz des Erfolges hatte Vogts bei den Medien und Fans einen schweren Stand. © getty
Nach der erfolglosen WM 1998 trat Vogts zurück. Später war er auch Trainer der schottischen Nationalmannschaft. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er feierte beim FC Bayern München das erste Double der Fußabll-Bundesliga und gewann mit dem FCB in der Saison 1968/69 die Deutsche Meisterschaft: Branko Zebec. © getty
Neben unzähligen sportlichen Erfolgen sorgte Zebec auch für negative Schlagzeilen. Vor allem seine Alkoholsucht warf einen Schatten auf seine Leistungen als Trainer. © getty
Louis van Gaal gilt als "General" oder gar "Louis van Groll". Doch weil der Niederländer immer wieder Herz zeigt und auch lustige Sprüche parat hat, haben ihn die Fans des FC Bayern nach kurzer Anlaufzeit lieben gelernt © Getty

Der Eintracht fehlte mit den Innenverteidigern Bamba Anderson (Bauchmuskel-Operation) und Carlos Zambrano sowie Kapitän Pirmin Schwegler (beide gesperrt) die Defensivachse. Rückkehrer Vadim Demidov und der 17-jährige Marc-Oliver Kempf bildeten die Abwehrzentrale. Im Angriff verdrängte der zuletzt gesperrte Matmour den formschwachen Olivier Occean - aber nur eine gute halbe Stunde: Dann musste Matmour wegen wiederholten Foulspiels vom Platz.

Schon vier Minuten danach erhielt die Eintracht die Quittung, als Reisinger nach einem Solo das 1:0 erzielte. Finks Linksschuss aus gut 20 Metern war so etwas wie eine Vorentscheidung, zumal sich die Elf von Norbert Meier in einem kleinen Höhenflug befindet: Mit dem 2:0 gegen den HSV, dem Remis beim BVB und dem Erfolg gegen die Eintracht holte die Fortuna in der Englischen Woche sieben Punkte. Nach Rafaels 3:0 war alles gelaufen, obwohl Stefan Aigner (54.) kurz vor dem dritten Gegentreffer bei einem Kopfball fast auf 1:2 verkürzt hätte.

Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs

Diego Maradona wird von vielen als bester Kicker aller Zeiten gesehen. Dem Argentinier kosteten seine Kokainsucht und sein unsteter Lebenswandel aber auch beinahe das Leben. © dpa
Maik Franz ist für viele Stürmer ein Alptraum. Das Rauhbein wurde von Bayern Knipser Mario Gomez sogar mit dem A-Wort betitelt. © dpa
Mark van Bommel ist in ganz Europa berüchtigt für seine harte Gangart auf dem Platz. Seine Mitspieler sehen in ihm aber auch den idealen Anführer. © dpa
Roy Keane war Ende der 90er-Jahre Kapitän bei Manchester United. Er galt als giftiger Mittelfeld-Leader. Der Ire war bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehen. © dpa
Kevin-Prince Boateng beendete mit einem harten Foul Michael Ballacks DFB-Karriere. Auch neben dem Platz ist er immer wieder durch Undiszipliniertheiten aufgefallen. Beim AC Milan hat er den Durchbruch geschafft. © dpa
Supertalent oder Gossenjunge? Marko Arnautovic sorgt regelmäßig für Diskussionsstoff. © dpa
Beim FC Bayern genießt er messiasähnlichen Status. In gegnerischen Stadien wird Uli Hoeneß regelmäßig ausgepfiffen. © dpa
Cristiano Ronaldo - Sein selbstverliebtes Gehabe bringt viele Fußballfans auf die Palme. Andere bewundern sein Tempo und seine Technik. © dpa
Der portugiesische Star-Verteidiger Pépe wird in Spanien "Furia" genannt. Er ist bekannt für fiese Fouls und zügellose Ausraster. © dpa
Mario Ballotelli hat es nicht leicht. In Italien musste er oft rassistische Beleidigungen ertragen. Seinen Dartpfeilwurf auf einen Jugendspieler entschuldigt das aber auch nicht. © dpa
Gennaro Gattuso gilt als einer der gefürchtetsten Mittelfeldabräumer Europas. Mit zahllosen Stars hatte er schon Privatfehden auf dem Platz. © dpa
Adrian Mutu ist der derzeit wahrscheinlich beste Fußballer Rumäniens. Leider fiel er auch immer wieder durch Kokain-Affären auf. © dpa
David Jarolim zählt zu den unbeliebtesten Gegenspielern in der Bundesliga. Der Tscheche teilt gerne aus, mimt aber selbst oft den "sterbenden Schwan". © dpa
Den Brasilianer Rafinha würden wohl viele mit dem Ausdruck "Giftzwerg" beschreiben. Der harte Rechtsverteidiger ist bekannt für seine ausschweifenden Haus-Partys. © dpa
Vinnie Jones war einer der härtesten Kicker die die Premier-League je gesehen hat. 13 Platzverweise zeichnen seine Vita. Heute ist das Rauhbein ein englischer Filmstar. © dpa
Andy Möller wurde von vielen Kollegen als "Heulsuse"bezeichnet. Legendär war sein gewagter Wechsel vom BVB zu Schalke 04. © dpa
Besonders für die Bayern-Fans ein Alptraum -Strafraumwühler Filippo Inzaghi schoss den FCB schon öfter aus der Champions League. Er gilt aber auch als großer Schauspieler auf dem Platz. © dpa
Jens Lehmann ist bekannt für seinen großen Ehrgeiz. Lief etwas nicht nach Plan, rastete er wie hier gegen Ulf Kirsten gerne mal aus. © dpa
In anderen Stadien wurde Oliver Kahn oft mit Bananen beworfen. Im Jahr 2000 traf ihn ein Golfball. Für Bayern-Feinde war er jahrelang Symbolfigur ihres Hasses. Andere feierten ihn als Titan. © dpa
Werner "Beinhart" Lorant galt als harter Trainer, der die Löwen von der Bayernliga in die Bundesliga brachte. Er war aber auch für seine Ausraster berühmt. © dpa
Bernd Schuster wurde in Spanier als "blonder Engel" verehrt. Dem grazilen Techniker wurden aber auch Egoismus und Geldgier nachgesagt. © dpa
Mit seiner Führungsstärke führte Stefan Effenberg den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2001. Seine manchmal überhebliche Art stößt aber nicht überall auf Gegenliebe. © dpa
Als Spieler wurde Matthias Sammer Europas Fußballer des Jahres. Bei Spielern und Fans trug er für seine impulsive Art den Spitznamen "Motzki". © dpa
Der Franzose Eric Cantona wurder auf der Insel als "Le King" verehrt. Vielen bleibt aber auch sein Kung-Fu-Ausraster gegen einen Fan in Erinnerung. © dpa
Der kanllharte Manndecker Uli Borowka (links) trug den Beinamen "Axt". Der Ex-Nationalspieler galt als schwieriger Charakter. Seine jahrelange Alkoholsucht hat er mittlerweile überwunden. © dpa
Toni Schumacher war einer der besten Keeper, die Deutschland jemals hatte. Mit seiner Biographie und seinem berümten Foul im WM-Halbfinale hat er sich aber auch viele Feinde gemacht. © dpa
Tim Wiese gilt bei vielen als Narzist, der gerne zu Ausrastern neigt. Seine Leistungen werden aber nicht nur von Jogi Löw geschätzt.  © dpa
Paolo Di Canio ist bekennender Mussolini-Verehrer. Der ehemalige Kicker von Lazio Rom wurde von den eigenen Fans geliebt. Für viele ist er Sinnbild für die Fremdenfeindlichkeit im italienischen Fußball.  © dpa
Durch die Beleidigung Zinedine Zidanes im WM-Finale 2006 erlangte Marco Materazzi Berühmtheit. Auch heute ist der knallharte Inter-Verteidiger bei den Gegenspielern noch äußerst unbeliebt. © dpa
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Wandelte jahrelang zwischen Genie und Wahnsinn: Paul Gascoigne hat sein leben bis heute nicht in den Griff bekommen. Für seine spektakuläre Spielweise wird er auf der Insel noch immer verehrt. © dpa
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Mario Basler hatte als Spieler auf dem Rasen bisweilen den Aktionsradius eines Bierdeckels, während er abseits des Platzes richtig Gas gab. Auch heute ist Basler als Experte noch um keinen Spruch verlegen. Sich dabei Feinde zu machen, stört ihn nicht im Geringsten. © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Louis van Gaal eilte ein zweifelhafter Ruf voraus, als er nach München kam. Der Niederländer wurde seinem Ruf gerecht. Zu seinen größten Feinden zählen Journalisten ebenso wie Spieler, die von seinem rigorosen Kurs abweichen. © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Michael Thurk hat sich bei seinen Ex-Vereinen Eintracht Frankfurt, FSV Mainz 05 und Energie Cottbus mit seiner leidenschaftlichen Art viele Freunde, aber auch viele Feinde gemacht. Er sagt seine Meinung stets gerade heraus. Deswegen hat ihn der FC Augsburg suspendiert. © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Zlatan Ibrahimovic geht kaum einer Nickligkeit aus dem Weg und neigt zu versteckten Fouls. Aber wehe, ihn fasst einer an ... (siehe oben) © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Keiner pendelt so sehr zwischen Genie und Wahnsinn wie José Mourinho. Der Trainer sieht sich selbst zwischen Gott und Jesus, und nimmt sich daher so einiges heraus. © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Craig Bellamy trägt den schönen Spitznamen "The Nutter with the Putter" (frei übersetzt: Der irre mit dem Golfschläger), weil er einst einen Golfschläger fachfremd einsetzte. Der Waliser gilt auch sonst nicht gerade als einfach ... © Getty
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Holger Fachs Sympathiewerte liegen unter denen der FDP (Stand September 2011). Bei seinen Ex-Vereinen stellte er sich durch seine unversöhnliche Art schnell ins Abseits. Jetzt trainiert er in Kasachstan. Dort kennt keiner die FDP. © Getty
Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs
Streit - der Name ist Programm. Albert Streit galt stets als Talent, doch Defizite im zwischenmenschlichen Bereich verhinderten eine große Karriere. Mit einem dicken Gehalt ausgestattet fühlte er sich auch bei Schalke II nicht unwohl. Das haben ihm viele Fußball-Fans übelgenommen. © Getty
Wolfram Wuttke soll Jupp Heynckes' Spitznamen "Osram" erfunden und seinem Trainer Dietrich Weise einst ins Bett gepinkelt haben. Stimmt zwar beides nicht, trug aber zur Legendenbildung bei. © dapd

Meier hatte ein glückliches Händchen mit Fink, der als Vertreter des gesperrten Ivan Paurevic zurückkehrte, und Rafael. Der musste auflaufen, weil Robbie Kruse kurzfristig wegen muskulären Problemen ausfiel. Schon in der 9. Minute musste Kempf gegen Rafael in höchster Not klären. Mit dem 3:0 belohnte Rafael Meiers Vertrauen.

Von Dietmar Fuchs

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