Die Gewinner der Königsklasse

Champions League: Alle Sieger der Königsklasse im Überblick

Der Henkelpott: begehrteste Trophäe im europäischen Vereinsfußball
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Der Henkelpott: begehrteste Trophäe im europäischen Vereinsfußball

Wer die Champions League gewinnt, darf sich als beste Mannschaft Europas bezeichnen. Unter anderem waren schon Borussia Dortmund und Bayern München Sieger.

  • Erstmals wurde die Champions League in der Saison 1992/1993 ausgetragen.
  • Borussia Dortmund war 1997 der erste deutsche Sieger.
  • Bayern München holte sich 2001 und 2013 den Titel.

In der Saison 1955/1956 fand erstmals der Europapokal der Landesmeister statt. Zur Spielzeit 1992/1993 wurde der Wettbewerb in Champions League umbenannt. An der ersten Auflage nahmen 36 Vereine teil. Aus der Bundesliga war der damalige Meister VfB Stuttgart vertreten, er scheiterte jedoch bereits in der ersten Runde. Das Finale im Olympiastadion von München erreichten Olympique Marseille und der AC Mailand. Mit einem 1:0 machten sich die Franzosen, bei denen zu dieser Zeit Rudi Völler spielte, zum ersten Sieger der Champions League

Die Mailänder gewannen ihrerseits im Sommer 1994 den Titel. Es folgten Siege von Ajax Amsterdam (1995) und Juventus Turin (1996). In der Saison 1996/1997 schaffte mit Borussia Dortmund die erste deutsche Mannschaft den Einzug ins Champions-League-Endspiel. Die Ergebnisse im Verlauf des Turniers waren vielversprechend, unter anderem gewannen die Dortmunder bei Atlético Madrid und bei Manchester United. Im Finale besiegten die Borussen schließlich Juventus Turin mit 3:1 und konnten sich über den Titel und die damit verbundene Prämie freuen.

Champions League: die Bayern gewinnen erstmals

Nach dem Sieg von Real Madrid 1998 zog der FC Bayern München 1999 erstmals ins Finale der Champions League ein. Dort traf er auf Manchester United, führte bis zur 90. Minute mit 1:0 und sah bereits als der sichere Sieger aus. Doch ManUnited drehte in der Nachspielzeit das Spiel und gewann mit 2:1. Real Madrid holte sich im Jahr 2000 die Champions League. Ein Jahr später standen die Bayern – motiviert wegen des Ergebnisses von 1999 – erneut im Endspiel der Königsklasse. Diesmal trafen sie auf den FC Valencia. Beide Vereine trafen in der regulären Spielzeit per Elfmeter, das Spiel ging erst in die Verlängerung und dann ins Elfmeterschießen. Dort gewannen die Münchner zum ersten Mal die Champions League. 2002 gewann Real Madrid das Finale gegen Bayer Leverkusen. Damit konnten sich die Madrilenen zum dritten Mal in fünf Jahren die Prämie für den Sieg sichern. Die weiteren Gewinner des wichtigsten Europapokals in den 2000er-Jahren waren:

  • 2003: AC Mailand
  • 2004: FC Porto
  • 2005: FC Liverpool
  • 2006: FC Barcelona
  • 2007: AC Mailand
  • 2008: Manchester United
  • 2009: FC Barcelona

Champions League: das „Drama dahoam“

Ein weiteres Trauma in der Champions League erlebte Bayern München in der Saison 2011/2012. Der europäische Verband UEFA hatte zuvor entschieden, dass das Finale in der Münchner Allianz Arena stattfinden sollte – also in der Heimstätte der Bayern. Dadurch kam schnell der Traum vom „Finale dahoam“ auf. Die Ergebnisse sprachen dafür, dass der Klub das Endspiel erreichen konnte. Unter anderem gewann er im Achtelfinale mit 7:0 gegen den FC Basel. Auch gegen Real Madrid ging er im Halbfinale als Sieger vom Platz. Im Endspiel trafen die Bayern auf den FC Chelsea. Obwohl die Deutschen drückend überlegen waren, stand es zwischen beiden Vereinen nach 120 Minuten 1:1. Im Elfmeterschießen gewannen schließlich die Engländer und schnappten den Münchnern den Pokal und die Prämie vor der Nase weg.

Champions League: das deutsche Finale

Nach dem „Drama dahoam“ dauerte es nur ein Jahr, bis die Bayern wieder ins Finale der Champions League einzogen. Dort trafen sie im ersten und bislang einzigen deutschen Endspiel auf Borussia Dortmund. Beide Vereine hatten sich den Weg ins Finale mit beeindruckenden Ergebnissen geebnet: Dortmund schlug Real Madrid und Bayern den FC Barcelona. Nach 90 Minuten stand es im Londoner Wembley-Stadion 1:1.

Dank eines Tores von Arjen Robben gingen letztlich die Münchner mit 2:1 als Sieger vom Platz. Zwischen 2014 und 2018 sicherte sich Real Madrid weitere vier Mal die Prämie für den Titelgewinn, von 2016 bis 2018 gewannen die Spanier sogar drei Mal in Serie. 2019 krönte sich der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp zum Gewinner der Königsklasse. 2020 konnten die Bayern ihr Kunststück von 2013 wiederholen: Hansi Flick führte den FC Bayern zum Triple.

Von Alexander Kords

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