DFB-Frauen unterliegen im Klassiker gegen USA

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DFB-Frauen verlieren gegen USA. Hier Fatmire Bajramaj.

Augsburg - Den Länderspiel-Klassiker gegen die USA hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft zwar verloren. Dennoch haben die Weltmeisterinnen die Werbetrommel für ihre Heim-WM 2011 gerührt.

49 Tage nach dem siebten EM-Triumph in Finnland unterlag Deutschland dem dreimaligen Olympiasieger aus den USA in Augsburg unglücklich und unnötig mit 0:1 (0:1). Bei glänzender Stimmung in der mit 28 367 Zuschauern erstmals ausverkauften neuen impuls arena gelang US-Stürmerin Abby Wambach in der 34. Minute der Siegtreffer in dem Prestigeduell. Die deutschen Frauen waren zwar über die gesamte Spieldauer hoch überlegen, ließen aber viele große Torchancen aus.

Im ersten Spiel nach dem EM-Gewinn in Finnland musste Bundestrainerin Silvia Neid auf die verletzten Melanie Behringer (Fersenentzündung) und Ariane Hingst (Knie-Operation) verzichten. Gegenüber der Aufstellung beim 6:2-Finalsieg gegen England in Helsinki gab es nur eine Veränderung: Für Behringer spielte Fatmire Bajramaj auf der linken Offensivseite von Beginn an. Das erste Ausrufezeichen setzte die DFB-Auswahl bereits in der 4. Spielminute: Top-Torjägerin Inka Grings scheiterte mit einem direkten Freistoß an der großartig reagierenden US-Torhüterin Hope Solo.

“Duell der Superlative“

Auch danach bestimmte der Europameister im “Duell der Superlative“ vor den Augen zahlreicher prominenter Gäste - darunter US-Botschafter Philip D. Murphy und der ehemalige amerikanische Fußball-Star Mia Hamm - klar Tempo und Rhythmus der Partie. Weitere Großchancen waren die Folge. Spielführerin Birgit Prinz (14.) verpasste die mögliche Führung aber ebenso knapp wie Grings (15.) und Simone Laudehr (17.) nach wunderbarer Vorarbeit der spielfreudigen “Lira“ Bajramaj. Die Potsdamerin narrte immer wieder die US-Abwehr, doch dem letzten Pass fehlte häufig oft auch die Präzision. Fast aus dem Nichts fiel dann das 1:0 für die bis dato enttäuschende US-Elf.

Allerdings profitierte Wambach bei ihrem Kopfballtreffer von einem haarsträubenden Abwehrfehler von Innenverteidigerin Saskia Bartusiak, die nach einer Hereingabe von Yael Averbuch eine “Kerze“ im Strafraum produzierte. Angefeuert vom tollen Publikum bemühte sich die DFB-Elf nach dem Wechsel intensiv um den Ausgleich. Doch weder Kerstin Garefrekes (46.) noch Prinz (48.) brachten den Ball im Tor unter. Am Ende schwanden Konzentration und Kräfte immer mehr. So stand unter dem Strich die 17. Niederlage im 26. Duell mit dem von der Schwedin Pia Sundhage trainierten US-Team.

dpa

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