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BVB-Transfer fix: Dortmund holt Kobel - Neuer Keeper bekommt sofort traurige Nachricht  

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Von: Florian Schimak

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Borussia Dortmund hat einen ersten Transfer für die kommende Saison perfekt gemacht. Gregor Kobel wechselt zum BVB - muss aber eine bittere Nachricht verkraften.

Dortmund - Was die Spatzen in den vergangenen Tagen schon laut von den Dächern pfiffen, ist nun offiziell. Borussia Dortmund holt sich Gregor Kobel vom VfB Stuttgart und verpflichtet somit einen neuen Keeper. Der junge Schweizer soll um die 15 Millionen Ablöse gekostet haben.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Gregor Kobel für Borussia Dortmund entschieden hat. In ihm sehen wir großes Potenzial!“, wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der offiziellen Pressemitteilung zitiert: „Gregors Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz und seine Konstanz sind bemerkenswert, das Profil seines Torhüterspiels passt zu uns.“

Kobel unterschreibt im Signal-Iduna-Park einen Vertrag bis 2026. Für den VfB absolvierte der Schweizer in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und kassierte dabei 54 Gegentreffer.

BVB: Transfer fix! Dortmund holt Kobel - neuer Keeper bekommt sofort traurige Nachricht  

Wie nun die Zukunft von Roman Bürki in Dortmund aussieht, steht derweil in den Sternen. Im Vergleich zu Kobel hat der ehemalige Stammkeeper, der seinen Stammplatz zum Saisonende an Marwin Hitz verloren hatte, nun bei der EM die Gelegenheit, sich ins Schaufenster zu stellen. Bürki gehört nämlich zum 26-köpfigen Aufgebot der Nati, der 23-jährige Kobel ist nicht nominiert. Bitter für den BVB-Neuzugang, denn: Er war im erweiterten Kader der Eidgenossen, absolvierte sogar noch das Trainingslager. Ins endgültige Aufgebot schaffte er es aber nicht. Die Dortmunder verkündeten den Transfer gegen 16.30 Uhr, um 17 Uhr gaben die Schweizer ihr EM-Team bekannt - ohne Kobel*.

Trotzdem freut sich der Youngster auf den BVB. „Es macht mich stolz, für den BVB auflaufen zu dürfen. Ich möchte meinen Teil zu den zukünftigen Dortmunder Erfolgen beitragen“, so Kobel, der sich in der Vereinsmitteilung als „sehr emotionalen Typen“ beschreibt: „Nach der Pandemie vor mehr als 80.000 Zuschauern in Dortmund auf dem Rasen zu stehen, in dieser Atmosphäre – dem fiebere ich schon jetzt entgegen!“

Kobel wechselte 2014 von der U18 der Grasshopper Zürich zur TSG Hoffenheim, wo er nicht den Durchbruch schaffte. Erst nach einer Leihe zum FC Augsburg kam er regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz, ehe er sich beim VfB Stuttgart mit starken Leistungen ins Blickfeld des BVB spielte, wo sich der Wechsel in den vergangenen Tagen bereits abzeichnete.

Eine neue Herausforderung hat offenbar auch Landsmann und Ex-BVB-Coach Lucien Favre: Ihn zieht es in die Premier League. (smk) *ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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