Im Sommer

BVB will "einen oder sogar zwei Stürmer holen"

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (l.) und Sportdirektor Michael Zorc.

La Manga - Ungeachtet der Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde planen die Verantwortlichen die Zukunft von Borussia Dortmund. Sie suchen nach Sommer-Ersatz für Robert Lewandowski.

Ungewöhnlich trüb mit tiefhängenden grauen Wolken präsentierte sich das südspanische La Manga, als Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen Einblick in die Planungen von Borussia Dortmund gewährte. „Wir werden uns noch im Januar mit Michael Zorc bezüglich der Vertragsverlängerung zusammensetzen“, verriet der 54-Jährige im Trainingslager des deutschen Fußball-Vizemeisters.

Nach Trainer Jürgen Klopp, der sich Ende Oktober vorzeitig bis 2018 an den BVB band, wären die Unterschrift von Zorc und damit eine weitere vorzeitige Vertragsverlängerung ein logischer Schritt, zumal Watzke stets betonte: „Man soll nicht trennen, was zusammengehört.“ Watzke selbst besitzt noch einen Kontrakt bis 2016. Zorc hatte das Amt 1998 nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn angetreten und ist noch bis 2016 gebunden.

Watzke nutzte die Gunst der Stunde, um auch auf die Personalplanungen für den Kader der kommenden Saison hinzuweisen. Tief in die Karten ließ sich der BVB-Bosss jedoch wie gewohnt nicht schauen: „Nur so viel: Wir werden auf jeden Fall im Sommer investieren.“ Zorc konkretisierte: „Wir werden in jedem Fall einen oder sogar zwei Stürmer holen.“ Zumal Robert Lewandowski die Westfalen am Saisonende ablösefrei in Richtung Bayern München verlassen wird.

In der bis Ende Januar laufenden Transferperiode hat sich der BVB trotz der Erfahrungen aus der Verletzenmisere in der Hinrunde Zurückhaltung auferlegt. „Wir haben entschieden, dass wir uns wohlfühlen mit unserem aktuellen Kader. Der Transfermarkt bietet derzeit ohnehin nur ein überschaubares Angebot an für uns interessanten Spielern“, betonte Ex-Nationalspieler Zorc. Ohnehin sei er kein großer Freund von Wintertransfers.

Viel wichtiger sei es, die Mannschaft hier in Spanien in eine gute Verfassung zu bringen, ergänzte der 51-Jährige, denn Ziel sei es, sich in der Tabelle zu verbessern. Platz vier, zwölf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus München und besonders die drei Heimniederlagen in Folge vor der Weihnachtspause haben bei den Borussen eine Trotzreaktion provoziert. Die Feststellung, dass der BVB in der laufenden Saison gegen keinen der unmittelbaren Konkurrenten punkten konnten, konterte Watzke lakonisch: „Es ist untypisch für uns, dass wir gegen die Großen verlieren.“

Der BVB ist auf der Suche nach seiner alten Spielstärke, nachdem sich die Dauerverletzten Marcel Schmelzer, Mats Hummels und auch Ilkay Gündogan auf dem besten Weg zu einem kurzfristigen Comeback befinden. In langen Hosen und Trainingspullis schufften sie derzeit bei Temperaturen von nur 15 Grad mit ihren Teamkollegen auf einem sattgrünen Rasen. Coach Klopp hat den Schwerpunkt auf das Pressing und Spiel gegen den Ball gelegt. Mehrfach während der Übungseinheiten unterbricht Klopp das Spiel und korrigiert lautstark auch kleinste Fehler.

Erste Ergebnisse will der Kandidat für die Wahl zum Welt-Trainer des Jahres schon zum Auftakt der Testspiel-Serie am Samstag um 16. 00 Uhr gegen den belgischen Spitzenklub Standard Lüttich sehen.

Klopp reist trotz der Vorbereitung auf die Rückrunde am Montag aus dem Trainingslager in Spanien zur Weltfußballer-Gala nach Zürich. Der Trainer von Borussia Dortmund ist für die Wahl des Welttrainers nominiert. Favoriten für die Auszeichnung sind allerdings Jupp Heynckes als Triple-Gewinner mit Bayern München und Manchester Uniteds einstiger Teammanager Sir Alex Ferguson.

sid/dpa

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"Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen." Erich Ribbeck. © dpa
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"Wenn's denkst, ist's eh zu spät." Gerd Müller. © picture alliance / dpa
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"Wenn's lafft, dann lafft's. Wenn net, dann net. Aber bei uns lafft's." Manfred Schwabl. © picture-alliance / dpa
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"Es ist nicht immer alles wahr, was stimmt." Stefan Wessels, der ehemalige Kölner Torhüter, befragt zu den Wechselgerüchten um Lukas Podolski. © picture-alliance/ dpa
"Die Schiedsrichter machen sich ja fast in die Hosen, wenn sie einmal gegen Bayern pfeifen müssen." Wolfgang Wolf, Nürnbergs ehemaliger Trainer nach einem durch ein Abseitstor verlorenen Spiel gegen Bayern München. © picture alliance / dpa
"Demichelis spricht sich 'De mitschelis', meine Damen und Herren, also'mit scharfem 'tsch' wie in 'Schule'." Moderator Jörg Wontorra © picture alliance / dpa
"Eine EM ist noch ausgeglichener besetzt als eine WM, weil bei einer WM auch Mannschaften vom anderen Kontingent sind." Michael Ballack. © picture alliance / dpa
"Wenn ich den Fans den Stinkefinger zeige, weiß ich, dass ich im nächsten Spiel ausgepfiffen werde. Das macht mich richtig geil auf das Spiel." Mario Basler. © picture-alliance / dpa
"Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten." Andreas Brehme (zu Spielerzeiten). © picture-alliance / dpa
"Ich habe 'ne Oberschenkelzerrung im linken Fuß." Guido Buchwald. © picture-alliance / dpa/dpaweb
"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten." Giovane Elber (nach dem 4:2-Sieg der Bayern bei Real Madrid). © picture-alliance / dpa
"Mir hamm a gut genugene Mannschaft." Dietmar Hamann (vor dem Spiel Deutschland-Island). © picture-alliance/ dpa/dpaweb
"Nein, da ist ja inzwischen Schnee über die Sache gewachsen." Andreas Herzog auf die Frage, ob er Olli Kahn, der ihm vor Jahren nach einem Gegentor an die Kehle sprang, noch böse sei. © picture alliance / dpa
"Ich will später noch eine Familie gründen. So bin ich auf der sicheren Seite." Marcell Jansen auf die Frage eines Kindes, warum er sich bei einem Freistoß immer die Hände vor sein bestes Stück hält. © picture alliance / dpa
"Ich weiß auch nicht, woran es liegt, dass wir immer, wenn wir führen oder zurückliegen, doch noch verlieren." Jens Jeremies. © picture-alliance / dpa/dpaweb
"Der Druck entlädt sich beim Torschuss - ein Wahnsinns-Feeling. So ähnlich wie beim Sex." Jürgen Klinsmann. © picture-alliance / dpa

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