DFB-Chef Niersbach vor Präsidiumssitzung "zuversichtlich"

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Wolfgang Niersbach muss sich den Fragen des DFB-Präsidiums und auch der Präsidenten der Landesverbände stellen. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Der angeschlagene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach will sich in der wichtigen Präsidiumssitzung seines Verbandes am Nachmittag allen offenen Fragen in der WM-Affäre stellen.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich den Kollegen im Präsidium und anschließend auch den Präsidenten der Landesverbände alle Fragen beantworten kann, Antworten geben kann, die jetzt erwartet werden und die auch die Öffentlichkeit erwartet", sagte Niersbach dem TV-Sender N24.

Der 64-Jährige steht in dem Skandal um dubiose Geldflüsse vor der WM 2006 schwer unter Druck. In der vergangenen Woche durchsuchte die Steuerfahndung sowohl die Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt als auch Niersbachs Privatwohnsitz in Dreieich. Am Wochenende veröffentlichte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zudem ein Dokument mit handschriftlichen Notizen aus dem Jahr 2004. Sollten diese tatsächlich von ihm stammen, wäre klar, dass Niersbach bereits deutlich früher von den Millionenzahlungen erfahren hat, als er bislang immer angab. Zu diesem Dokument wollte sich der DFB-Chef in dem Gespräch mit N24 nicht äußern.

Niersbach bei N24

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