Ein Nachspiel muss er aber nicht befürchten

Souvenir-Jagd nach CL-Finale: Piqué klaut Tornetz

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Gerard Piqué schneidet das gesamte Tornetz ab und nimmt es als Souvenir mit auf die Ehrenrunde.

Berlin - Gerard Piqué, Abwehrstar des FC Barcelona, hat sich nach dem gewonnenen Finale der Champions League ein Souvenir der besonderen Art gesichert.

Solche Szenen kennt man ansonsten nur von Fußball-Fans, die nach dem Abpfiff euphorisch das Spielfeld stürmen und sich Andenken sichern wollen. Doch diesmal war der "Übeltäter" ein Spieler. Nach dem Sieg im Finale der Champions Leauge über Juventus Turin (3:1) im Berliner Olympiastadion stapfte ein sichtlich glücklicher Gerard Piqué in Richtung Tor in der Barcelona-Fankurve - bewaffnet mit einer Schere. Kurzerhand demontierte er das gesamte Tornetz und marschierte mit dem Netz als Umhang stolz durch die Arena.

Was dem Platzwart des Olympiastadions in diesem Moment wohl durch den Kopf gegangen ging? Und vor allem, was macht Piqué jetzt mit dem Netz? "Ich habe so viel geschnitten, damit jeder meiner Kollegen ein Stück davon bekommt", erklärte er nach der Siegesfeier.

Piqué muss wegen seines "Netzklaus" aber kein Nachspiel fürchten. "Da machen wir kein großes Aufheben drum, das sind Peanuts im Vergleich zu dem schönen Spiel. Es kostet ja auch nicht viel", sagte Peter von Löbbecke, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Olympiastadions: "Vielleicht ist ein Vater von ihnen ja Fischer, der das Netz gebrauchen kann."

fw/SID

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