Samstagsspiele des 11. Spieltags

Bayern gewinnt Topspiel in Dortmund - HSV schafft Befreiungsschlag, Leipzig siegt

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Erfolgreich in Dortmund: Robert Lewandowski (l.) und der FC Bayern setzen ihre Siegesserie fort.

Der FC Bayern hat im Spitzenspiel in Dortmund einen großen Schritt in Richtung Titel gemacht. Auch der Hamburger SV und RB Leipzig feiern am 11. Spieltag Erfolge.

Berlin - Mit einer Fußball-Demonstration hat Bayern München die Kräfteverhältnisse in der Bundesliga zementiert. Der Tabellenführer gewann das Spitzenspiel bei DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund souverän mit 3:1 (2:0) und baute damit die Tabellenführung aus. Der Vorsprung auf Vizemeister RB Leipzig, der sich durch ein schwer erkämpftes 2:1 (0:0) gegen Aufsteiger Hannover 96 auf Platz zwei verbesserte, beträgt vier Punkte.

Vor 81.360 Zuschauern im Signal Iduna Park brachten Arjen Robben (17.) und der Ex-Dortmunder Robert Lewandowski (37.) die Gäste schon in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. David Alaba (67.) erhöhte auf 3:0, das Ehrentor erzielte Marc Bartra (88.). Für den polnischen Nationalstürmer Lewandowski war es Saisontor Nummer elf, womit er einen Treffer vor seinem BVB-Rivalen Pierre-Emerick Aubameyang rangiert.

Während die Bayern clever ihre Chancen nutzten, ließen die Borussen mehrere Möglichkeiten ungenutzt. Die Schwarz-Gelben haben damit schon sechs Punkte Rückstand auf den FC Bayern, der unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes in vier Spielen elf Punkte auf den BVB gutmachte.

Poulsen und Werner lassen Leipzig jubeln

Im Verfolgerduell hatte zuvor Leipzig gegen Hannover einige Mühe, gewann aber trotz eines Rückstandes. Jonathas (56.) brachte die Niedersachsen in Führung, Yussuf Poulsen (70.) und Timo Werner (85.) trafen für den Champions-League-Starter, der zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Folge erlitten hatte.

Bundesliga-Dino Hamburger SV stoppte seine Talfahrt durch ein 3:1 (1:0) gegen Aufsteiger VfB Stuttgart. Borussia Mönchengladbach musste zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Rückschlag verkraften. Die Fohlen kamen über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus. Auch Bayer Leverkusen musste sich beim 1:1 (0:0) beim FC Augsburg mit einer Punkteteilung zufriedengeben.

Punkteteilung: Kai Havertz (r.) und  Bayer Leverkusen entführen einen Punkt aus Augsburg (links: Daniel Baier).

Schalke reicht ein Tor zum Sieg

Schalke 04 holte dagegen durch das 1:0 (0:0) beim SC Freiburg drei Zähler. Am Abend (18.30 Uhr/Sky) steigt im Signal Iduna Park das Schlagerspiel zwischen Borussia Dortmund und Tabellenführer Bayern München. Der Rekordchampion hat drei Punkten Vorsprung auf den BVB.

In Hamburg war Mittelfeldspieler Aaron Hunt (20.) für das 1:0 der Gastgeber verantwortlich. Er profitierte allerdings von einem groben Fehler des VfB-Keepers Ron-Robert Zieler. Die Schwaben hatten in der 13. Minute Dzenis Burnic per Gelb-Roter Karte wegen wiederholten Foulspiels (12.) verloren. In der 55. Minute glich Stuttgart per Handelfmeter durch Daniel Ginczek nach Videobeweis in Unterzahl aus. Filip Kostic (65.) und der 17-jährige Jann-Fiete Arp (69.) mit seinem zweiten Bundesligator sicherten dem HSV die drei Punkte.

Pure Erleichterung: Jann-Fiete Arp (l.) erlöst die Hamburger mit seinem Treffer zum 3:1.

Öztunalis Treffer wird zurückgepfiffen

Im Borussia-Park in Mönchengladbach brachte Abdou Diallo (19.) die Mainzer in Führung. Levin Öztunali (39.) schien sogar auf 2:0 für die Rheinhessen erhöht zu haben, doch Schiedsrichter Sven Jablonski nahm seine Entscheidung nach Videobeweis wieder zurück und entschied auf Foulspiel an Gladbachs Matthias Ginter. Jannik Vestergaard (67.) gelang per Kopf der Ausgleichstreffer.

Daniel Caligiuri (62.) schoss Schalke in Freiburg mit einem abgefälschten Schuss zum Sieg. In Augsburg gingen die Leverkusener durch Kevin Volland (47.) in Führung, doch nur zwei Minuten später glichen die bayerischen Schwaben durch Kevin Danso aus.

Dem Favoriten getrotzt: Daniel Brosinski (l.) und Abdou Diallo (r.) erkämpfen sich mit dem 1. FSV Mainz 05 einen Zähler bei Borussia Mönchengladbach um Thorgan Hazard.

Bremen verliert auch unter Kohfeldt

Einen missglückten Einstand erlebte Florian Kohfeldt als neuer Trainer von Werder Bremen in der Bundesliga. Die Hanseaten verloren am Freitagabend bei Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1).

Nach dem Rückstand durch Ante Rebic (17.) und dem Ausgleich durch Niklas Moisander (25.) entschied der neue Eintracht-Torjäger Sebastien Haller (89.) die Partie erst kurz vor Schluss. "Wir haben verloren, und deshalb bin ich natürlich unzufrieden. Wir hätten mehr verdient gehabt", sagte Kohfeldt. Über seine Zukunft will der SV Werder Anfang der kommenden Woche befinden.

sid

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