„Neue Ära“ für Streaming-Dienst

Was muss der Sport-Fan noch alles zahlen? DAZN dreht ordentlich an Preisschraube

DAZN-Logo auf einem Fernseher
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Fußball-Fans müssen ab Sommer mehr für DAZN zahlen.

DAZN wird in der kommenden Saison der Big Playern für die Fußball-Fans. Damit einhergehend ist aber auch eine Preiserhöhung beim Streaming-Dienst.

München/Unterföhring - Früher war alles besser! Zumindest was die Übersichtlichkeit der Fußball-Übertragung angeht. Da hat man die Spiele live im Radio verfolgt und am Abend die Bewegtbilder in der ARD-Sportschau verfolgt. Nun gut, jetzt ist das wohl etwas zu viel Fußball-Romantik, aber spätestens seit dem Einstieg von Sat.1 und ran wurde Fußballschauen kommerziell revolutioniert.

Inzwischen ist man so weit, dann man diverse Abos benötigt, um letztlich die Champions League und die Bundesliga gleichermaßen verfolgen zu können. Vor nicht allzu lange Zeit genügte hierfür ein Sky-Abo, doch mit dem Auftritt von DAZN hat sich das nun auch geändert.

Seit fünf Jahren kann man dank des Streaming-Diensts nun so gut wie alle Sport-Highlights im Internet verfolgen - nun folgte der nächste große Schritt! DAZN hatte sich zuletzt die Exklusiv-Rechte an 121 der 137 Spiele in der Königsklasse sowie den Freitags- und Sonntagspartien der Bundesliga gesichert. Klar, dass das Preis-Niveau der ersten Jahre nicht mehr zu halten war.

DAZN: Was muss der Fußball-Fan noch alles zahlen? Streaming-Dienst dreht an der Preisschraube

„Für uns bricht eine neue Ära an, weil wir exklusiv die Bundesliga freitags und sonntags sowie fast die komplette Champions League zeigen“, erklärt DAZN-Chef Thomas de Buhr im Interview mit der Sport Bild: „Die DNA von DAZN ist es, jedem Fan immer einen fairen Deal anbieten zu können. Der neue monatliche Preis wird daher bei lediglich 14,99 Euro liegen – wie gewohnt mit monatlicher Kündbarkeit.“ Bislang mussten DAZN-Kunden 11,99 Euro zahlen - also drei Euro weniger im Monat!

Kommentatoren-Beben bei Sky! Auch Tom Bayer verlässt den Sender

Wer zuvor die Knackigkeit bei DAZN zu schätzen wusste, der wird sich nun etwas umstellen müssen. „Bei ausgewählten Spielen der Bundesliga und der Champions League bieten wir den Fans ab August noch mehr Vorbericht­erstattung an und werden nach dem Ende der Pandemie wieder bei Spielen im Stadion sein“, verrät de Buhr und erklärt zudem, in welchen Format die Königsklasse für die Zuschauer zu sehen sein wird: „Wir werden dienstags und mittwochs neben den Einzelspielen auch Konferenzen anbieten. Aktuell favorisieren wir eine klassische Konferenz mit eigenen Kommentatoren im Unterschied zur ‚Goalzone‘, bei der von Einzelspiel zu Einzelspiel geschaltet wird. Auch bei dieser Konferenz werden wir, wie für DAZN typisch, unseren eigenen Stil mit einbringen.“

Erst kürzlich wurde bekannt, dass DAZN sich mit Laura Wontorra verstärkt. Die Tochter von Kult-Moderator Jörg Wontorra kommt von RTL und wird neben Alexander Schlüter und Daniel Herzog das Moderatoren-Team beim Streamings-Dienst unterstützen. (smk)

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