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BVB-Trainer Rose schon vor dem Aus? Möglicher Nachfolger sitzt bei jedem Spiel auf der Tribüne

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Von: Marius Epp

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In der Champions League ist für Borussia Dortmund schon in der Vorrunde Schluss. Für Trainer Marco Rose erhöht sich der Druck - auf der Tribüne sitzt sein potenzieller Nachfolger.

Dortmund - Wie lange sitzt Marco Rose noch fest im Sattel? Herausragender Fußball wurde im BVB-Trikot in letzter Zeit eher selten gespielt. In der Bundesliga stimmten die Ergebnisse, Dortmund liegt nur einen Punkt hinter Tabellenführer FC Bayern. Am Mittwoch schied der BVB allerdings sang- und klanglos aus der Champions League aus.

Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon und Besiktas Istanbul hießen die Gegner - die Schwarz-Gelben haben schon schwerere Gruppen überstanden. „Das ist schon ein Einschnitt“, sagte ein geknickter Rose nach der 1:3-Pleite in Lissabon. Ein sportlicher, aber auch finanzieller Einschnitt: Zum ersten Mal seit vier Jahren verpassten Reus und Co. das Achtelfinale der Königsklasse. Knapp zehn Millionen Euro Prämiengeld geht der AG durch die Lappen. Geld, das der Verein in der Corona-Krise gut gebrauchen könnte.

BVB: Trainer Rose nach CL-Aus unter Druck - Terzic sitzt ihm im Nacken

„Ich gehe davon aus, dass wir daran noch zu knabbern haben werden“, vermutet Rose auf der PK vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Eine Woche später steht der Kracher gegen den FC Bayern an. Vergeigt Rose diese beiden Spiele, könnte es ungemütlich für ihn werden.

Sein Platz ist neben den BVB-Bossen: Edin Terzic.
Sein Platz ist neben den BVB-Bossen: Edin Terzic. © Ulrich Hufnagel/imago-images

Ausgerechnet ein Tribünengast sorgt für Druck: Ex-BVB-Coach Edin Terzic machte im Sommer für Rose Platz und ist nun Technischer Direktor. Ein möglicher Rose-Nachfolger müsste gar nicht erst gesucht werden, sondern stünde schon bereit. Besser gesagt: Er sitzt ihm im Nacken.

BVB: Erling Haaland könnte für Duell mit FC Bayern zurückkehren

Erst einmal hatte Rose aber positive Nachrichten zu verkünden: Stürmer-Star Erling Haaland könnte überraschenderweise schon für das Duell gegen die Bayern wieder in der Startelf stehen. „Erling wird auf jeden Fall mit nach Wolfsburg fahren. Wenn er zum Einsatz kommt und im Training weiter Fortschritte macht, wird er für das Spiel gegen Bayern eine Alternative sein“, sagte der BVB-Coach.

Die Niederlage gegen Sporting hatte einmal mehr gezeigt, wie schmerzlich die Dortmunder ihren Torjäger vermissen. Offensiv fehlte es an Präsenz und Durchsetzungsvermögen. Haaland gegen Lewandowski - das will schließlich auch jeder Bundesliga-Fan sehen. (epp)

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