Freitagsspiele 2. Bundesliga

Köln erobert Platz 1 - Siege für Aue und Cottbus

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Marcel Risse (M.) erzielte für die "Geißböcke" das Tor des Tages.

München - Mit einem knappen Erfolg in Aalen sichert sich der 1. FC Köln vorübergehend die Tabellenspitze. Cottbus erstickt eine aufkeimende Trainerdiskussion, Aue holt drei Punkte gegen Karlsruhe.

Pokal-Überflieger 1. FC Köln kann auch im Fußball-Alltag jubeln. Zum Auftakt des 9. Spieltages gewann der Zweitligist aus dem Rheinland am Freitag beim VfR Aalen mit 1:0 (1:0) und setzte sich zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze im Unterhaus. Nach zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Dreier konnte Energie Cottbus beim 4:2 (2:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld endlich wieder siegen. Auch Erzgebirge Aue beendete mit dem klaren 3:0 (2:0) gegen den Karlsruher SC seine Durststrecke.

Vor drei Tagen hatten die „Geißböcke“ mit dem Cup-Coup von Mainz für Aufsehen gesorgt, doch davon wollte FC-Coach Peter Stöger bei der Rückkehr in den Fußball-Alltag nichts mehr wissen. „Das ist Schnee von gestern.“ Kölns Höhenflug aber nicht: Von Beginn an dominierten die Rheinländer die Partie - und wurden nach gut einer halben Stunde belohnt. Wie schon gegen Bundesligist Mainz war Marcel Risse zur Stelle und traf zur Führung (32. Minute).

Auch in Halbzeit zwei war Köln das beherrschende Team, ohne jedoch Zählbares nachlegen zu können. Am Ende stand für die ungeschlagenen Rheinländer der zweite Auswärtssieg - und die Tabellenführung. Allerdings reicht der SpVgg Greuther Fürth am Montag daheim gegen Dresden schon ein Remis, um wieder auf den Spitzenplatz zu klettern.

Die teuersten Transfers der Bundesliga-Geschichte

Geld regiert die Welt - und auch die Transfergeschäfte im Fußball. Klicken Sie sich durch die Rangliste der teuersten Bundesliga-Transfers (die Ablösesummen beruhen teilweise auf Schätzungen). © picture alliance / dpa
Shinji Kagawa: Der Japaner kam 2010 für 350.000 € zu Borussia Dortmund und wechselte nach zwei erfolgreichen Jahren für 16 Millionen € im Sommer 2012 zu Manchester United. © picture alliance / dpa
Luiz Gustavo: 16 Millionen € ließen sich die Wolfsburgern den Brasilianer, der beim FC Bayern kaum mehr zum Zug kam, im August 2013 kosten. © picture alliance / dpa
Evanilson (r.): Der Rechtsverteidiger wechselte im Zuge des komplizierten Amoroso-Deals zum FC Parma. Rund 17 Millionen Euro war er den Italienern wert. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Luiz Gustavo: Wurde im Januar 2011 ohne das Wissen Ralf Rangnicks für 17 Millionen € nach München verkauft, Rangnick und Hoffenheim trennten sich kurz darauf. © picture alliance / dpa
Marco Reus: Als Borussia Dortmund im Januar 2012 den Wechsel von Marco Reus zur neuen Saison bekannt gab, hatten die Schwarz-Gelben das Tauziehen gegen den FC Bayern für sich entschieden und profitierten von Reus Ausstiegsklausel. 17,1 Millionen € erhielt Borussia Mönchengladbach. © picture alliance / dpa
Mesut Özil: Für 18 Millionen € wechselte Mesut Özil 2010 zu Real Madrid und erwies sich als richtiger Volltreffer für die Königlichen. © picture alliance / dpa
Nigel de Jong: 19 Millionen € spülte der Verkauf des Holländers an Manchester City im Januar 2009 in die Kassen des Hamburger Sportvereins; bis heute die höchste Ablöse, die der HSV je für einen Spieler bekommen hat. © picture-alliance/ dpa
Roy Makaay: Mit 19,7 Millionen € Ablöse war Roy Makaay 2003 der damalige Rekordeinkauf des FC Bayern. © picture alliance / dpa
Carlos Eduardo: Verließ die TSG Hoffenheim im Sommer 2010 für 20 Millionen € in Richtung Russland zu Rubin Kasan. © picture alliance / dpa
Emerson (l.): Wurde im Sommer 2000 vom AS Rom für umgerechnet 20 Millionen € von Bayer 04 Leverkusen losgeeist. © picture-alliance / dpa
Andre Schürrle (r.): 22 Millionen € mussten die "Blues" 2013 an Bayer 04 Leverkusen überweisen, um sich die Dienste des deutschen Nationalspielers zu sichern. © picture alliance / dpa
Kevin de Bruyne (Mitte): Mit dem jungen Belgier rüstet der VfL Wolsburg weiter auf. 22 Millionen € bezahlten die Wölfe im Januar 2014 für den belgischen Nationalspieler. © picture alliance / dpa
Manuel Neuer: Der Torwart wechselte 2011 unter lautstarken Protest vieler Bayernfans für 22 Mio € vom FC Schalke 04 an die Säbener Straße. © picture alliance / dpa
Arjen Robben: Der niederländische Flügelspieler wechselte 2009 für 24 Mio € von Real Madrid zu den Bayern. © picture alliance / dpa
Marcio Amoroso: Borussia Dortmund kaufte den Stürmer 2001 für 25 Mio € vom FC Parma. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Owen Hargreaves (l.): Der ehemalige Münchner wechselte 2007 für eine Ablösesumme von 25 Mio € zu seinem Lieblingsclub Manchester United. © picture-alliance/ dpa
Thiago Alcantara (l.): Der Spanier folgte seinem Ex-Trainer Pep Guardiola 2013 für 25 Mio € von Barcelona an die Isar. © picture alliance / dpa
Franck Ribery: Der Flügelflitzer kam 2007 für 25 Mio € von Olympique Marseille zum FC Bayern. © picture alliance / dpa
Diego: Der offensive Mittelfeldspieler wechselte 2009 für 27 Mio € von der Bremer Weser nach Italien zu Juventus Turin. © picture-alliance/ dpa
Henrich Mchitarjan (r.): Der Götze-Ersatz kam 2013 von Schachtjor Donezk zum Championsleague-Finalisten Borussia Dortmund.  © picture alliance / dpa
Mario Gomez: Der Nationalstürmer kam 2009 für die damalige Rekordsumme von 30 Mio € vom VfB Stuttgart nach München. © picture alliance / dpa
Edin Dzeko: Der ehemalige Wolfsburger verließ den Werksclub 2010 und wechselte für 37 Mio. € zu Manchester City. © picture alliance / dpa
Mario Götze: Kaum ein Wechsel schlug derart hohe Wellen in den letzten Jahren als der Transfer vom Dortmunder Youngster zu den Bayern. 37 Millionen € überwies der FC Bayern nach Dortmund. © picture alliance / dpa
Javier Martinez: Der Baske ist der bis dato teuerste Transfer in der Bundesligahistorie. Bayern München überwies 40 Millionen € an seinen Heimatclub Athletic Bilbao.  © picture alliance / dpa
Toni Kroos
Toni Kroos: Der gebürtige Greifswalder wechselte nach dem WM-Sieg mit Deutschland im Juli 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid. Angeblich 30 Millionen Euro soll der Transfer den Königlichen wert gewesen sein. © dpa

Aus im Pokal, in der Liga seit vier Spielen ohne Sieg - für Cottbus zählte gegen das Überraschungsteam aus Ostwestfalen nur ein Sieg. Zunächst mussten die Lausitzer aber einen neuen Rückschlag verkraften: Routinier Ivica Banovic scheiterte mit einem Handelfmeter an Gäste-Keeper Patrick Platins (23.).

Doch Energie ließ nicht locker. Erst traf Stiven Rivic (32.), kurz danach legte Marco Stiepermann (34.) nach. In Halbzeit zwei zeigten die Gäste Moral - und glichen durch Fabian Klos (56.) und Patrick Schönfeld (74.) aus. Doch Charles Takyi (77.) und Thomas Hübener per Eigentor (83.) machten den Sieg der Lausitzer perfekt. Für Bielefeld war es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Serie.

Nach zuletzt drei Pleiten in Serie meldete sich auch Aue zurück. Guido Kocer brachte die Hausherren früh in Front (9.). Die Führung gab Aue weitere Sicherheit, und Jakub Sylvestr konnte schon bald erhöhen (28.). Rico Benatelli (53.) machte nach der Pause alles klar

dpa

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