Viele Infektionen

Corona zwingt Zweite Bundesliga in die Knie – hat HSV Situation im Griff?

HSV-Profi
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Simon Terodde wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Immer mehr Meldungen über Corona-Fälle in der Zweiten Bundesliga. Auch den HSV hat es erwischt – doch das Team muss nicht in Quarantäne. Ein Fehler?

Hamburg – Neben Regensburg, Hannover 96 und Holstein Kiel hat es Anfang der Woche auch den HSV erwischt. Sturmwunder Simon Terodde hat sich mit dem Corona-Virus infiziert*. Bei allen anderen Teams ordneten die Gesundheitsämter eine sofortige Quarantäne für die gesamte Mannschaft an. Deshalb verpasst Holstein Kiel gleich mehrere Spiele, die das Team von Ole Werner allesamt im April nachholen muss. Ein straffes Programm für die Störche, die auch noch im DFL-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund spielen müssen. Das könnte sogar einen echten Nachteil für die Kieler im Aufstiegskampf bedeuten.

Aber auch den HSV trifft der Ausfall seines Super-Stürmers hart. Aber immerhin muss kein Spiel der Rothosen wegen einer Quarantäne-Situation abgesagt werden. Oder ist das etwa ein Fehler? Nein, der HSV hatte vorsorglich alle Spieler voneinander isoliert, nach dem das Team aus Bochum zurückgekehrt war. Nach Teroddes positivem Ergebnis wurden alle Profis erneut getestet – alle Tests negativ. Aber was ist, wenn weitere Infektionswellen die 2. Liga treffen? Droht auch ein Saisonausfall? HSV-Trainer Thioune scheint das für möglich zu halten, weil der Fußball sich nie über die Gesellschaft stellen dürfe, sagte er. Trotzdem habe der HSV einen Corona-Notfallplan*. Mehr dazu erfahren Sie hier. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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