Stanislaw Tschertschessow

Cola-Ronaldo und Heineken-Pogba: Ex-BVB-Stürmer und Russland-Coach toppen alles - Seitenhiebe gegen Stars

Er hatte gut lachen: Andriy Yarmolenko schoss sein zweites EM-Tor und die Ukraine gewann gegen Nordmazeodnien. Seine Pressekonferenz ist nun ein Internet-Hit.

Bukarest - Es ist bisher eine tolle EM* für Andriy Yarmolenko. Der Stürmer von West Ham United traf sehr sehenswert gegen die Niederlande. Im zweiten Spiel gegen Nordmazedonien erzielte er das 1:0. Dortmund-Fans werden sich die Augen reiben, wenn sie den Ukrainer so über den Platz huschen sehen - „Hat der wirklich mal bei uns gespielt?“

Ja, das ist DER Yarmolenko. Und der Kapitän der Elf von Legende Andriy Shevchenko hatte auf der Pressekonferenz nach dem 2:1-Sieg gegen Nordmazedonien gut lachen. Denn er hat scheinbar auch die Presskonferenzen von Cristiano Ronaldo oder Paul Pogba mitbekommen.

Cola-Pressekonferenzen von Ronaldo: Yarmolenko toppt alles

Beide Spieler sorgte damit für große Schlagzeilen. Nachdem Ronaldo nämlich die Flaschen des Sponsors Coca Cola auf die Seite gestellt hatte, ging das Video durchs Internet. Der Portugiese bevorzugt Wasser. Paul Pogba versteckte die Flasche Heineken. Zeichen mit Wirkung.

Für Yarmolenko alles halb so schlimm, der sich als Werbefigur für beide Partner ins Gespräch bringen wollte. Eine gelungene Aktion, die von den EM-Fans gebührend gefeiert wurde.

„Bitte kontaktiert mich Cola und Heineken, setzt euch mit mir in Verbindung“, sagt der lachende Stürmer auf der Pressekonferenz und hob die entsprechenden Exemplare in die Luft. Zahlreiche Fans feiern ihn dafür.

Nach Ronaldos Cola-Affäre greift Russland-Coach zu unorthodoxen Mitteln

Schon einen Tag zuvor sorgte der russische Trainer Stanislaw Tschertschessow in Sankt Petersburg für einen lustigen Moment, als er mit zwei Cola-Flaschen eine öffnete. Anmutig wie ein Bauarbeiter floppte er das Getränk auf. Auch die Russen waren erfolgreich. Sie bezwangen Finnland und haben ebenso wie die Ukraine noch Chancen auf das Achtelfinale.

Russland und Ukraine sorgen also unfreiwillig gemeinsam für zwei witzige Momente. Vor der EM gab es noch Knatsch zwischen den beiden Nationen, weil auf dem Trikot Ukraines die Krim mit abgebildet war. Politik im Fußball - weiterhin eine heikle Angelegenheit, auch während des Turniers. (ank) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Screenshot Pressekonferenzen der EM

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