Rückkehr auf die Insel

Ronaldo-Wechsel fix: Ein Team aus Manchester sticht Stadtrivalen aus - Website bricht zusammen

Cristiano Ronaldo wechselt zurück nach England.
+
Cristiano Ronaldo wechselt zurück nach England.

Cristiano Ronaldo packt wieder seine Zelte - und geht zurück nach England. Ein Team aus Manchester gewinnt das Feilschen um den Superstar.

Update vom 27. August, 18.55 Uhr: Es ist fix! Manchester United hat den Wechsel von Cristiano Ronaldo bestätigt. Die Red Devils twitterten: „Willkommen zuhause, Cristiano.“ Der Hype scheint grenzenlos: Die United-Homepage wird aktell (Stand: 18:59 Uhr) offenbar von zu vielen Fans besucht - sie ist zusammengebrochen. CR7 wird in den kommenden Tagen in England zum Medizincheck erwartet. Dann soll der Vertrag unterschrieben werden. Bis zuletzt war auch ManCity im Gespräch gewesen.

Meldung vom 27. August, 16.05 Uhr: München - Es ist der Sommer der Megatransfers! Lionel Messi zu PSG, Kylian Mbappé ist auf dem Sprung zu Real Madrid - und nun wechselt wohl auch Cristiano Ronaldo den Verein. Juventus-Trainer Massimiliano Allegri hat dies bereits bestätigt.

Juve-Trainer Allegri: „Ich bin nicht enttäuscht von Cristiano“

„Ich habe gestern mit Cristiano gesprochen und er hat mir mitgeteilt, dass er nicht bleiben möchte. Es ist wahr und ich kann das bestätigen“, sagte der 54-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz.

Der fünfmalige Weltfußballer habe am Freitag nicht mehr mit der Mannschaft trainiert. Im Kader für das Heimspiel gegen den FC Empoli am Samstag werde er auch nicht stehen. Allegri ist seinem Superstar aber nicht gram: „Ich bin nicht enttäuscht von Cristiano. Er hat eine Entscheidung getroffen und so ist es eben.“

Ronaldo-Aussage über Manchester City 2015: „Ich glaube, nicht“

117 Millionen hat Juventus 2018 für Ronaldo auf den Tisch gelegt. In 134 Pflichtspielen netzte er 101 Mal und bereitete 22 Tore vor. Nun soll er künftig seine Treffer wieder auf der Insel erzielen: Die Premier League, wo Ronaldos Stern einst aufging, lockt. Als Favorit gelten zwei Klubs aus Manchester: City und United. Bei den Red Devils hatte CR7 von 2003 bis 2009 gekickt und seinen ersten von fünf Titeln in der Königsklasse gesammelt.

Wenn es wirklich City wird, bekommen auch alte Aussagen des Portugiesen wieder eine neue Bedeutung. 2015 hat Ronaldo auf die Frage, ob er eines Tages für City auflaufen werde, gegenüber der BBC gesagt: „Glauben Sie, dass das Geld jetzt meine Meinung ändert. Ich denke, nicht. Ich glaube nicht, dass das das Problem ist, denn wenn wir über Geld sprechen, kann ich auch nach Katar gehen. Die haben dort wahrscheinlich mehr Geld als Manchester City. Es geht nicht ums Geld, es geht um die Leidenschaft.“

Bei United gilt Ronaldo als Vereinsikone, und die Red Devils scheinen aktuell sogar die Nase vorn zu haben: „Ohne zu viel spekulieren zu wollen“, sagte Trainer Ole Gunnar Solksjaer, „Cristiano ist eine Legende dieses Klubs, wenn Sie mich fragen, der größte Spieler aller Zeiten. Lasst uns sehen, was passiert.“

Cristiano Ronaldo spielte bereits von 2003 bis 2009 bei Manchester United.

Cristiano Ronaldo vor Rückkehr nach England: Manchester United hat die Nase vorn

Weiter Solskjaer: „Ich hätte nicht gedacht, dass Cristiano Juventus verlassen würde. Wenn er jemals weg will von Juventus, weiß er, dass wir hier sind. Für mich ist er der größte Spieler aller Zeiten. Wir haben ein bisschen miteinander gesprochen und ich weiß, dass Bruno Fernandes (Ronaldo-Kollege in Portugals Nationalelf und United-Spieler, d. Red.) auch mit ihm gesprochen hat. In den letzten Tagen gab es eine Menge Spekulationen. Er ist ein großartiger Mensch. Warten wir ab, was mit Cristiano passiert.“

Die Aussagen von City-Coach Pep Guardiola aus einer Pressekonferenz klingen da schon anders: „Ich kann nur sagen, dass in diesen drei, vier Tagen bis Transferschluss alles passieren kann. Nach meiner persönlichen Ansicht gibt es ein paar wenige Spieler – und zu denen zähle ich Cristiano hinzu –, die entscheiden, wo sie spielen. Sie klopfen an, sie rufen an. Nicht ManCity, nicht ich. Das sind Situationen, die ich nicht kontrollieren kann. Derzeit wirkt es für mich weit weg.“

Fabrizio Romano ging sogar noch weiter - für ihn gilt der United-Coup als beschlossene Sache. Der als einer der am besten vernetzten Redakteure Europas geltende Journalist sagte bei Twitter: „Manchester City hat beschlossen, die Verhandlungen mit Cristiano Ronaldo beizulegen. Er wird NICHT zu Manchester City kommen.“ Und kurz darauf: „United ist zuversichtlich. Ronaldos Berater Mendes wird bald ein Angebot bekommen.“ (cg)

Auch interessant

Kommentare