Angriff auf dunkelhäutigen Mann

Chelsea-Fans wegen rassistischen Vorfalls in Paris verurteilt

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Einer der beiden Angeklagten verlässt nach der Urteilssprechung den Gerichtssaal. 

Paris - Vier Fußball-Fans des FC Chelsea sind wegen eines rassistischen Übergriffs in der Pariser Metro zu Bewährungsstrafen verurteilt worden - zwei der Täter waren dem Prozess ferngeblieben.

Ein Pariser Gericht verhängte gegen die Anhänger des Londoner Clubs am Dienstag Freiheitsstrafen von sechs bis zwölf Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurden, wie die Zeitung „Le Parisien“ und andere Medien berichteten. Zwei der Verurteilten waren dem Prozess ferngeblieben.

Anfang 2015 hatten Chelsea-Anhänger vor einem Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain einen dunkelhäutigen Mann in einer Metro-Station am Einsteigen in den Zug gehindert. Dabei ertönte der Schlachtruf „Wir sind rassistisch, wir sind rassistisch. Und so mögen wir es.“ Laut „Le Parisien“ bestritten die beiden anwesenden Angeklagten, diese Worte geäußert zu haben.

Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen, unter anderem hatten der damalige FIFA-Chef Joseph Blatter und das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen das Verhalten der Fans verurteilt. Chelsea hatte sich umgehend von den Tätern distanziert.

dpa

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