Tätlichkeit beim Länderspiel

Ronaldo-Skandal! Gegner foppt ihn - dann holt CR7 zum Schlag aus

Cristiano Ronaldo teilt aus, nachdem ihn Dara O‘Shea provoziert hatte.
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Cristiano Ronaldo teilt aus, nachdem ihn Dara O‘Shea provoziert hatte.

Cristiano Ronaldo schoss Portugal gegen Irland im Alleingang zum Sieg. Doch zuvor gab es eine hässliche Szene des Superstars.

Faro/Loulé - Am Ende ließ sich Cristiano Ronaldo* wieder einmal feiern - und das zurecht. Mit zwei späten Toren hat er seinen Portugiesen zum knappen und wichtigen 2:1-Sieg gegen Irland verholfen. Doch hätte er überhaupt noch auf dem Platz stehen dürfen?

Der Reihe nach: Das WM-Qualifikationsspiel begann nicht gut für den frisch transferierten 36-Jährigen. In der zehnten Minute bekommt Portugal einen Foulelfmeter, natürlich tritt Ronaldo an. Als er sich den Ball zurechtlegt, erlaubt sich der Ire Dara O‘Shea eine unnötige Provokation: Er stupst den Ball im Vorbeigehen vom Elferpunkt.

Cristiano Ronaldo lässt sich zu Tätlichkeit hinreißen - kommt aber ungeschoren davon

Ronaldo findet das überhaupt nicht lustig und holt prompt zum Schlag in Richtung seines Gegners aus. Er trifft ihn zwar nicht richtig, der Ire sinkt trotzdem theatralisch zu Boden. Schiedsrichter Jug drückt ein Auge zu und bestraft Ronaldo nicht für die Tätlichkeit.

Aus dem Konzept bringen ließ sich CR7 durch die Aktion offenbar trotzdem - er verschoss den Strafstoß. Kurz vor der Halbzeit erzielen die Iren dann auch noch die Führung.

WM-Quali: Cristiano Ronaldo schießt Portugal durch zwei späte Tore zum Sieg

Kurz vor Ende der Partie drehte Ronaldo dann doch noch auf. Mit seinen beiden Kopfballtreffern (89. und 90.+6) rettete er seinem Team in letzter Minute doch noch den Sieg. Obendrein knackte er auch noch einen prestigeträchtigen Rekord: Mit seinen Treffern 110 und 111 für Portugal* überholte er den Iraner Ali Daei und ist nun alleiniger Länderspiel-Rekordtorschütze.

Fans von Manchester United* werden das Spiel mit einem breiten Grinsen verfolgt haben, ein Ronaldo in dieser Form wird den Red Devils ohne Frage gut zu Gesicht stehen. Praktisch ist auch, dass sich der Superstar mit seinem Oben-ohne-Jubel die gelbe Karte geholt hat, weswegen er nun früher nach Manchester zurückkehren und nicht nach Aserbaidschan reisen muss. Das war doch keine Absicht, oder Cristiano? (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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