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Neuer-Nachfolger? Bundesliga-Keeper schwärmt von FCB-Boss Kahn - „Extrem gefeiert“

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Von: Josef Forster

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Gregor Kobel
Dortmunds Gregor Kobel wird als Nachfolger des Welttorhüters Manuel Neuer bei Bayern München gehandelt © Revierfoto/IMAGO

Der Dortmunder Torhüter Gregor Kobel spielt bislang eine herausragende Saison. Experten sehen ihn früher oder später im Trikot des FC Bayern.

München - Die Dortmunder Titel-Hoffnungen tragen zwei Namen: Erling Haaland und Gregor Kobel. Während der norwegische Stoß-Stürmer in der Offensive für Furore sorgte (neun Treffer in sechs Bundesliga-Einsätzen), bewahrte Torhüter Gregor Kobel am anderen Ende des Spielfeldes seine oft wacklige Abwehr vor Gegentoren. Seine spektakuläre Spielweise bleibt auch der Konkurrenz nicht verborgen.

Gregor Kobel avancierte bei Borussia Dortmund zum Leistungsträger

Beide Spieler besitzen großen Anteil daran, dass sich der BVB nur einen Punkt hinter dem FC Bayern auf dem zweiten Tabellenplatz wiederfindet. Die Titel-Serie des Rekordmeisters zu durchbrechen, ist das erklärte Ziel der Borussen. Ausgerechnet mit dem FC Bayern wurde Kobel von Experten zuletzt in Verbindung gebracht; in einem Sport1-Interview gibt der BVB-Keeper zu: Bayern-Legende Oliver Kahn „habe ich damals extrem gefeiert“. Auch seine Spielweise erinnert an die des dreimaligen Welttorhüters: „Ich bin einer, der immer gewinnen will. Ich mag es, sich gegenseitig zu pushen und zu Höchstform zu treiben“, stellte Kobel klar. Mit seiner aggressiven Spielweise wolle sich Kobel „positiv in die Mannschaft einbringen“. Bei einem Dortmunder Tor feiere er „gerne und laut“.

Gregor Kobel und der FC Bayern - Effenberg sicher: „Der richtige Mann für Bayern“

Dass Gregor Kobel außerordentliche Fähigkeiten zwischen den Pfosten besitzt, ist unter Experten unbestritten. Nicht ohne Grund wird der Ex-Stuttgarter mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Zuletzt von Stefan Effenberg, der sich in seiner t.online-Kolumne sicher ist: „Aus heutiger Sicht kann es eigentlich nur einen Nachfolger für Neuer geben: Dortmunds Gregor Kobel.“ Der ehemalige Bayern-Spieler legte nach: „Ob das nun in zwei, drei oder vier Jahren sein wird: das ist, nach aktuellem Stand, der richtige Mann für Bayern.“

Wie reagierte der junge Torhüter auf Stefan Effenbergs Würdigung? Das Lob sei eine „Riesenehre“, so Kobel zu Sport1. Er konzentriere sich jedoch weiter auf seine Leistung in Dortmund. Auch im eigenen Verein erntete der 23-jährige Kobel Lobeshymnen. Nach dem mühevollen 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim zeigte sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc begeistert: „Er hat eine gute Ausstrahlung, die ist ein wichtiger Faktor.“

Gregor Kobel der Neuer-Nachfolger beim FC Bayern? BVB-Keeper dementiert

Ein Wechsel zum FC Bayern kommt für BVB-Torhüter Gregor Kobel derzeit nicht in Frage. „Für mich geht es darum, jedes Wochenende eine geile Leistung zu zeigen und mit diesem geilen Team Spiele zu gewinnen“, beteuerte der 23-Jährige im Sport1-Interview. Ein Transfer scheint aktuell unwahrscheinlich, da Bayern mit Manuel Neuer den wohl besten Torhüter der Welt zwischen den Pfosten vorweisen kann.

Auch Kobels Vertragslaufzeit bis 2026 spricht gegen einen Wechsel aus Dortmund. Fest steht jedoch auch: Der geplante Neuer-Nachfolger Alexander Nübel gab seit seinem Wechsel an die Isar eine unglückliche Figur ab, derzeit ist er an die AS Monaco ausgeliehen. Angesichts Manuel Neuers Alter (35 Jahre) dürften sich die Verantwortlichen an der Säbener Straße über einen qualifizierten Nachfolger Gedanken machen. Der Name Gregor Kobel wird dann wohl auch gehandelt.

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