Abschied von Lahm, Merte & Klose

"Deutschland sagt Danke!"

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Per Mertesacker, Assistenztrainer Hansi Flick, Miroslav Klose und Philipp Lahm werden vor Spielbeginn verabschiedet.

Düsseldorf - Die ehemaligen Kollegen standen Spalier, der Bundestrainer applaudierte und 51 132 Zuschauer feierten die abgetretenen Weltmeister mit Standing Ovations.

Es mischten sich große Gefühle in das feierliche Flair der ausverkauften Düsseldorfer Esprit Arena, als sich drei Größen der Nationalmannschaft endgültig verabschiedeten. Philipp Lahm, Miro Klose und Per Mertesacker hatten ihre langjährigen Karrieren im DFB-Dress mit dem WM-Titel gekrönt, gestern Abend folgte vor der Wiederauflage des Endspiels gegen Argentinien die offizielle Verabschiedung.

„Ganz Deutschland sagt Danke Philipp, Danke Per und Danke Miro“, huldigte Bundestrainer Jogi Löw seine langjährigen Wegbegleitern und dankte dem Trio: „Ihr habt uns mit Eurem Auftreten, Eurer Menschlichkeit, Eurer Persönlichkeit und großartigen sportlichen Leistungen viel Freude gemacht.“ Auch Co-Trainer Hansi Flick, der zum Sportdirektor aufsteigt, wurde verabschiedet. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Generalsekretär Helmut Sandrock überreichten den drei Stars zum Abschied je einen Blumenstrauß, eine Urkunde und das aktuelle Trikot mit den vier Sternen. Die Partie verfolgte das Trio anschließend von der Tribüne aus. „Eine neue Erfahrung“, nannte Lahm den ungewohnten Blickwinkel auf den Rasen. Sorgen um ihre Kollegen machen sich die drei trotz der 2:4-Pleite aber nicht. „Das war ein Wachmacher vor dem ersten Qualifikationsspiel. Der wird der Mannschaft gut tun“, meinte Mertesacker, der verriet, dass er „mit einem breiten Grinsen gehe. Es klingt total rund, ich kann richtig gut damit abschließen. Es lässt sich meinen Kindern schön erzählen.“ Klose fiel es deutlich schwerer, einen Schlussstrich zu ziehen. „Ein bisschen mulmig ist mir schon bei der Vorstellung, nur noch von der Tribüne aus zuzuschauen. Das Loslassen fällt mir nicht leicht“, gab Deutschlands Rekordtorschütze (71 Treffer) unumwunden zu. Neben dem Goalgetter hinterlässt auch Lahm eine große Lücke – als Leistungsträger und als Kapitän. Der 30-Jährige verriet, weshalb Löw ihn nicht mehr umstimmen konnte: „Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, als er keine Antwort parat hatte“, grinste Lahm im ZDF. Der Bundestrainer habe seinen Entschluss akzeptiert, „ihm blieb auch nichts anderes übrig“, legte der gut gelaunte Lahm nach. Nicht als Rechtsverteidiger, aber als Kapitän wird ihn künftig Bastian Schweinsteiger ersetzen. Für Lahm eine gute Wahl: „Ich brauchei hm nicht viel sagen. Basti kennt sich aus.“

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