Kapazität, Auslastung, Eröffnung 

Bundesliga-Stadien: Die Arenen aller Erstligisten in der Übersicht

Das Berliner Olympiastadion ist das Zuhause von Hertha BSC.
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Das Berliner Olympiastadion ist das Zuhause von Hertha BSC.

Alle Stadien der Vereine der 1. Fußball Bundesliga in der Übersicht: Kapazitäten, Zuschauerzahlen und Informationen zu den Arenen.

  • In der Bundesliga kämpfen 18 Mannschaften um die deutsche Meisterschaft. 
  • Die Stadien in Deutschland genießen einen guten Ruf. 
  • Wir haben eine Übersicht über alle Stadien und Arenen der 18 Bundesliga-Vereine erstellt. 

München - Fußball lockt in Deutschland die Menschen an - laut dem DFB waren in der Saison 2017/2018 bei Spielen der Bundesliga durchschnittlich 43.879 Zuschauer in die Stadien gekommen. Zwar wurde der bisherige Rekord aus der Spielzeit 2011/2012 mit 45.116 nicht erreicht, dennoch geht der allgemeine Trend der Zuschauerzahlen in den Stadien immer weiter nach oben. Um diese Kapazitäten verarbeiten zu können, müssen auch die Stadien immer größer werden. In der folgenden Übersicht finden Sie alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Stadien der 18 aktuellen Bundesligisten

Bundesliga: Welches Stadion gehört zu welchem Verein?

  • Dortmund: Signal Iduna Park
  • München: Allianz Arena
  • Berlin: Olympiastadion
  • Gelsenkirchen: Veltins-Arena
  • Düsseldorf: Merkur Spiel-Arena
  • Mönchengladbach: Borussia-Park
  • Frankfurt: Commerzbank Arena
  • Köln: Rhein-Energie-Stadion
  • Leipzig: Red Bull Arena
  • Bremen: Wohninvest-Weserstadion
  • Mainz: Opel Arena
  • Augsburg: WWK ARENA
  • Leverkusen: BayArena
  • Sinsheim: PreZero Arena
  • Wolfsburg: Volkswagen Arena
  • Freiburg: Schwarzwald-Stadion
  • Berlin: An der Alten Försterei
  • Paderborn: Benteler-Arena

Bundesliga: International gelten andere Bedingungen

Gerade die neueren Stadien unterscheiden sich im Aufbau von vielen der älteren darin, dass sie als reine Fußballstadien angelegt sind und beispielsweise keine Laufbahnen mehr um den Rasen herum besitzen. Da außerdem viele Bundesligisten mittlerweile die Vermarktung der Namensrechte ihrer Stadien für sich entdeckt haben, gab es in jüngerer Zeit häufiger Umbenennungen von Stadien.

Der Signal Iduna Park in Dortmund. 

Außerdem gelten für internationale Begegnungen andere Regelungen. So sind hier unter anderem Stehplätze verboten und auch die Namensrechte müssen sich den speziellen Werbeverträgen der UEFA und FIFA beugen. So hieß die Allianz Arena bei der Weltmeisterschaft 2006 lediglich „FIFA WM-Stadion München“.

Die Allianz Arena in München bietet über 70.000 Fans Platz.

Hinweis: Im Zuge des Coronavirus wurden in der Bundesliga bereits Partien unter Ausschluss der Zuschauer ausgetragen. Die noch ausstehenden Finalrunden der Champions League und Europa League wurden von der UEFA zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben

Bundesliga: Das sind Deutschlands größte Stadien (mehr als 60.000 Plätze)

Ort

Stadionname

Kapazität

Eröffnung

Dortmund

Signal Iduna Park: Die Spielstätte von Borussia Dortmund ist das aktuell größte Stadion in Deutschland und bringt eine Kapazität von 81.365 Zuschauerplätzen auf. In der Saison 2019/2020 waren 10 von den ersten zwölf Heimspielen ausverkauft und mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 81.171 gab es eine Auslastung von 99,8%. Das Stadion verfügt über die größte Stehplatztribüne Europas und war eine der Spielstätten der WM 2006.

81.365

1974

München

Allianz Arena: Der FC Bayern München trägt seine Heimspiele seit 2005 in der Allianz Arena aus und kann bis zu 75.024 Fans Platz bieten. In den bisherigen war das Stadion immer ausverkauft. Damit kommt die Allianz Arena als einziges Stadion auf eine Auslastung von 100%. Seit den letzten Umbauten Ende 2019 um die Allianz Arena herum, ist sie außerdem eine der wenigen Arenen weltweit, die eine komplette Trennung von Heim- und Gästefans erlaubt.

75.024

2005

Berlin 

Olympiastadion: Das Stadion von Hertha BSC Berlin ist das größte klassische Stadion der Bundesliga, das nicht als reine Fußballarena gebaut wurde, sondern noch über eine Laufbahn um den Rasen verfügt. Es bietet Platz für 74.649 Zuschauer, war in der aktuellen Spielzeit 2019/20 jedoch nur einmal ausverkauft und kam bei einem Durchschnitt von 49.271 Besuchern lediglich auf eine Auslastung von 66,0%.

74.649

1934

Gelsenkirchen

Veltins-Arena: Die Veltins-Arena ist das Stadion des FC Schalke 04 und umfasst 62.271 Plätze und lockte in den ersten 13 Heimspielen der Saison 19/20 im Schnitt 61.075 Fans in die Arena. Sie erreicht damit eine Auslastung von 98,1% und war insgesamt bei drei Spielen ausverkauft. Im Jahr 2004 war die Veltins-Arena zudem Austragungsort des Champions-League-Endspiels.

62.271

2001

Düsseldorf

Merkur Spiel-Arena: Insgesamt 54.600 Zuschauern bietet das Stadion von Fortuna Düsseldorf bei ihren Heimspielen Platz. 43.324 Fans waren in den ersten zwölf Heimspielen 19/20 durchschnittlich im Stadion und erreichen damit eine Auslastung von 79,4%. Zwei der Spiele waren dabei ausverkauft.

54.600

2004

Mönchengladbach

Borussia-Park: Das Stadion im Borussen-Park ist die Heimat von Borussia Mönchengladbach und umfasst 54.022 Plätze. Zwar waren in den ersten zwölf Heimspielen 19/20 nur drei Partien ausverkauft, doch liegt die Auslastung des Stadions mit 51.103 Fans im Schnitt noch immer bei stattlichen 94,6%.

54.022

2004

Frankfurt

Commerzbank Arena: Die Eintracht Frankfurt läuft in der Commerzbank Arena auf und kann insgesamt 51.500 Zuschauern Platz bieten. Nach zwölf ausgetragenen Heimspielen war die Arena dreimal ausverkauft und lockte im Schnitt 50.200 ins Stadion. Die Auslastung liegt damit bei 97,5%.

51.500

2005

Köln

Rhein-Energie-Stadion: In einem der ältesten Stadien der Bundesliga spielt der 1. FC Köln. Das Rhein-Energie-Stadion umfasst eine Gesamtkapazität von 50.000 Plätzen. Dabei kamen in den ersten zwölf ausgetragenen Heimspielen im Schnitt 49.717 Fans in das Stadion, sieben der Spiele waren ausverkauft. Köln erreicht dadurch eine Auslastung von 99,4%.

50.000

1923

Leipzig

Red Bull Arena: Der Bundesligist Rasen Ballsport Leipzig trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena aus, die in den ersten zwölf ausgetragenen Spielen viermal ausverkauft war. Im Durchschnitt kamen 40.809 Fans. Platz bietet die Arena maximal 42.146 Zuschauern und war somit bei einer Auslastung von 96,8%.

42.146

2003

Bremen

Wohninvest-Weserstadion: Der SV Werder Bremen ist im Wohnivest-Weserstadion zu Hause und kann 42.100 Fans bei den Spielen beherbergen. Bei vier der ersten elf ausgetragenen Heimspielen 19/20 war das Stadion ausverkauft. Bei einer Auslastung von 97,0% kamen 40.821 Zuschauer zu den Spielen.

42.100

1926

Mainz

Opel Arena: In der Opel Arena läuft der 1.FSV Mainz 05 bei seinen Heimspielen auf. 27.081 der verfügbaren 34.000 Plätze waren in den ersten 13 Heimspielen 19/20 durchschnittlich belegt. Damit erreicht die Opel Arena nur eine Auslastung von 79,7% bei zwei ausverkauften Spielen und befindet sich in dieser Statistik im unteren Feld der 18 Vereine.

34.000

2009

Augsburg

WWK ARENA: Lediglich vier Meter vom Rasen entfernt beginnt im Stadion des FC Augsburg bereits die Tribüne und bietet somit den 30.660 möglichen Zuschauern beste Sicht auf das Spielgeschehen. Etwa 28.710 Fans fanden in den ersten zwölf Heimspielen den Weg ins Stadion, zwei Partien waren ausverkauft. Damit kommt die WWK ARENA auf eine Auslastung von 93,6%.

30.660

2009

Leverkusen

BayArena: Im Stadion von Bayer 04 Leverkusen finden bis zu 30.210 Zuschauer Platz, 27.770 kamen bei den ersten 13 ausgetragenen Spielen im Schnitt zusammen, fünf davon waren ausverkauft. Die BayArena ist somit zu 91,9% ausgelastet. 1995 fand in der Arena die erste Ultra-Choreo Deutschlands statt. Mit tausenden Fahnen, Großschwenkfahnen und Pyrotechnik wurde damals eine Choreographie organisiert und damit endgültig die Ultra-Bewegung in Deutschland ausgelöst.

30.210

1956

Sinsheim

PreZero Arena: Die TSG 1899 Hoffenheim trägt ihre Heimspiele in der PreZero Arena in Sinsheim aus. 26.741 der verfügbaren 30.150 waren in den ersten 13 Heimspielen 19/20 belegt, zwei Spiele waren ausverkauft. Die Auslastung beträgt also in etwa 88,7%.

30.150

2008

Wolfsburg

Volkswagen Arena: Das Stadion des VfL Wolfsburg bietet exakt 30.000 Plätze, 24.351 waren im Schnitt bei den ersten 13 ausgetragenen Spielen belegt. Als einziger Bundesligist trat Wolfsburg dabei nie vor ausverkauftem Haus auf. Die Auslastung der Arena liegt bei 81,2%.

30.000

2002

Freiburg

Schwarzwald-Stadion: Zwar bietet das Stadion des SC Freiburg lediglich 24.000 Zuschauern Platz, doch erreicht das Stadion nach zwölf Spielen 19/20 eine Auslastung von 99,7%  und war bei neun der Partien ausverkauft. Im Schnitt lockt der SC Freiburg 23.925 Fans zu seinen Spielen.

24.000

1954

Berlin

An der Alten Försterei: Seit 1920 läuft der 1.FC Union Berlin An der Alten Försterei auf und besitzt somit das momentan älteste Stadion aller Bundesligisten. Bei 22.012 möglichen Plätzen kamen in den ersten zwölf Spielen durchschnittlich je 21.874 ins Stadion, 11 waren ausverkauft. Damit liegt die Auslastung bei 99,4%.

22.012

1920

Paderborn

Benteler-Arena: Im kleinsten Stadion der Bundesliga spielt der SC Paderborn 07. Lediglich 15.000 Plätze bietet die Arena, 14.434 kamen im Schnitt bei den ersten 13 Spielen der Spielzeit 19/20 zusammen. Bei insgesamt vier ausverkauften Partien liegt die Auslastung der Benteler-Arena bei 96,2%.

15.000

2008

(Quellen: transfermarkt.de; DFB)

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