Sogar ein Reus-Vergleich ist Thema

Die besten Reaktionen auf das Brutalo-Foul: „So subtil wie ein Motörhead-Konzert in der Schweigeminute“

Paulo Otavio haut Munas Dabbur um.
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Paulo Otavio haut Munas Dabbur um.

Paulo Otavio hat sich einen Namen gemacht - mit einer sehr unschönen Aktion in der Nachspielzeit des Spiels TSG Hoffenheim gegen VfL Wolfsburg.

Hoffenheim - Es war eine Szene des Spieltags, die auch im Nachhinein für ordentlich Aufsehen sorgt. Beim Spiel der TSG Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg sollte bei Sky jetzt nicht unbedingt die Einschaltquoten beim Einzelspiel in die Höhe getrieben worden, aber diejenigen, die sich doch für die Partie entschieden haben, wurden nicht enttäuscht. Es war kein schlechtes Spiel in Sinsheim, dass in einem Brutalo-Foul von Paulo Otavio gipfelte.

Bundesliga: Brutalo-Foul von Paulo Otavio

Die Wolfsburger lagen 1:2 hinten und Torhüter Koen Casteels ging zum Ende der Begegnung mit dem Mute der Verzweiflung mit nach vorne. Der abwehrte Ball sorgte aber dafür, dass Munas Dabbur von der Mittellinie aufs leere Tor zulief. Verfolgt von Casteels und Otavio wollte er die Kugel ins leere Gehäuse schieben - doch Otavio sprang von hinten in die Beine des Angreifers und sorgte für den Aufreger des Spieltags. Eine klare Tätlichkeit, die ihm wohl eine lange Sperre einbringen wird. Dabbur ist glücklicherweise wohl nichts Schlimmeres passiert. Auch Paulo Otavio selbst äußerte sich in einem langen Statement auf Instagram zu dem Foul. Er war froh, seinen Gegenspieler nicht verletzt zu haben.

Bundesliga: Fußball-Fans mit amüsanten Kommentaren

Auf Twitter wurde die Szene hergenommen und einige Reaktionen waren ziemlich amüsant. „Wenn ich in Wolfsburg leben müsste, würde mir sowas auch irgendwann passieren“, schrieb beispielsweise ein User.

Taktik-Experte Tobias Escher merkte ironisch an: „Leichtes taktische Foul von Otavio.“ Rasenfunk-Moderator Max-Jacob Ost brachte es mit einem guten Vergleich auf den Punkt: „Otavio mit einer Notbremse so subtil wie ein Motörhead-Konzert in der Schweigeminute.“ Als Anspielung auf eine für viele nervige Werbung eines Wettanbieters schreib ein User: „Der Ehrenmann Paulo Otavio hasst Benny Fuchs genauso wie wir.“ Bild-Sportreporter Heiko Niedderer: „Spektakulärste und klarste rote Karte ever...“

Bundesliga: Foul auch mit Bezug auf FCB-Spiel gegen Dortmund

Bayern-Blogger Steffen Meyer nutzte die Szene, um das Reus-Wut-Interview zu untermalen. Marco Reus klagte bei Sky am Mikrofon an, dass einem Gegentor ein Foul von Leroy Sané an Emre Can vorausging und bei „Bayern das gepfiffen worden wäre“. Meyer schreibt: „Hier nochmal die Wiederholung des Sané-Zweikampfs gegen Can aus der Perspektive von Marco Reus.“

Journalist Maik Nöcker, unter anderem bekannt aus dem empfehlenswerten Podcast Fußball-MML mit Micky Beisenherz und Lucas Vogelsang, beschrieb die Situation mit einem Augenzwinkern: „Er kommt den einen Tick zu spät und dann reicht halt bei der Geschwindigkeit die kleinste Berührung.“

Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke meinte: „Im Stadion habe ich mir kurz vorher noch gedacht: Bitte mach‘ es nicht. So etwas darf ihm nicht passieren. So etwas möchte ich nicht sehen.“ (ank)

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