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Cottbus mit neuem Mut - Dämpfer für Duisburg

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Energies Uwe Hünemeier landet nach seinem Treffer zum 1:0 jubelnd im Frankfurter Tor. © dpa

Cottbus - Erleichterung in Cottbus, Dämpfer für Duisburg: Energie Cottbus hat seine Minimalchance im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga gewahrt.

Zum Auftakt des 24. Spieltag gewannen die Lausitzer am Freitag gegen den FSV Frankfurt durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1 (0:0) und verschafften sich vier Tage vor dem Pokal-Halbfinale gegen den Liga-Konkurrenten MSV Duisburg das nötige Erfolgserlebnis. Dagegen kamen die “Zebras“ im Nachbarschaftsduell beim Rot-Weiß Oberhausen über eine Nullnummer nicht hinaus.

Im dritten Freitagsspiel gewann 1860 München 1:0 (0:0) beim 1. FC Union Berlin. “Wir haben in den letzten Wochen nicht so gepunktet wie in der Vorrunde“, hatte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz seine Profis unmittelbar vor dem Anpfiff erinnert. Auch gegen die Hessen taten sich die Lausitzer lange schwer: Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg war den Hausherren die Verunsicherung deutlich anzumerken. Doch nach dem Wechsel traf Uwe Hünemeier traf (49. Minute) zunächst zur Führung. Aziz Bouhaddouz (76.) glich zwar aus, Torjäger Nils Petersen rettete den Hausherren aber mit seinem 15. Saisontor (90.+1) den Heimdreier. “Es ist ein unbeschreibliches Gefühl“, sagte Petersen. “Der Sieg war einfach nur richtungsweisend. Jetzt wollen wir auch ins Pokal-Finale.“

Pokal-Gegner Duisburg präsentierte sich bei Nachbar Oberhausen alles andere als in Bestform. Zwar waren die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit die dominierende Mannschaft, doch vor dem Tor der Hausherren waren die “Zebras“ einfach zu zahm. Oberhausen sicherte sich einen wichtigen Heimpunkt. “Wir sind mit einem absolut verdienten Punkt aus dem Spiel gegangen und darauf können wir aufbauen“, sagte der neue RWO-Coach Theo Schneider. “Ich bin sehr optimistisch.“

Nach vier Spielen ohne Sieg konnten die “Löwen“ endlich wieder einmal jubeln. Kevin Volland sorgte mit seinem späten Treffer (88.) für den fünften Auswärtssieg der Münchner. Zwar war Union vor allem in der ersten Hälfte deutlich überlegen und hatte auch mehrere gute Torgelegenheiten. Die “Löwen“ aus München hielten sich aber mit Geschick im Spiel und machten kurz vor Schluss alles klar. Union muss weiter um den Klassenverbleib bangen.

dpa

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