DFB-Pokal

BVB und Leipzig souverän - Fürth und Bremen raus

Erling Haaland
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Der Weltklasse-Stürmer startet gut in die neue Pflichtspielsaison: Gegen den SV Wehen Wiesbaden erzielt der Norweger alle drei Tore seiner Mannschaft.

Bundesliga-Aufsteiger Fürth ist schon draußen, Werder auch. Der Absteiger aus Bremen verliert zum Auftakt des DFB-Pokals in Osnabrück. Auf anderen Plätze wird gezittert. Einige Große feiern klare Erfolge. Allen voran der Titelverteidiger.

Berlin - Borussia Dortmund ist mit einer weiteren Erling-Haaland Show in die Mission Titelverteidigung gestartet, als ersten Bundesligisten hat es zum Auftakt des DFB-Pokals Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth erwischt.

Mit 4:5 im Elfmeterschießen verlor der Rückkehrer beim Regionalligisten SV Babelsberg 03.

Die anderen Clubs aus dem deutschen Oberhaus hielten sich schadlos, manche mit Mühe, manche in Torlaune.

Norwegische Naturgewalt

So wie der BVB oder besser: so wie Haaland. Die norwegische Fußball-Naturgewalt erzielte beim 3:0 des BVB auswärts gegen den SV Wehen Wiesbaden am Abend gleich alle Tore und steht nun bei 60 Treffern in seinen ersten 60 Pflichtspielen für die Westfalen.

Einen namhaften ehemaligen Bundesligisten erwischte es hingegen auch schon: Absteiger SV Werder Bremen erlebte eine Riesen-Enttäuschung. Die Mannschaft von Markus Anfang kassierte trotz reichlich Chancen beim Drittligisten VfL Osnabrück eine 0:2-Niederlage. Den ersten Treffer erzielte Maurice Trapp in der 44. Minute, in der Nachspielzeit machte Sven Köhler mit einem sehenswerten Tor von kurz vor der Mittellinie die Bremer Blamage perfekt.

Erfolgreiches Marsch-Debüt

Beim ersten Pflichtspiel von Jesse Marsch als neuer Coach von RB Leipzig ließen die Sachsen beim SV Sandhausen keine Zweifel aufkommen, wer der Favorit ist und gewannen 4:0 (2:0). Bayer 04 Leverkusen gewann 3:0 (2:0) beim Regionallisten Lok Leipzig, der VfB Stuttgart schlug den Regionalligisten BFC Dynamo in Berlin mit 6:0 (2:0).

Ein Torspektakel gab es beim Spiel der Bielefelder Arminia bei der Spielvereinigung Bayreuth, und das auch ohne Verlängerung. Obwohl der Viertligist lange dran blieb, setzte sich Bielefeld am Ende doch klar mit 6:3 (2:1) durch.

In Rückstand geriet zunächst auch der FC Augsburg beim Greifswalder FC. Und auch nach einer 3:1-Führung der Gäste gab sich der Viertligist nicht geschlagen und verkürzte umgehend wieder. Am Ende hieß es 4:2 (1:1) aus Augsburger Sicht.

Bochum dreht die Partie

Lange zittern mussten die Fans des Bundesliga-Rückkehrers VfL Bochum. Beim Regionalligisten Wuppertaler SV gingen die Bochumer mit einem 0:1 in die Halbzeitpause, retteten sich aber in die Verlängerung. Für den 2:1 (1:1, 0:1)-Sieg sorgte dann Robert Tesche (111.).

Robert Tesche (2.v.r.) freut sich in der Verlängerung mit seinen Mitspielern über die erneute Bochumer Führung.

Die Entscheidung zugunsten von Bayern-Schreck Holstein Kiel fiel ebenfalls erst in der Verlängerung. Beim Viertligisten SC Weiche Flensburg 08 glückte lange Zeit kein Treffer. Erst in den Schlussminuten der Verlängerung gelang Kiel, das in der vergangenen Saison den FC Bayern in der zweiten Runde gestoppt hatte, die Entscheidung zum 4:2. Nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Jan Fiete Arp (2.v.r.) brachte Kiel in der Verlängerung in Front.

Eine klare Sache wurde es für den Zweitligisten Hannover 96. Beim Regionalligisten Eintracht Norderstedt feierte der ehemalige Bundesligist mit 4:0 (2:0) einen überzeugenden Sieg. Weiter kamen auch der FC St. Pauli mit einem 3:2 beim 1. FC Magdeburg und der 1. FC Nürnberg mit einem 1:0 beim SSV Ulm. dpa

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