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China-Abenteuer beendet: Modeste liebäugelt mit Wechsel zu diesem Bundesligisten

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Anthony Modeste will Tianjin Quanjian nach 29 Spielen (16 Tore) verlassen.
Anthony Modeste will Tianjin Quanjian nach 29 Spielen (16 Tore) verlassen. © dpa / Federico Gambarini

Nach nur einem Jahr in China ist das Abenteuer für Anthony Modeste beendet. Jetzt liebäugelt der Ex-Stürmer des 1. FC Köln mit einer Rückkehr in die Bundesliga.

Tianjin - Das Abenteuer China ist für den ehemaligen Bundesliga-Torjäger Anthony Modeste offenbar nach 13 Monaten beendet. Der 30 Jahre alte Franzose fehlte am Wochenende im Kader seines Super-League-Klubs Tianjin Quanjian beim 3:3 gegen Peking Renhe, Modeste soll angeblich vor einer Rückkehr nach Europa stehen. Sein ehemaliger Klub OGC Nizza hat bereits Interesse bekundet, berichtet die L'Equipe.

Den Ex-Kölner kann sich aber auch einen Wechsel zu Bundesligist Borussia Dortmund mit dem neuen Trainer Lucien Favre vorstellen. "Borussia Dortmund wäre sehr interessant. Das könnte ich mir gut vorstellen", sagte der Torjäger Sport1. Modeste weiter: "Ich würde niemals Nein sagen zur Bundesliga. Aber darauf muss ich gerade noch warten, momentan besteht kein Interesse aus Deutschland. Eine Rückkehr in die Bundesliga wäre einfach nur perfekt." Über alle Transergerüchte rund um Borussia Dortmund berichtet wa.de* im News-Ticker.

Die Probleme von Modeste in China hatten sich immer mehr verfestigt. "Schon im Wintertrainingslager in Marbella wusste ich, dass etwas nicht stimmt. Wir haben versucht, die Probleme zu lösen und Anthony zu unterstützen. Aber wir hatten bis jetzt nicht so viel Erfolg", sagte der portugiesische Trainer Paulo Sousa laut Tianjin Daily. Modeste soll zuletzt auch im Training gefehlt haben. In dieser Saison hat er vier Tore in zwölf Spielen erzielt.

Modeste war im Sommer 2017 für 35 Millionen Euro Ablöse vom 1. FC Köln nach China gewechselt, hat sich dort aber offenbar nie so richtig wohl gefühlt. Im Frühjahr hatte er in einem Interview eingeräumt, dass er seine Familie, die weiterhin in Köln lebt, sehr vermisse. Deshalb sei es nicht so einfach für ihn in China.

SID

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