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Nach Bayern-Gerüchten: Ronaldo bittet um Freigabe – und hat wohl nur einen Wunsch

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Von: Patrick Huljina

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Cristiano Ronaldo im Trikot von Manchester United.
Cristiano Ronaldo will Manchester United wohl nach nur einem Jahr schon wieder verlassen. © IMAGO/Gareth Fuller

Wo spielt Cristiano Ronaldo in der kommenden Saison? Stand jetzt nicht in der Champions League. Daher will er Manchester United in diesem Sommer verlassen.

Manchester/München - Eine Saison in der Champions League ohne Cristiano Ronaldo? Das ist für viele Fußball-Fans weltweit nur schwer vorstellbar – und offenbar auch für den Portugiesen selbst. Seit seinem Wechsel von Sporting Lissabon zu Manchester United im Sommer 2003 lief der inzwischen 37-Jährige in 19 aufeinanderfolgenden Spielzeiten in der Königsklasse auf.

Bleibt CR7 bei den Red Devils, endet diese Serie in diesem Jahr. Denn: Der englische Rekordmeister landete in der vergangenen Premier-League-Saison nur auf Platz sechs – die Realität heißt daher Europa League.

Cristiano Ronaldo: Portugiese bittet um Freigabe – Champions League als Hauptgrund

Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien vom Samstag (2. Juli) soll Ronaldo United gebeten haben, ihn bei einem angemessenen Angebot ziehen zu lassen. Das schrieben unter anderem die Daily Mail, The Athletic und der TV-Sender Sky Sports auf ihren Online-Seiten. Der Portugiese traue sich noch einige Jahre auf Top-Niveau zu und wolle die letzten Jahre seiner sportlichen Karriere weiterhin auf allerhöchstem Level – also in der Champions League – spielen, berichtete unter anderem die Times.

Bereits vor einigen Wochen kamen Spekulationen über einen möglichen Ronaldo-Abgang auf. Diese legten sich allerdings, als der Superstar in einem Interview auf der Vereins-Homepage von Manchester United den neuen Trainer Erik ten Hag begrüßte. Ronaldo wünschte dem ehemaligen Coach der Bayern-Amateure „das Beste“ und erklärte, er glaube, dass „wir nächstes Jahr Trophäen gewinnen werden“.

Cristiano Ronaldo zum FC Bayern? Lewandowski-Transfer könnte Karussell ins Rollen bringen

Ronaldo war erst im vergangenen Sommer überraschend von Juventus Turin zu Manchester United zurückgekehrt, wo er bereits von 2003 bis 2009 gespielt hatte. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, dass der FC Bayern ebenfalls Interesse an dem Torjäger haben soll. Sportvorstand Hasan Salihamidzic dementierte damals allerdings bei Sky: „Cristiano Ronaldo ist ein Topspieler mit einer herausragenden Karriere. Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist.“

Laut Times könnte das Thema jedoch heiß werden, sollte Robert Lewandowski die Bayern tatsächlich noch verlassen. Der Transferpoker mit dem FC Barcelona ist in vollem Gange. Die Ronaldo-Ablöse wäre für den deutschen Rekordmeister wohl zu stemmen. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 30 Millionen Euro. Doch es ist nur schwer vorstellbar, dass die Münchner tatsächlich bereit wären, das astronomische Jahresgehalt des Portugiesen zu bezahlen.

Im Video: Flirtet der FC Bayern nach Mané mit Ronaldo?

Ronaldo-Transfer? Interesse von Chelsea und aus Italien – United blockt ab

Auch der FC Chelsea vom deutschen Trainer Thomas Tuchel soll nach dem Besitzerwechsel an einer CR7-Verpflichtung interessiert sein. Der neue Chelsea-Boss Todd Boehly soll sich laut The Athletic mit Ronaldos Berater Jorge Mendes in Portugal getroffen haben. Eine weitere Option soll demnach auch die Rückkehr des 37-Jährigen nach Italien sein. Die SSC Neapel, Juventus Turin und die AS Rom wurden bereits als mögliche Interessenten genannt.

Manchester United ist allerdings nicht bereit, Ronaldo ziehen zu lassen. Das berichteten englische Medien übereinstimmend. Sein Abgang würde ein gewaltiges Loch reißen. Der Portugiese ist der einzige Top-Angreifer im Kader der „Red Devils“ (24 Pflichtspieltore in 2021/2022). Dazu läuft sein Vertrag noch bis Sommer 2023. Ronaldo jetzt schon wieder zu verlieren, nachdem United seine Rückkehr im vergangenen Jahr so sehr zelebrierte, wäre ein harter Schlag. (ph/dpa/sid)

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