Drastischer Einbruch

Corona und der Transfermarkt: FIFA rechnet jetzt vor und zeigt die massiven Folgen

Das FIFA Logo am FIFA Hauptquartier in Zürich am 10.01.2017.
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Das FIFA Logo am FIFA Hauptquartier in Zürich am 10.01.2017.

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf den Fußball-Transfermarkt. Das bestätigt jetzt ein Bericht der FIFA.

München - Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen aus der Politik beeinflussen auch den Fußball-Transfermarkt - und das sogar erheblich. Was viele Fans sich vielleicht ohnehin schon gedacht hatten, unterstreicht nun ein Bericht der FIFA. Die Zahlen darin zeigen das immense Ausmaß.

Corona-schockt auch Transfermarkt: FIFA rechnet vor

In der Winter-Periode im Januar ging die Zahl der Wechsel von Profis weltweit im Vergleich zum selben Zeitraum 2020 von 4215 auf 2690 zurück. Nach Angaben des Weltfußball-Verbandes FIFA vom Mittwoch entspricht dies einem Rückgang von 36,2 Prozent. 

Noch drastischer fiel der Einbruch bei den Transferentschädigungen mit 49,1 Prozent aus: Demnach wurden 590 Millionen US-Dollar für neue Spieler gezahlt. Ein Jahr zuvor gaben die Vereine 1,16 Milliarden US-Dollar aus. Das war laut FIFA das geringste Transfervolumen seit sechs Jahren.

Anders war die Entwicklung bei den Transfers von Profi-Spielerinnen. Zwar wechselten im Vergleich von vor einem Jahr etwas weniger Spielerinnen den Verein (2021: 177/2020: 185). Dagegen stiegen die Ablösesummen um mehr als 60 Prozent von 193 600 auf 310 100 US-Dollar. (dpa)

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge kritisierte unterdessen die Transfer-Politik im ganz großen Rahmen.

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