1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

BVB-Verlust nach erneutem Scheitern immer höher - Watzke spricht über Verkauf von Haaland

Erstellt:

Von: Patrick Freiwah

Kommentare

Erling Haaland vor dem endgültigen Abgang beim BVB?
Erling Haaland vor dem endgültigen Abgang beim BVB? © Markus Ulmer/Imago

Borussia Dortmund scheidet im nächsten Wettbewerb aus und muss finanziell bluten. Kann sich der BVB einen Verbleib von Goalgetter Erling Haaland überhaupt noch leisten?

Dortmund - Champions League, DFB-Pokal, Europa League: Titelanwärter Borussia Dortmund* ist in den vergangenen Monaten krachend bei der Realisierung seiner ehrgeizigen Aufgaben gescheitert.

Nachdem der BVB vor wenigen Tagen gegen die Glasgow Rangers in der EL die Segel streichen musste, folgt nun die pflichtmäßige Mitteilung über die Erhöhung des zu erwartenden Verlustes für das laufende Geschäftsjahr. So gab die KGaA per Prognoseänderung bekannt, dass die bisherige Prognose von 12 bis 17 Millionen Euro nicht mehr zu halten sei - und das Minus im Zeitraum 2021/2022 vielmehr 17 bis 24 Millionen Euro betragen werde.

In der Bekanntgabe platzierte der börsennotierte Verein jedoch eine Bemerkung, die Hoffnung vermitteln soll. So würden die „wirtschaftlichen Aussichten von leichtem Optimismus getragen“. Auch die Kollegen von ruhr24.de berichten von wirtschaftlich tollen Neuigkeiten beim BVB.*

BVB im Sommer vor großem Umbruch: Neben Haaland weitere prominente Namen weg?

Vor der Nachricht an die Aktionäre trat Vereinschef Hans-Joachim Watzke vor die Kameras und gab RTL/ntv ein Interview, in dem er sich auch zur bekanntesten Personalie äußerte, die den Klub seit Monaten beschäftigt: Erling Haaland*. Der 62-Jährige erklärte zu dem Szenario, wenn der norwegische Goalgetter nach dem Saisonende wechselt: „Dann werden wir es so handhaben, wie wir es immer gehandhabt haben: Wir werden wieder jemand Neues finden.“ 

Schließlich musste Borussia Dortmund in der Vergangenheit immer mal Topstars ziehen lassen, die den Verein in Richtung Bayern München oder sonst wohin verließen. So hatte man im Offensivbereich 2014 Robert Lewandowski verloren, vier Jahre später (2018) verließ Pierre-Emerick Aubameyang den BVB in Richtung Arsenal London. Dazu könnte in wenigen Monaten die Trennung von weiteren namhaften Profis erfolgen, jedoch nicht unfreiwillig:

Dortmund: Haaland-Abschied wegen Ausstiegsklausel nicht unwahrscheinlich

Haaland selbst fehlt den Borussen ohnehin bereits seit Wochen aufgrund einer Verletzung. Der Vertrag des 21-Jährigen in Dortmund endet im Sommer 2024, dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro könnte der Angreifer jedoch bereits nach der laufenden Saison das Weite suchen.

Währenddessen kündigt sich beim vermeintlich ärgsten FC-Bayern-Verfolger in Deutschland im Sommer 2022 ein tiefgreifender Umbruch an: Der baldige Sportdirektor Sebastian Kehl ließ nach dem Scheitern in der Europa League gegenüber dem Kicker wissen, dass bei dem Traditionsklub ein „Weiter so“ nicht mehr angebracht sei. Die sportliche Leitung werde das Verpassen der sportlichen Ziele aufarbeiten und „aus unseren Analysen klare Entscheidungen ableiten.“

Währenddessen kam es beim BVB-Aus gegen Glasgow offenbar zu einer heftigen Beleidigung von Jude Bellingham*, gerichtet an einen deutschen Nationalspieler. (PF mit SID-Material) *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare