Paukenschlag in Italien! Ministerpräsident Giuseppe Conte erklärt Regierung für beendet

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FC Sevilla eine Nummer zu groß für den VfB

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Jesus Navas erzielt in dieser Szene das zwischenzeitliche 2:0 für den FC Sevilla.

Stuttgart - Glänzend gespielt, aber wieder verloren: Der VfB Stuttgart hat auch gegen den FC Sevilla mit 1:3 (0:1) verloren und steht mit zwei Punkten aus drei Spielen in der Champions League vor dem Aus schon in der Gruppenphase.

Zwar waren die Schwaben nach den schwachen Vorstellungen der letzten Wochen nicht wiederzuerkennen, doch der Lohn für ihre lange Zeit begeisternde Vorstellung konnte sich die Mannschaft des in der Kritik stehenden Trainer Markus Babbel am Dienstagabend nicht abholen. Die Gegentore durch den überragenden Sebastien Squillaci (23./72. Minute) und Jesús Navas (55.) sorgten dafür, dass der VfB unter Wert geschlagen wurde. Daran änderten das prächtige Freistoßtor von Elson (74.) nichts mehr.

Champions-League: Das sind die erfolgreichsten Mannschaften

Champions-League Rekordhalter
Platz 6: Der FC Porto mit zwei Finalsiegen (1987, 2004). © dpa
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Ebenfalls Platz 6: Juventus Turin mit zwei Finalerfolgen (1985, 1996). © dpa
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Ebenfalls Platz 6: Nottingham Forest. Der Verein gewann den Titel „Europapokal der Landesmeister“ zweimal hintereinander (1979, 1980). Heute spielt Forest in der zweiten englischen Liga. Auf dem Bild ist Bayern-Spieler Jürgen Klinsmann zwischen Nottinghams Scot Gemmill (links) und Stuart Pearce. © dpa
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Ebenfalls Platz 6: Benfica Lissabon gewann den damaligen Europapokal zweimal hintereinander (1961, 1962) mit Portugals Fußball-Legende Eusebio.  © dpa
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Platz 5: Manchester United. Der aktuelle Titelhalter gewann den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions-League dreimal (1968, 1999, 2008). © dpa
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Ebenfalls Platz 5: Inter Mailand hat den „Europapokal der Landesmeister“ 1964 und 1965 gewonnen. 2010 folgte dann ein weiterer Triumph in der Champions League. © dpa
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Platz 4: Der FC Bayern München gewann den Europapokal der Landesmeister dreimal hintereinander (1974, 1975, 1976). Erst ein Vierteljahrhundert später (2001) gewannnen die Bayern wieder die spätere Champions-League. © dpa
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Ebenfalls Platz 4: Der FC Barcelona holte die Trophäe vier Mal (1992, 2006, 2009, 2011). © dpa
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Ebenfalls Platz 4: Ajax Amsterdam holte viermal die Trophäe (1971, 1972, 1973, 1995).    © dpa
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Platz 3: Der FC Liverpool mit 5 Titelgewinnen (1977, 1978, 1981, 1984, 2005). © dpa
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Platz 2: Der AC Mailand holte die Trophäe sieben Mal (1962, 1969, 1989, 1990, 1994, 2003, 2007). © dpa
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Platz 1: Real Madrid. Sensationelle neun Mal gewannen die „Galaktischen“ die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinsfußball. (1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966, 1998, 2000, 2002) © dpa

Dabei überzeugte der angeschlagene VfB über weite Strecken und führte vor 37 500 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Arena lange die Regie in dem grausamen Spiel ohne Happy-End. Aggressiv, kampf- und auch spielstark setzte der Bundesliga-13. den Dritten der spanischen Liga lange unter Druck. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten Glück, Entschlossenheit und am Ende auch die Durchsetzungskraft.

Wie schon beim 1:2 gegen Schalke 04 brachten überdies ein paar kleine Fehler die Stuttgarter ins Hintertreffen, was den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Allerdings mussten sich die Schwaben auch die Kritik gefallen lassen, ein ums andere Mal zu sorglos agiert zu haben. Wie nach der ersten Ecke der Spanier in der 23. Minute. Den Kurzpass auf Adriano ließen sie zu und auch die Flanke des Brasilianers auf den langen Pfosten. Dort stand Squillaci, der mit einem kräftigen Kopfball Keeper Jens Lehmann keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Schocken ließ sich der VfB durch den Rückstand aber nicht und übernahm erneut das Kommando. Nach der Pause das gleiche Bild. Doch dann patzte ausgerechnet Routinier Lehmann. Eine verunglückte Flanke der Spanier fischte er aus dem Winkel und legte den Ball Navas einschussbereit vor den Fuß. Die Entscheidung besorgte schließlich Squillaci mit seinem zweiten Tor in der 72. Minute. Dass Edson noch der Anschlusstreffer gelang - und das mit einem herrlichen Schlenzer - konnte Babbels Laune nicht wesentlich aufhellen. Obwohl der VfB- Trainer durchaus mit der steigenden Form seines Teams zufrieden sein konnte, auch wenn am Ende die Kraft fehlte, das hohe Tempo zu halten.

Kapitän Thomas Hitzlsperger hatte Babbel zunächst auf der Bank gelassen und auf Rotation gesetzt: Für Stefano Celozzi, Ludovic Magnin und Pavel Pogrebnyak brachte er Ricardo Osorio, Arthur Boka und Julian Schieber. Zum Wechseln gezwungen waren dagegen die Spanier, weil Stammtorwart Andrés Palop und Mittelfeldspieler Renato verletzt und Verteidiger Konko sowie Stürmer Alvaro Negredo mit Fieber ausfielen.

dpa

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